Sprich dich aus: Welche Hardware-Synthesizer nutzt Du?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Welche Synths nutzt Du für Studio & Bühne?

Mit den Klängen von Synthies lassen sich Produktionen gehörig aufwerten, auch wenn Plugins immer näher auf die Pelle rücken oder auf gleichem Niveau rangieren. Neben der klanglichen Pracht, die bei guter Hardware von renommierten Herstellern (oder Geheimtipps) zu erwarten ist, warten die greifbaren Kisten mit einer Haptik auf, die dank dedizierter Bedienelemente doch deutlich befriedigender ist als das ewige Mausklicken, Touchpad-Streichen, Trackball-Schieben oder Touchscreen-Polieren. Das Gefühl der Kontrolle über die Musik wird direkter erfahrbar und die Ansteuerung bestimmter Funktionen geschieht augenblicklich.

Umfrage: Sprich dich aus

Verrate uns, welche Synthesizer-Hardware dein Studio bereichert. Oder dich womöglich auf Reisen begleitet. Auch die Nennung eines deiner Meinung nach gelungenen Controllers (ob MIDI-Keyboard oder sonstige) zur Ansteuerung von Synthesizer-Modulen ist gern gesehen.

Die schon kurz angesprochenen Geheimtipps unter den Herstellern von Hardware-Synthies sind für die delamari sicher besonders interessant. Ansonsten gilt ganz einfach der Grundsatz: Sprich dich aus!

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Lesermeinungen (9)

zu 'Sprich dich aus: Welche Hardware-Synthesizer nutzt Du?'

  • P.Chris   29. Okt 2014   12:47 UhrAntworten

    Seit nunmehr 30 Jahren ist der Roland Juno 106 ein treuer Freund.
    Viele andere Synthies und Racks von Korg bis Roland sind in den Jahren in mein Haus gekommen und wieder gegangen, aber vom Juno habe ich mich nicht getrennt, bzw. trennen können, weil das mein erster Synthie war und mich auch eine ganze Zeit mit tollen fetten Bässen für alles Mögliche versorgte.

    Heute steht er noch immer als einziger echter Synth in meinem Setup und Hin und wieder kommt, bzw. kam er mal mit raus auf die Bühne, aber wirklich zum Einsatz im Studioalltag kommt er nicht mehr, zumal ich auch nur noch selten elektronisches mache bzw. dafür dann doch ausschließlich nur noch Softwarezeug zum Einsatz kommt.

    Irgendwie scheint er für mich nur noch aus nostalgischen Gründen seinen Platz in der Keyboardecke zu haben, so wie da auch noch sein nicht minder betagter Kumpel, ein E-Mu Emax (mein erster Sampler) aus den gleichen Gründen steht, der aber manchmal noch fürs Sounddesign herangezogen wird, weil seine Resynthese immer noch eigenartig witzige und tolle Klänge hervorbringt, die man im ganzen Standardbrei von Softwaresynths so nicht findet oder schwerer zu basteln wären.

  • Metaphor   29. Okt 2014   17:04 UhrAntworten

    Ich mach mal den Anfgang und nenne den KORG MICROKORG!

    Viel Hardware-Synthesizer für richtig kleines Geld. Tolle spielfertige Sounds in den unterschiedlichen Preset-Rubriken. Und einen Vocoder gibt es auch noch! Als erster Synthie eine absolute Empfhelung.

    Leider keine USB-Verbindung, um direkt an einen Rechner gehen zu können, da braucht es immer ein Midi-Interface auf USB oder ein Midi-Keyboard/-Controller, das eines eingebaut hat.

    Die Schaltungs-Matrix ist etwas gewöhnungsbedürftig und man braucht etwas Zeit, um sie zu verstehen. Die Mini-Keyboard-Tasten sind auch nicht so der Knaller! Deshalb: Lieber über ein Midi-Keyboard mit einer vernünftigen Klaviatur den Microkorg ansteuern ;)!!!

    Derzeit hat justmusic.de einen guten Deal und haut die Black Ltd. Edition für 279€ raus: ZUGREIFEN!!!

    http://www.justmusic.de/de-de/suche.html?searchTerm=microKORG+BKBK+-+Ausverkauf

  • Alex 28   29. Okt 2014   20:59 UhrAntworten

    Waldorf Microwave, Blofeld und Pulse 2.
    Access Virus C und TI 2.
    Für die Drums dann noch Electron Mashinedrum.

    Alles verbunden über ein gutes altes Midiinterface.
    Zuverlässig und Ressourcenfrei.

    Wenn ich einen Softwaresynthesizer verwende so tue ich ihn dann mit einem Novation SL Mk 2 steuern.

    Und natürlich rücken Plugins, mit deren nahezu unzähligen Presets, nach und nach auf unsere Festplatten.

    Doch weiß ich etwas in den Händen zu haben, zu schätzen. Von daher habe ich nur Plugins, die dann auch so gut sind, dass sie es verdient haben. Denn schließlich würde ich mir auch keine schlechte Hardware kaufen und behalten.

    Ich finde daran sollte man auch bei Software denken.

  • Wirgefuehl   30. Okt 2014   07:56 UhrAntworten

    Waldorf XTk
    Roland JP-8000
    Clavia Nordlead
    Yamaha CS1x
    und ne alte Elka-Heimorgel...

    Machen alle Spaß und guten Sound auf ihre Weise.

    Dazu noch je eine blaue, rote und schwarze Korg Electribe - wobei deren Synth-Parts aufgrund mangelnder Zugriffsmöglichkeiten nur mal für nen Basslauf rangezogen werden...

  • Keyfreak   30. Okt 2014   14:16 UhrAntworten

    2009 war das Jahr indem ich mit der Produktion von Musik angefangen habe.

    Mein erster Synthesizer war der microKORG XL.
    Er bietet unglaublich viele Möglichkeiten Klänge auf Wellenformbasis zu programmieren.
    Lustigerweise schafft man es romantische Glockenklänge wie auch brachiale Sound- und Spezialeffekte zu kreieren.
    Ein wares Monster. Und der Sound... ein Genuss für die Ohren.
    Mit dem Schwanenhals-Mikrofon, welcher zur Steuerung der Vocodereinheit dient, kann man stilvoll seine eigene Stimme verfremden.
    Mir macht das Programmieren am microKORG XL besonders viel Spaß, gerade wenn ich meinen AKAI MPD32 MIDI-Controller am Synth anschließe.

    Dieser MIDI-Controller ist für mich persönlich der Beste, den es auf den Markt gibt. Mit seinen acht Fadern, acht Tastern, acht Drehreglern, 16 anschlagdynamische Pads und der Transportsektion bestehend aus weiteren fünf Tastern, ergeben sich mit den drei Control Bänken und den vier Pad Bänken bis zu 141 Bedienelemente zur Programmierung.
    Ein wahnsinn!!!

    Desweiteren befindet sich in meinem Heimstudio auch ein KORG microX. Ein Synthesizer, der sowohl auf Wellenformen wie auch auf Multisamples zugreift.
    Es lassen sich alle erdenklichen Klänge programmieren.
    Von Pianos, E-Pianos, Bässe, Blasinstrumente, Streicher, Percussion, Orchester, verschiedene Seiteninstrumente, Brass, Orgel, Synthesizer, Schlagzeug, Pads und viele mehr.

    Neuerdings kann ich auch auf einen KORG Kross 88 zugreifen,
    Meine erste Music Workstation. Mit Einbezug auf alle Hersteller von solchen Instrumenten ist dies die billigste Music Workstation in dieser Tastaturversion.
    Für den Preis von derzeit 799,00 EURO bekommt man eine Menge geboten.

    Für meine Produktionen verwende ich auch viele Software-Instrumente aus dem Komplete 9-Packet von Native Instruments. Ich bin zwar immer wieder verblüft und total begeistert über die Klangvielfalt des Packets und es macht auch viel Spaß mit Tastatur und Maus Klänge zu formen.
    Doch hatte man einmal einen Hardware-Synth/ MIDI-Controller in den Fingern, weis man diese zu lieben und zu schätzen.
    Allein wenn ich mit den Bedienelementen meines AKAI MPD32 MIDI-Controllers die Mixersektion meiner DAW fernsteuere komm ich immer wieder ins staunen dieser fenomenalen MIDI-Technik.

  • ORI$ON TIDE   30. Okt 2014   14:56 UhrAntworten

    Tja, bis vor ca. 14 Jahren hatte ich folgende Hardware-Synths (+ ca. 5-6 Mal so viele Effektgeräte, Kompressoren etc.):
    Roland D50
    Roland JD-990
    Roland MSE1
    Korg M1R
    Korg M3R
    Korg DSS-1
    EMU Orbit
    EMU ESI 32
    Alesis D4
    GEM S2R

    Und heute:
    ---

    Ich habe jetzt nur noch 2 Masterkeyboards ohne eigene Klangerzeugung. Synths (und FX, Comps, EQs, Mischpulte etc.) gibt's nur noch als Plugins. Und was soll ich sagen? Ich find's wesentlich besser, einfacher und flexibler als früher! Keine Kabel-Orgien und Steckdosenprobleme mehr, kein Massebrummen, kein Rumgeschleppe, keine Platzprobleme...
    Ich bin extrem froh, keine Hardware mehr nutzen "zu müssen"!
    Und ich vermisse keine einzige Hardware!

    P.S.: Zugegebenermaßen würde das evtl. etwas anders aussehen, wenn ich noch live spielen würde - wobei ich auch da wohl lieber Masterkeyboard + Laptop nutzen würde...

  • ripley   01. Nov 2014   02:15 UhrAntworten

    Kawai K1 - mein erster eigener Synth, den ich vor ca. 25 Jahren erworben habe wobei ich eigentlich aus der Gitarren/Bass Ecke komme. Nutze ihn zum Einspielen von Software-Synths aber gelegentlich auch als Klangerzeuger. Ich mag den Klang, speziell die Flächensounds. Das ist sicherlich technisch weit entfernt von modernen Plug-Ins aber ich finde, die Kiste hat Charakter. Ich hab mir vor kurzem noch günstig einen K4-R dazu besorgt mit dem ich mich gerade beschäftige. Gefällt mir auch richtig gut und mir macht es gerade Spaß mich mit diesen Geräten zu beschäftigen. Ansonsten habe ich hier noch einen Roland GR55 Gitarren-Synthesizer und das war die beste Anschaffung die ich je gemacht habe... (-:

  • Atarikid   14. Nov 2014   04:05 UhrAntworten

    Da steht ein ganzer Arsch voll Zeugs rum, aber am liebsten hab ich einfach den Moog Voyager. Es kommt oft vor, dass ich alles an Geräten ausgeschaltet lasse und mich einfach bei schummrigem Licht vor "meinen Schatz" setze und spiele.

    Diese digitalen Plastikhupen kommen mir jedenfalls nicht ins Haus ^^...

  • Sas   23. Nov 2014   20:47 UhrAntworten

    Ich hab...
    Virus Ti Rack
    Blofeld
    Micro Q
    Volca Bass/Lead
    Walldorf Rocket
    Aber eigentlich nutze ich nur den Ti regelmäßig. Die anderen kommen gelegentlich zum Einsatz aber immer seltener, da am Ende es doch einfacher ist den Ti oder ein VST zu laden.Dennoch träume ich von Analogen Sequenzern und einer Elektron Drummaschiene um ein Liveset zu kreieren.

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