Sprich dich aus: Wartezimmermusik nicht GEMA-pflichtig – was folgt jetzt?

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Wo wird das Urheberrecht fallen?

Der Europäische Gerichtshof legte vor drei Jahren fest, dass Urheberrechtsabgaben nur dann anfallen, wenn eine »unbestimmte Zahl potentieller Adressaten« und gleichzeitig »recht viele« Personen lizenzpflichtige Musik zu hören bekommen. Daraufhin fasste der Bundesgerichtshof den Entschluss, dass für die Wartezimmer einer Arztpraxis gespielte Musik keine Gebühren entrichtet werden müssen.

Knackpunkt: Auch bei anderen Fragen des deutschen Urheberrechts wird der BGH nun nach er europäischen Leitlinie handeln, so dass diverse Freiberufler künftig nicht mehr von der GEMA belangt werden können. So hieß es im law blog, unserer Quelle.

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Verfolgst Du die Lage und kennst weitere Beispiele solcher Beschlüsse? Was hältst Du speziell vom angesprochenen Urteil des Bundesgerichtshofs und vom Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofes im Allgemeinen? Was wird nun voraussichtlich und was wird ganz sicher folgen? Sprich dich aus, wir zählen auf deine Einblicke in das Geschehen rund um GEMA, Musikbusiness, Musikrecht und Co.!

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Lesermeinungen (1)

zu 'Sprich dich aus: Wartezimmermusik nicht GEMA-pflichtig – was folgt jetzt?'

  • Frank   25. Jun 2015   19:29 UhrAntworten

    Schon komisch, aber wiedermal typisch Deutsch.
    Da wo richtig Kohle verdient wird (Ärzte, Anwälte, Steuerberater, usw.) keine Gewerbesteuer, keine Handwerkskammer, keine Handelskammer und für's Wartezimmer beim Arzt keine GEMA. Erzähl das mal den ums überleben schwimmenden Bäcker um die Ecke. TsTsTs.

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