Sprich dich aus: Welchen Kompressor nutzt Du? Warum genau diesen?

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Sprich dich aus

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Welchen Kompressor nutzt Du und warum?

Unzählige Kompressoren finden sich auf dem Markt. Nicht weiter verwunderlich, denn die Kompression ist a) für technische Zwecke gedacht (gegen Übersteuerungen und generell zur »Einebnung« von störrischem Material), aber b) mindestens ebenso beliebt für die künstlerische Entfaltung – gerade Drums zu komprimieren, kann mit geeigneten Geräten zu kapitalen klanglichen Genüssen führen. So lautet hier die Frage, welche Geräte bzw. Plugins in deinem Besitz sind und mehr oder weniger regelmäßig zum Einsatz kommen. Was zeichnet diese Schätzchen im Vergleich mit anderen dir halbwegs vertrauten Kompressoren/Limitern besonders aus?

Umfrage: Sprich dich aus

Seit knapp anderthalb Jahren nutze ich den Klanghelm DC8C2, um punktgenau zu komprimieren – die Optionen für programmabhängiges Timing mit diversen Kurvenformen, die stufenlos regelbare RMS- und Feed-Back-Kompression sowie nicht zuletzt der supertransparente Sound gefallen mir. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es meines Wissens mit gewaltigem Abstand nichts Besseres. Seit ich mit der Beta des u-he Presswerk gespielt habe, weiß ich allerdings, dass es sich lohnen könnte, noch einmal das Portemonnaie zu zücken.

Eine Alternative, erneut ein Plugin: Der elysia mpressor ist fantastisch. Mit weniger Flexibilität als der DC8C, doch dafür sind ein paar grandiose Tricks möglich, die ihn einzigartig machen.

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Lesermeinungen (4)

zu 'Sprich dich aus: Welchen Kompressor nutzt Du? Warum genau diesen?'

  • Martin   22. Jan 2015   10:49 UhrAntworten

    Hallo,

    ich nutze nur einen Compressor. Den C1 Compressor von Waves. Der ist clean und man kann die Parameter sehr genau einstellen. Klangverfärbung mache ich mit anderen Effekten. Der Compressor findet bei mir erst im Mixing statt. Außer wenn wir mal Stimmen aufnehmen, dann nehmen wir einen DBX, legen den auf die Stimme als einen Verdichter und Vorverstärker. Der klingt mit unserem Mic und einigen Stimmen am Besten.

    Beste Grüße
    Martin von Beatpresse

  • Johannes Meier   22. Jan 2015   11:49 UhrAntworten

    Mein Allround Kompressor ist der Oxford Dynamics. Für meine Vocals nutze ich die 1176 Emulation FET Compressor von Softube (wenn die Vocals ihren Attack behalten sollen --> Rap) oder alternativ die LA2A Emulation VC2A von Native Instruments (wenn die Vocals schön warm und smooth werden sollen --> Gesang). Die DBX160 Emulation VC160 von Native Instruments nutze ich darüber hinaus hin und wieder bei Drums, um die Transienten herauszuarbeiten. Für Sidechaining hält dann noch öfters der Cubase interne Kompressor her.

  • Steffen U. aus L. an der E.   22. Jan 2015   21:01 UhrAntworten

    Bei mir haben sich der Multiband-Compressor von Apple sowie der Supercharger von Native Instruments eingebürgert. Ich bin damit zufrieden.

  • Pascal   25. Jan 2015   03:56 UhrAntworten

    Nutze gerne den 3-Band des TC-Finalizer (Mastering) Hier kann man sehr verdichten ohne, dass es unatürlich klingt. Habe so einen (fetten) Sound bis jetzt noch nicht mit einem VST hinbekommen. Als leichte Komprimierung auf der Mastersumme in der DAW ist der Waves API 2500 sehr angenehm.
    Für Vocals ist das sehr abhängig was die Stimme vorgibt. CLA-2A wenns smoother gesang ist, CLA-76 bei markanten Rap-Vocals die eine schnelle attack brauchen. Gute nicht klangfärbende Comps sind natürlich der C1 (Waves) oder der Oxford Dynamics. Wenn man sehr dynamisches Material auf ein Level bringen möchte kann man hier einen Low/High Level Comp wie den Waves MaxxVolume oder MV2 verwenden und erzielt erstaunlich gut klingende Ergebnisse. Der Multiband im Ozone ist natürlich auch ein mäctiges Werkzeug.

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