Sprich dich aus: Auf was willst Du bei einer DAW nicht verzichten?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Umfrage: Welche Funktion einer DAW ist essentiell?

In der Musikproduktion sind je nach musikalischem Genre, Vorlieben und den Anforderungen an den Produzenten verschiedene Dinge wichtig, um gewisse Aufgaben zu bewältigen oder einen bequemen Workflow zu ermöglichen.

So schwört der eine auf Programm X, weil es noch nie abgestürzt ist und keine gravierenden Bugs die Arbeit behindern. Der andere erfreut sich an bequemen Comping-Funktionen, die nach dem Recording mehrerer Takes sehr gelegen kommen.

Wieder andere nutzen mit Freuden die direkt auf einem Mixer-Kanal platzierbaren Potis für beliebige Plugin-Parameter à la Reaper, das Abfeuern von Audio- und oder MIDI-Clips à la Ableton Live oder sonstige Goodies.

Und nun zu Dir …

So möchten wir dir heute diese Frage stellen: Welche Funktion einer DAW hast Du besonders liebgewonnen? Gehst Du vielleicht sogar so weit, dass es für dich ein Ausschlusskriterium wäre, wenn eine DAW-Software genau dieses Feature nicht bietet? Oder gibt es Funktionen, die zwar in mehreren DAWs implementiert sind, aber nur in einer so gut gelöst ist, wie Du es dir vorstellst?

Sprich dich aus!

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Lesermeinungen (17)

zu 'Sprich dich aus: Auf was willst Du bei einer DAW nicht verzichten?'

  • Andreas Eberhardt   22. Okt 2013   12:03 UhrAntworten

    Das die DAW stabil und ohne viel rumgefrickel läuft, das sie flüssig läuft und ich nicht erst stundenlang nach einer Funktion suchen muss wenn ich sie suche

  • beCKmannRecords   22. Okt 2013   12:13 UhrAntworten

    Workflow...!! Bleibt und ist das wichtigste

    • Felix Baarß (delamar)   22. Okt 2013   12:24 UhrAntworten

      Hallo, was bedeutet das im Detail für dich? Welche ganz konkreten Features ermöglichen/erleichtern dir die gewohnten Arbeitsschritte? Welche würdest Du schmerzlich vermissen, wenn sie nicht vorhanden wären?

  • Soundmaxe   22. Okt 2013   12:30 UhrAntworten

    Übersichtlichkeit und schneller Zugriff auf alle Funktionen. Das liebe ich z.B. an Pro Tools. Da braucht man nichtmal das Mixer-Fenster zu öffnen, um einen Mix erstellen zu können.

    Wobei natürlich das fehlende Offline-Bouncing schon ein gewaltiges Manko bei Pro Tools war, jetzt aber glücklicherweise bei PT11 endlich integriert.

  • Andreas Eberhardt   22. Okt 2013   12:37 UhrAntworten

    Ich finde zum Beispiel das neue Cubase 7 Mischpult sehr gut gemacht, alles drin und alles dran, nur nen zweiten Monitor brauchst du dafür, sonst macht es keinen Spaß.

  • Heinz   22. Okt 2013   15:16 UhrAntworten

    Die Lambada-Funktion darf nicht fehlen.

  • Maximalian Rosin   22. Okt 2013   15:01 UhrAntworten

    ich muss auch ein bisschen global bleiben: intuitive Bedienung. Angenommen jemand legt mir ein Saiteninstrument hin, das ich noch nie gesehen hab - ich kann es anfassen und mit dem von mir bestbeherrschten Werkzeug namens Körper/Hände manipulieren und probieren, wann welche Klänge rauskommen.
    Um die Funktionen von Programmen nutzen zu können, brauchts einer Dokumentation, die sich ein User zur Gemüte führen muss.
    Ergo: Ich will nicht auf die intuitiv verständlichen Arbeitsschritte verzichten. Sagen wir z. B. virtuelle Fader, die Timeline (Zeit-Signalamplituden-Ansicht) usw...

  • A. Schumacher   22. Okt 2013   19:36 UhrAntworten

    Was Wichtig is??? Das egal welche DAW man benutzt, auch alles Anschließen kann. Es gibt noch viel zu viele Dinge, die nur auf Cubase oder Ableton zu geschnitten sind. Damit man den vollen Umfang nutzen kann. Z.B Soundkarten.

  • Alex 28   22. Okt 2013   21:38 UhrAntworten

    Ich finde am wichtigsten ist die Stabilität der DAW. Sie sollte auch noch bei großer CPU Belastung zuverlässig laufen. So bis zu etwa 80 %. Danach kann von mir aus der Rechner seinen Dienst quitieren, denn wenn man heut zu Tage dort ankommt hat man irgendwas sicher, im Umgang falsch verstanden.

  • Mex   23. Okt 2013   08:09 UhrAntworten

    Übersicht (und daraus resultierende intuitive Bedienung) ist mir zunächst das Wichtigste überhaupt an eigentlich jedweden Programm, insbesondere aber bei meiner DAW (Steinberg Nuendo).
    Ich habe eine enorme Abneigung gegen überladene Schaltflächen mit zig aufklappenden Unterfunktionen in kleinster Kleinschrift und grafische (unbeschriebene) "Kinkerlitzchen-Buttons und Displays", verspielte GUI's und endlos lange Auflistungen im Programm eigenen Browser, um eine Funktion oder Tool aufzurufen.
    Nuendo ist für mich daher das Herzstück meiner Arbeit, weil es trotz seiner Komplexität mit seiner GUI absolut übersichtlich ist und man die wesentlich wichtigen Dinge sofort im Blick hat und nicht durch Spielereien und zig offene Fenster von der eigentlichen Arbeit (Musik) abgelenkt wird.
    Ich mag daher sich quasi selbst erklärende Programme und Funktionen wie eben bei Nuendo (und auch Pro Tools), bei der ich bisher nur 3-4 Mal das Benutzerhandbuch zur Hand nehmen mußte, um externe Gerätschaften und Konsole Sync-intern für Automationen zu integrieren.
    Genial an Nuendo finde ich die problemlose Einbindung von so genannten "3.rd Hand" Plug-In's (nicht sonderlich professionell und oft instabil programmierte Plux) und Nuendo bei Instabilität nicht einfach kommentarlos abrauscht, sondern während einem (seltenen)Absturz immer noch eine Backup/Save-Möglichkeit anbietet.
    Darüber hinaus ist mir die Upgrade-Fähigkeit wichtig, um so lange wie möglich mit einer DAW zu arbeiten, um nicht gezwungener Maßen auf ein anderes System umzusteigen etc. nur weil mit einem aufgezwungenen Umstieg gewisse Dinge verfügbar gemacht werden und ältere Systeme nicht mehr unterstützt werden usw.
    Da ist Steinberg in seiner Produktpflege sehr gewissenhaft und bezüglich Abwärts/Aufwärts-Kompatibilität sehr langlebig.

  • Franz – Hermann Schmidt   23. Okt 2013   09:58 UhrAntworten

    Ich habe schon viele Sequenzer gehabt und auch getestet.

    Immer wieder bin ich zu Cubase zurückgekommen.

    Wenn Studio on noch ein bisschen mehr für Midi tun würde, könnte es mal mein Nachfolger werden.
    Bisher ist Cubase das Maß aller Dinge für mich.

    Hier vermisst man eigentlich nichts. Die letzte Einführung einer Akordspur ist sehr gelungen, und wenn man sich damit auskennt ein schönes Hilfswerkzeug.
    Überhaupt wenn man über den Tellerrand schaut, gibt es ganz viele Erweiterungen an VST, Halion2, Halion5, das ganze Brimborium ist schon eine gewaltige Waffe.

    condor

  • Jay   23. Okt 2013   13:00 UhrAntworten

    Die wichtigsten Dinge:

    - Stabilität (nichts ist ärgerlicher als ein Absturz)
    - Funktionalität bzw. kein umständliches Gewurschtel, was letztendlich auf einen guten Workflow rausläuft
    - gute Anschlussmöglichkeiten bzw. Routing
    und eine gute GUI, die zwar Geschmacksache ist, aber
    bes. zum letzten Punkt muss ich als alter Cubase-Nutzer sagen, dass hier Programme wie der große Bruder Nuendo, das neue Logic und Studio One in Sachen Übersichtlichkeit die Nase vorne haben. Mir sind Nüchternheit und Klarheit allemal wichtiger als Augenschmerzen erzeugende Channelstrips (auch wenn es beim Mixer Fortschritte gibt).

    Gäbe noch einiges mehr, aber das ist auch teilweise genrebezogen, daher keine allgemeine Aussage sinnvoll.

    • Felix Baarß (delamar)   23. Okt 2013   13:08 UhrAntworten

      Danke dir schon mal, Jay, allerdings nehmen wir auch sehr gerne nicht-allgemeine und genrebezogene Aussagen entgegen - wir freuen uns immer über ganz konkrete Erfahrungsberichte in Szenario X! :)

  • Fulle   26. Nov 2013   15:28 UhrAntworten

    Workflow ,Stabilität und niedrige CPU belastung .
    Aufgräumte Übersicht sowie die Engine .
    Studio One hat das alles , nur was fehlt ist Audio in Midi umwandeln
    (So wie in Abelton 9 Live ).
    Für manche nicht wichtig für mich von großem nutzen .
    Hört sich vielleicht schräg an aber kann gut sein das Presonus dafür
    ein Update spendiert falls die auf die Idee kommen .
    Ich weiß man kann in S 1 Midi in Audio und das wieder umgekehrt aber schon fertige Samples gehen eben nicht .

  • oboe   08. Sep 2016   10:05 UhrAntworten

    Klar die Nr. 1: Stabilität und Programmierung, die auf Zuverlässigkeit und Schnelligkeit getrimmt ist (wobei ersteres Vorrang hat). Da gibt es riesen Unterschiede, z. B. hatte ich mal mit einem MacBook Pro ein Projekt in Soundtrack Pro mit einer Handvoll Spuren, das Exportieren als MP3 hat ca. 4xEchtzeit gedauert. Ein vergleichbares Projekt mit einem damals altersschwachen PC mit Samplitude hat ca. 1/4 Echtzeit gedauert.

    Ich möchte:
    - einen intuitiven Mixer
    - möglichst viele Boardmittel
    - (CD-)Track-Marker in der Timeline und Metadatenbeschriftung im Projekt
    - objektorientiertes Arbeiten (spart ungemein Spuren)
    - eine einfache Automatisierung (Touch, Latch,...)

    Sam ist was Ansprüche an die Ressourcen angeht mein persönlicher Preis-/Leistungssieger, da auch auf einem Uraltrechner 24-Spur-Aufnahmen bei gleichzeitiger Wiedergabe an anderer Stelle ohne Probleme funktioniert.

    Leider kann ich Alex 28 nicht nachvollziehen:
    derzeit habe ich ein Projekt, wo ich nur für Gitarre 1 und Gesang ca. 30 ~ 40 Spuren nutze (gedoppelt, ein Fest der Mikrofonierung um Spielmöglichkeiten zu haben etc.), Schlagzeug und Bass und 2. Gitarre kommen noch. Bereits jetzt kann ich bei der "falschen" Kombination an PlugIns schnell an die Limits kommen (z. B. Faltungshall vs. Algorithmischer Hall). Und das bei einem 8-Kerner mit 16 GB RAM und Raid 0 fürs Projekt und SSD für OS und Programm...

    Heinz hat natürlich auch Recht: ohne Lambada-Funktion geht nix :-)

    Ich glaube, die DAWs sind in den Grundfunktionen absolut gleichauf. Ergonomisch konnte ich mich nie mit Nuendo anfreunden, ProTools möchte eine krasse Hardware, damit es Spaß macht, sehr viele Hersteller bieten eher nette Spielzeuge an, als Arbeitstiere, der Funktionsumfang mit deren Umsetzung passend zur Arbeitsweise entscheidet am Ende.

    So hat SAM eine grottenschlechte MIDI-Einbindung/Verwaltung. Wer das möchte, kann das mit SAM zwar machen, da ist Cubase in der Tat aber besser. Aber der Samplitude-Mixer dürfte jedem Live-Menschen sehr entgegen kommen...

    • Patrick   10. Sep 2016   01:43 UhrAntworten

      Kann und muss ich dir beipflichten. Sam ist und bleibt auch mein Favorit. Ich hab's auf einem unserer Unirechner mal spaßeshalber mit Cubase versucht und bin dabei kläglich gescheitert. Da ist Sam doch schon ein ganz anderes Kaliber. Finde auch, dass eine gute Bedienbarkeit und eine hervorragende Stabilität dabei das A und O sind, und Sam erfüllt diese Kriterien voll und ganz.

  • Olaf   11. Sep 2016   20:13 UhrAntworten

    Als "Komponist" finde ich die Arranger-Spur in Cubase sehr hilfreich. Man kann eine einfache Idee schnell mal zu einem Song zusammenpuzzeln. Dass man dann am Ende, also in der dann gefundenen Reihenfolge, alles neu einspielen muss/sollte ist klar.

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