Sprich dich aus: Wofür nutzt Du welchen Equalizer? Warum diesen?

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Sprich dich aus

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Welchen EQ nutzt Du?

Es gibt eine gefühlte Milliarde Equalizer auf dem Markt. Kein Wunder, handelt es sich doch in den Augen der meisten Musiker und Produzenten um das wichtigste Arbeitsmittel – das gilt besonders für die Musikproduktion, aber auch bei der Live-Performance kommen häufig EQs zum Einsatz, um den Sound nach Gusto zu formen oder der Raumakustik anzupassen. Nenne uns das Modell, das Du (bevorzugt) verwendest. Wofür genau nutzt Du ihn? Und was macht ihn deiner Erfahrung nach besser als jene, die Du auch schon getestet hast? Wozu müssen oder sollten EQs generell in der Lage sein? Wir sind sehr gespannt auf die geballte Expertise der delamari…

Umfrage: Sprich dich aus

Ich verwende seit einigen Monaten nur noch den TDR VOS SlickEQ GE, um alle Klänge (vor allem Synthesizer & Drums) zu formen. Warum? Nun, der Sound ist einfach smooth wie bei nur wenigen anderen EQs, für die Kurvenformen gibt es diverse Geschmacksrichtungen, die Auto-Gain-Funktion erspart mir die Lautheitskompensation nach stärkeren Eingriffen und der Hochpassfilter dient zum Säubern des Mixes bzw. einzelner Spuren »untenrum« + resonanten Andicken an der Grenzfrequenz.

Wenn ich Lizenzen für den neuen FabFilter Pro-Q 2 oder den DMG Audio EQuality hätte, würde ich vielleicht umsteigen, da die fortgeschrittenen Funktionen dort doch sehr verlockend sind…

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Lesermeinungen (5)

zu 'Sprich dich aus: Wofür nutzt Du welchen Equalizer? Warum diesen?'

  • Metaphor   14. Jan 2015   16:59 UhrAntworten

    Also,

    bei mir beschränkt es sich derzeit auf 2 EQs und zwar aus dem Hause DDMF:

    Als chirurgischen EQ (Low- und Hight-Cut, sowie Entfernen von Störfrequenuen) verwende ich den IIEQPro

    http://www.ddmf.eu/product.php?id=0

    Für das Anheben von Nutzfrequenzen verwende ich als "Schönmacher" den 6144, der an einen Neve-EQ angelehnt ist

    http://www.ddmf.eu/product.php?id=2

    Beide EQs kosten jeweils 39 USD, was für 2 Plugins dieser Qualität sehr günstig ist.

    Der IIEQPro erinnert von der Aufmachung sehr an den Fabfilter ProQ, wobei er etwas weniger Funktionen hat und die GUI nicht ganz so schick ist ;)! Klanglich absolut steril und daher für das "Rausziehen" von Störfrequenzen abolut TOP! Die unterschiedlichen Filtertypen sind gut gewählt, ich mag besonders die "Butter-Filter"! Ein Analyzer ist auch mit drin.

    Der 6144 kann besonders im High-Shelf (wenn man das will!) mit einem sehr hohen Gain gefharen werden, ohne das es anfängt fies und spitz zu klingen. Auch ein leichtes Anheben des des Input Gains fettet Sounds noch mal dezent an.

    Mein Fazit: Ruhig mal nach den kleinen Software-Schmieden Ausschau halten und diese unterstützen. DDMF und KLANGHELM fallen da z. B in eine Liga! Es muss nicht immer was von UAD, WAVES, FABFILTER und Co. sein ;)

  • malu   14. Jan 2015   17:16 UhrAntworten

    ich benutze am liebsten den uad2 neve 1081, weil er einfach zu bedienen ist und dabei saugut klingt.

    wenns um eher technische dinge geht, den oxford oder auchmal izotope ozone.

    für hipass den cambridge, weil er sehr steil geht.

    auf der summe gerne den massive passive oder ozone.

    und am liebsten, wenn zeit ist, bei wichtigen spuren, gehts durch externe hardware ;-)

  • and-y   14. Jan 2015   19:59 UhrAntworten

    Zwei EQ's:

    chirugisch und grafisch kann es nur den fabfilter Q pro geben!

    bei akustischen bzw. handgemachten Stücken verwende ich den EQ des SSL-Channel Strips von Waves!

  • Beatpresse   16. Jan 2015   00:08 UhrAntworten

    Hey,

    ich habe lange rumprobiert und mich schließlich für Q10 von Waves entschieden. Seit einem Jahr benutze ich nichts anderes mehr. Man kann den Filter in sehr kleinen Schritten einstellen. Den Klang finde ich chirurgisch - allerdings weiß ich inzwischen genau was rauskommt, wenn ich ihn einsetze, dass es mir schwer fällt zwischen Chirurgie und Charakter zu unterscheiden.

    Was mir sehr gut gefällt ist, dass er keine grafische Kurve liefert wie der FL Studio-Interne. So kann ich mich ganz auf das Höhren konzentrieren.

    Beste Grüße
    Martin von Beatpresse

  • MEX   18. Jan 2015   02:02 UhrAntworten

    WEN INTERESSIERT DAS EIGENTLICH ???
    Was weiß letztlich ich, welche EQ`s da zum Einsatz kommen ? Hauptsache es klingt so, wie es klingen muss !!!
    B-/ London & L.A- Studios mit Neve-Konsolen wissen schon, was sie tun... und das sind die 92.000 $ im Jahr an Kosten auch wert... alles andere, ist hier auch nur noch laienhaftes Elekcro-Musician Geplapper...als wenn es drauf ankommt... und das sind Dimensionen, von denen ich dachte, Delamar könnte da vlt. mithalten... kann es NICHT...ROOKIE 1 !

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