Sprich dich aus: Welches Audio Interface nutzt Du?

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Sprich dich aus

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Welches Audio Interface nutzt Du?

Ein Audio Interface oder auch eine Soundkarte mit mehr oder weniger Ein- und Ausgängen (ggf. plus Kabelpeitsche aka Breakout-Kabel) ist unabdingbar für alle Musiker, die Signale von Mikrofonen oder elektronischen Instrumenten bzw. allerlei Abspielgeräten aufzeichnen wollen. Und selbst wenn Du rein »in the box« arbeitest, bietet ein vernünftiges Audio Interface im Vergleich zu den im Rechner integrierten Soundkarten von Realtek & Co. Vorteile. Einerseits klanglich, nämlich bei der Wandlung der digitalen Signale in analogen Sound zur Ausgabe an Boxen und/oder Kopfhörer. Andererseits in puncto Latenz, also was die Signalverzögerung angeht – ob auf dem Weg in den Computer hinein oder wieder hinaus.

Die drei Preisfragen heute:

  • Was muss ein Audio Interface können, um deine Ansprüche zu erfüllen?
  • Welches Modell verwendest Du?
  • Wie zufrieden bist Du damit?

Umfrage: Sprich dich aus

Ich als rein elektronischer Musiker nutze derzeit als Behelfslösung das in meinen Lautsprechern vom Typ Nubert nuPro A-20 verbaute USB-Interface – klanglich überraschend gut, nur die Latenz ist eher mau. Aufnehmen könnte ich damit auch nicht, also werde ich mir irgendwann doch ein dediziertes Interface zulegen. Ich liebäugle mit dem frisch erschienenen Avid Pro Tools Duet, quasi einem Apogee Duet mit Windows-Treiber (unser Test folgt demnächst)…

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Lesermeinungen (29)

zu 'Sprich dich aus: Welches Audio Interface nutzt Du?'

  • Mike   04. Feb 2015   12:02 UhrAntworten

    Ich bin nach Umwegen über ESI Juli@ und NI Komplete 6 nun bei einem Focusrite Scarlett 18i20 angekommen und sehr zufrieden. Läuft super zuverlässig an Mac, PC und iPad, Latenz liegt bei 128 samples bei ca. 6ms, die Preamps klingen toll und sind sehr rauscharm und das routing ist flexibel.

    Für meine Anwendungen reicht das vollkommen. Wenn die Ansprüche steigen würde ich mich vermutlich für ein RME oder UAD Apollo Interface entscheiden...

    • Julian   05. Feb 2015   10:07 UhrAntworten

      Ich nutze auch das Focusrite Scarlett 18i20 und schließe mich dem Lob von Mike an. Super Preamps, einwandfreies Arbeiten auf allen Plattformen - und das flexible Routing ist der Hammer.

    • DJ Sven Cuber   10. Feb 2015   18:17 UhrAntworten

      Hallo,

      ich nutze ebenfalls das 18i20 von Focusrite und möchte mich dem Lob voll und ganz anschließen. Ich wollte damals ein Interface, welches genügend In- und Output-Reccourcen bietet, qualitative Pre-Amps bietet, und aber dennoch bezahlbar ist, und nicht, dass in ein paar Jahren wieder ein neues her muss. Es hat mich, sowohl im Studio als auch bei lange Live-Aufnahmen nie im Stich gelassen, bietet vernünftigen, rauschfreien Sound und Top-Latenzen. Ein wahrer Glücksgriff für mich, denn es ist mein erstes Interface. Interessant für alle die hier überlegen, Focusrite bringt die ganze Palette gerade neu mit Firewire heraus.

      Grüße

  • P.Chris   04. Feb 2015   12:15 UhrAntworten

    1."Was muss das Audiointerface können, um meine Ansprüche zu erfüllen ?"
    Sie muss mit absolut niedrigster Latenz daherkommen und möglichst die CPU bei komplexesten Projekten nicht belasten.
    Sie muss natürlich alle gängigen Samplefrequenzen bis 192 kHz unterstützen und sich intern automatisch umstellen können (und nicht das Projekt und darin enthaltener Content umgewandelt/angepasst werden muss), wenn ein Kollege mit anderen Formaten usw. daherkommt.
    Natürlich muss sie die Anschlüsse/Schnittstellen wie SPDIF,AES/EBU und ADAT mitbringen.
    Alle Ein und Ausgänge müssen gleichzeitig nutzbar sein.
    Digitale Anschlüsse müssen vollständig entkoppelt sein.
    Kein (wahrnehmbares) Eigenrauschen haben und den Sound nicht verfärben.

    2."Welches Modell ich verwende ?"
    Intern die RME HDSP 9632 mit Focusrite Channelstrip am SPDIF.

    3. "Wie zufrieden ich damit bin ?"
    Du kannst Dir den rechten Arm für die Karte abhacken, so zuverlässig ist sie und es gab nie irgendwelche Probleme, Inkompatibiltäten oder Instabilität.
    Ein absolut treues, zuverlässiges und starkes Arbeitstier.

    Ich habe schon den einen und anderen Rechner aufgeraucht, bin umgestiegen usw. aber die Karte als Herzstück immer wieder mitgenommen.
    Bin äußerst zufrieden.

    • Bernd   26. Nov 2015   16:25 UhrAntworten

      Spannend! Ich verwende auch die "unverwüstliche" RME HDSP 9632. Als Channelstrip hatte ich einige Zeit einen SPL Channel One. Der war okay. Momentan nutze ich den Focusrite ISA One. Ursprünglioch als Analog-Ausführung. Irgendwann habe ich ihm noch eine A/D-Karte spendiert. Wäre nicht nötig gewesen. Die Qualität der Wandler der RME-Karte übertrifft die Qualität der A/D-Karte des SPL um Längen und gefällt mir auch besser als die A/D-Karte des Focusrite ISA One.

  • Markus   04. Feb 2015   12:26 UhrAntworten

    F: Was muss ein Audio Interface können, um deine Ansprüche zu erfüllen?
    A: Ich brauche wenigstens 4 Ausspielkanäle (Stereo-Monitore + Stereo-Kopfhörer). Minimale Rechner-Belastung und minimale Latenz. Stabile Treiber. S/PDIF bzw. AES/EBU (für externes digitale Gerätschaft). 1x ADAT I/O, um zukünftige Kanalbedürfnisse befriedigen zu können. Amtliche Klangqualität.

    F: Welches Modell verwendest Du?
    A: "Trusty" RME Multiface I mit HDSP PCI-Karte.

    F: Wie zufrieden bist Du damit?
    A: Einmal RME - Immer RME. (ältere) HDSP-Serie: Professionelle Gerätschaft zum ebay-Schleudergebrauchtpreis. Der Treibersupport ist vorbildlich. Gerätschaft aus 2001, Treiber-Design up-to-date(!), wie bei den neusten Interfaces des Herstellers! Das gibt es sonst nirgends und ich hoffe, diese Politik wird bei RME beibehalten!

    Beim "Herz" der digitalen Audio Workstation habe ich keine Lust mehr auf Kompromisse. I love my RME! Das nächste wird auch wieder eins. Vorzugsweise ein UCX oder UFX (mjamm mjamm)... oder was die Zukunft so bringen mag...

  • Mike   04. Feb 2015   12:49 UhrAntworten

    Nach dem ich schon das NI Komplete Audio 6, Avid/M-Audio FastTrack C400, Avid Mbox, Presonus AudioBox 44VSL, Focusrite Scarlett 2i4 und das Steinberg UR44 hinter mir habe und mit jedem irgendwelche Probleme oder Macken hatte, bin ich jetzt mit dem Roland UA-55 Quad-Capture endlich bei einem Interface gelandet, welches mich vollstens zufrieden stellt. Einzig zwei weitere Ausgangskanäle wären noch wünschenswert gewesen.
    Perfekt wäre natürlich ein RME Fireface, aber das will auch erst mal bezalt werden.

    • Pat   05. Feb 2015   10:38 UhrAntworten

      Interessant, ich hatte schon das M-Audio C400, das Steinberg UR44 und das Roland UA-55. Mit den Roland hatte ich die meisten Probleme, während das M-Audio komplett fehlerfrei läuft.

      Für Gitarren und Vocal-Aufnahmen benutze ich meist mein Eleven Rack in Pro Tools 11.

  • CreativeJuli   04. Feb 2015   13:01 UhrAntworten

    Hallo liebe Musiker!

    Ein Audio-Interface soll klanglich eine gute Qualität bieten und gut zu bedienen sein...Das ist schon alles!
    Denn mir genügen ein Gitarren-, Kopfhörer-, Monitorboxen-, Mikrofonanschluss und genau das finde ich bei meinem Tascam US-122MKII!
    Es ist verlässlich und passt für mich...Es sei denn ich bräuchte für mehr Geräte mehr Anschlüsse wäre ein anderes Interface nötig.

    Lg CreativeJuli
    www.soundcloud.com/creativejuli

  • ORI$ON TIDE   04. Feb 2015   13:19 UhrAntworten

    Ich habe seit "Ewigkeiten" ein RME Multiface der ersten Generation mit Anschluss an eine Rechner-interne PCI-Karte.

    Die Wandler sind auch im Vergleich zu neueren Interfaces immer noch sehr gut. Die Latenz stelle ich zum Aufnehmen von Gitarren zeitweise auf 3 oder 6 ms, ansonsten meist auf 12 ms bei 44 oder 48 kHz.

    Für Mikrofone habe ich ein RME Quadmic angeschlossen, die Gitarren gehen über die RigKontrol 1 von NI rein.

    Das RME Multiface klingt einwandfrei, ist absolut zuverlässig, hat super Treiber (auch immer wieder Updates), eine prima Control/Routing-Software, lässt sich problemlos in Cubase und WaveLab einbinden - und die dazu passende DigiCheck-Software ist m.E. nach wie vor einer der besten (genauesten und schnellsten) Analyzer!

    Falls ich jemals genötigt wäre ein neues Interface zu kaufen (weil das alte den Geist aufgibt oder PCI von neuer PC-Hardware nicht mehr unterstützt wird), würde ich mit Sicherheit wieder auf RME zurückgreifen (z.B. USB-Interface).

  • Keyfreak   04. Feb 2015   14:59 UhrAntworten

    Frage: Was muss ein Audio Interface können, um deine Ansprüche zu erfüllen?
    Antwort: Ein gutes Audio-Interface als zentrale Aufnahmestation sollte folgende Eigenschaften haben:

    + mindestens zwei Eingänge in Form von jeweils 6,3 mm Klinkenbuchsen
    + zwei XLR-Anschlussbuchsen
    + Phantomspannung von 48 Volt
    + zwei Ausgangsbuchsen für den Anschluss von Monitorboxen
    + Signalausgang für den Anschluss eines Kopfhörers
    + leicht regelbare Sensibilität der Verstärker
    + eingebautes MIDI-Interface mit MIDI-IN und MIDI-OUT
    + ASIO-Treiber mit geringer Latenz
    + Aufnahmeformat: 24 Bit, Samplerate: bis 192 kHz
    + wichtigste Bedienelemente an der Frontseite
    + kostengünstig

    Frage: Welches Modell verwendest Du?
    Antwort: Roland QUAD-CAPTURE.

    Frage: Wie zufrieden bist Du damit?
    Antwort: Sehr zufrieden. Es erfüllt alle meine Ansprüche und darüber hinaus hat es sehr
    bedienfreundliche Funktionen. Die AUTO-SENS-Funktion z.B. ermöglicht per Tastendruck das
    automatische Einstellen der Verstärkersensibilität aller Audio-Eingänge, so dass der Pegel des
    anliegendem Signals dem Wert entspricht, den man in den Treibereinstellungen angegeben hat.
    Ich nehme grundsätzlich Signale immer mit -6,00 dB auf.

    Das Audio-MIDI-Interface hat zudem eine Taste für Mono-Aufnahmen. Einmal drücken und schon
    kann man loslegen.

    Eine weitere sehr nützliche Funktion bietet die Pegelregelung zwischen dem am Interface
    anliegendem Signal und dem Playback aus der DAW. Somit kann ich bei Wiedergabe regeln, ob ich
    über den Kopfhörer nur das Inputsignal ohne den Klängen aus den vielen Spuren innerhalb der
    DAW und umgekehrt, oder ob ich beides zusammen (im Mix) hören möchte.

    Der Klang ist jedenfalls "bombe" und virtuelle Musikinstrumente lassen sich auch bei
    größeren Sampleraten sehr latenzarm spielen.

    Das Roland QUAD-CAPTURE Audio-und MIDI-Interface war ein Glücksgriff. Ich hatte vorher kein
    anderes und werde auch niemals umsatteln.

    • Uwe   05. Feb 2015   07:41 UhrAntworten

      Kann ich nur bestätigen bin sehr zufrieden damit!!!

  • Chris   04. Feb 2015   16:09 UhrAntworten

    Was muss ein Interface können? Der Klang sollte so neutral wie möglich sein, die Preamps genug Headroom haben, es soll "einfach funktionieren" und genug Ein- und Ausgänge haben.

    Ich bin daher seit einer ganzen Weile bei einem Presonus Firestudio mit zwei Presonus DigiMax FS. Da alles im Rack verbaut ist, bin ich froh, alle Eingänge vorn zu haben (Und die Ausgänge über eine Patchbay). So hab ich ein 24x24 Interface das genau das tut was es soll.

  • Condor   05. Feb 2015   10:00 UhrAntworten

    Und selbst wenn Du rein »in the box« arbeitest, bietet ein vernünftiges Audio Interface im Vergleich zu den im Rechner integrierten Soundkarten von Realtek & Co. große Vorteile. Einerseits klanglich, nämlich bei der Wandlung der digitalen Signale in analogen Sound zur Ausgabe an Boxen und/oder

    Hi guten Morgen,

    Wenn Ihr das mal genauer unter die Lupe nehmen würdet, und darüber mal einen Bericht verfassen könntet, wäre das große Spitze.
    Es gibt nämlich einschlägige Foren, in denen auf Messers Schneide gestritten wird um die Klangqualität bei Soundkarten. Da soll es zb völlig egal sein, ob die Onboard card oder ein externes Interfac. Der Klang hat keinen nennenswerten Unterschied.
    Es geht also nur um die Latenzzeit und den ganzen Routing und Anschlussmöglichkeiten laut Meinung einiger ganz kluger Zeitgenossen.

    Ich selber habe von Soundblaster über Terratec, RME, Motu
    Presonus, Lexikon, Tascam und Focusrite alles vor der Flinte gehabt.
    Gelandet bin ich bei einer UR28M von Steinberg, die für mein Tun optimal ist.
    Monitor Management für drei Paare, unverzichtbar die Loopbackfunktion und die volle Integration in Cubase 8 pro,
    Monoumschaltung, zwei Kopfhörer, DSP Effekte in sehr guter Qualität, die auch gleizeitig in der DAW zur Verfügung stehen, und so weiter. Latenz ist sowieso keine Frage mehr heute, denn das Thema wird total überbewertet.

    LG Condor

    • Felix Baarß (delamar)   05. Feb 2015   10:22 UhrAntworten

      Hallo Condor,

      ganz ehrlich: WAHNSINNIGE Unterschiede gibt es in der Tat keine zwischen Realtek hie und »richtigen« Soundkarten/Interfaces da. Gute Lautsprecher/Kopfhörer sind nach meiner Erfahrung viel wichtiger. Aber sobald man solche besitzt, die Ansprüche gestiegen sind, das Ohr geschult wurde und jedes Quäntchen zählt, lohnt es sich IMMER, die Onboard-Soundkarte einzumotten.

      Die Frage der Latenz würde ich nur dann als überbewertet einschätzen, wenn man auf das absolut unmittelbare Feedback zwischen Mensch und Maschine verzichten kann. Andernfalls - also bei der Nutzung eines MIDI-Controllers und/oder wenn man sich selbst/die Musikerkollegen ad hoc abhören möchte - ist eine geringe Latenz (möglichst <10 ms in der Summe aus In- und Output-Verzögerung) schon recht wichtig...und die ist längst nicht mit jedem Nicht-Onboard-Interface möglich, wie ich in einigen Testberichten für delamar erfahren habe.LG, flx

      • Plan9   05. Feb 2015   10:29 Uhr

        Also ehrlich. Ich habe keine Guten Erfahrungen mit den eingebauten Realdreck Chips. Die Treiber sind eine Katastrophe und der Sound ist nicht wirklich gut. Ich höre da schon einen Unterschied zu meinen beiden Soundkarten Komplette Audio 6 und Traktor Audio 6.

      • Felix Baarß (delamar)   05. Feb 2015   10:40 Uhr

        Ja, hatte ich ja geschrieben - klangqualitative Unterschiede bestehen in erheblichem Maße, aber die sind in vielen Signalketten nicht sooooo himmelweit, wie man nach den Aussagen von so manchem annehmen könnte.

        Stimmt, die Realtek-Treiber (wohl auch im Zusammenspiel mit der zugrundeliegenden Hardware) sind ziemlich mies, was die Latenz angeht. Aber klar, die hat eben keine Priorität bei den meisten Nichtmusikern, also zielt der Hersteller auch nicht darauf ab.

      • MEX   05. Feb 2015   19:22 Uhr

        Sorry Felix,
        aber es hat einen, bzw. nicht nur einen triftigen Grund, weswegen Du in einem halbwegs professionellen Studio sicherlich nicht über eine Onboard-Soundkarte mixt und masterst !

        Und einer der Dutzenden Gründe ist sicherlich nicht der, weil Hauptsache Treiber gepflegt und auf den neuesten Stand gehalten werden.
        Ich will jetzt auch gar nicht groß von Fakten wie DACs, größeren und leistungsfähigeren Transistoren, Relais, Kondensatoren, Abschirmugen und Messwerte usw. reden.
        Also ich kann das nicht wirklich glauben und ernst nehmen wenn hier ein professionelles Musikmagazin behauptet, klangliche Unterschiede wären nur so marginal !

        Sicherlich haben sich die kleinen Onboard-Chips in den letzten Jahren qualitativ gesteigert und für den Hobbyisten und Gamer mag das alles durchaus toll, unkompliziert und ausreichend sein.

        Aber als 1. und letztes Glied einer Soundkette wird wohl niemand der in allen Belangen und Ambitionen ernsthaft professionell Musik betreibt, auf einen Onboardchip schwören oder tatsächlich meinen, das es egal wäre, ob man Luxuswandler oder Onboardsound hat.

        Und was nützt Dir die beste Abhöre, wenn am Ausgang Schund anliegt ? Oder es auf der gebrannten CD beim Kollegen dann völlig anders klingt.

        Sei mir nicht böse lieber Felix, aber über diese Deine Aussage muss ich wirklich sehr wundern und das ist Laiengeschnatter !

      • Felix Baarß (delamar)   05. Feb 2015   19:39 Uhr

        Hallo Mex,

        » Also ich kann das nicht wirklich glauben und ernst nehmen wenn hier ein professionelles Musikmagazin behauptet, klangliche Unterschiede wären nur so marginal! «

        Das habe ich nicht. Ich habe (indirekt) geschrieben, dass die Unterschiede gering sind, wenn schlechte Kopfhörer/Lautsprecher genutzt werden.

        » Aber als 1. und letztes Glied einer Soundkette wird wohl niemand der in allen Belangen und Ambitionen ernsthaft professionell Musik betreibt, auf einen Onboardchip schwören oder tatsächlich meinen, das es egal wäre, ob man Luxuswandler oder Onboardsound hat. «

        Das habe ich in der von dir formulierten Stringenz auch überhaupt nicht. Sorry, wenn das nicht deutlich herübergekommen ist...ja, okay, bei meinem Versuch einer Relativierung der von vielen behaupteten RIESENunterschiede im Klang war eine kleine Prise Polemik* dabei. Nicht hauen! ;)

        Was meinst Du, warum ich im Artikeltext schrieb, dass ich ein Auge auf das Avid Pro Tools Duet geworfen habe? Genau: Weil ich mit eigenen Ohren gehört habe, dass insbesondere die Separation der Schallereignisse im Raumbild und die Impulstreue deutlich (und jetzt aber wirklich deutlich) besser ist als bei Realteak-Billigkram. Und das betrifft erstmal nur die D/A-Wandlung - so irre, die 3,5-mm-Mikrofonbuchse meiner Onboard-Soundkarte zu nutzen und auf ein gutes Ergebnis zu hoffen, war ich noch nicht.

        » Und was nützt Dir die beste Abhöre, wenn am Ausgang Schund anliegt? «

        Die ist schon bedeutend nützlicher, als wenn es umgekehrt wäre - die Kombination aus Luxuswandlern und miesen Boxen klingt UNTER GARANTIE scheiße. Ich wage zu behaupten, dass der negative Einfluss des schlechtesten Wandlers auf die besten Lautsprecher nicht so groß ist wie der positive Einfluss in der umgekehrten Konfiguration. Mehr wollte ich ursprünglich gar nicht sagen; danke, dass Du mir hier die Gelegenheit zur Klarstellung meines Standpunkts gegeben hast. Und selbstverständlich hast Du recht in deiner Andeutung, dass möglichst BEIDES hochwertig sein sollte.

        Gruß,
        Felix

        *P.S.: Ich habe meine Antworten an Condor und Plan9 nun wahrheitsgetreuer (weniger polemisch) formuliert/formatiert.

        P.P.S.: So, das ist nun endlich die finale Revision meines Kommentars. ;)

      • MEX   05. Feb 2015   22:13 Uhr

        @Felix:
        Sag doch das gleich :D

        Damit kann ich gut- und zustimmend leben ;-)

  • unifaun   05. Feb 2015   11:07 UhrAntworten

    Was muss ein Audio Interface können, um deine Ansprüche zu erfüllen?
    -> ausreichende Anzahl an Ein-/Ausgängen bzw. die Möglichkeit, diese zu erweitern
    -> 2 separate Kopfhörerausgänge
    -> gute Treiber(pflege)
    -> gutes PL-Verhältnis
    Welches Modell verwendest Du?
    -> Studio: Focusrite Saffire Pro 24 DSP
    -> mobil: Focusrite Saffire 6 USB(2.0)
    Wie zufrieden bist Du damit?
    Beide haben mich noch nie im Stich gelassen.
    Das Saffire 6 USB ist einfach strukturiert, man kann damit quasi nix falsch machen
    Das Saffire Pro 24 DSP ist wesentlich flexibler, per ADAT erweiterbar und durch die MixControl sehr komplex einsetzbar.
    Ich möchte - je nach Einsatzzweck - auf beide nicht verzichten.

    • unifaun   26. Nov 2015   16:39 UhrAntworten

      Update:

      Habe nun PreSonus StudioLive 16.0.2 für das Studio und für Live im Einsatz
      und sehr mobil das PreSonus iOne für MBP und iPad.

      Zur Zeit die Traumkombi für mich!

  • Condor   05. Feb 2015   11:42 UhrAntworten

    Hi, Liebe Leute von Delamar

    Dank für Eure schnellen Reaktionen auf mein Thema, was mich
    brennend interessiert, denn ich bilde es mir doch nicht ein, das ein Laptop Blech chip sich im Gegensatz zu einer vernünftigen Soundkarte mit Asio Driver gespielt, einfach schlimm anhört.

    Habe das in der Live Praxis und im Studio erst Recht selber gehört, und für mich waren das schon Klangwelten, die man eigentlich auch als nicht Musiker hören müsste.

    Ich habe viele Soundkarten gehabt, und jede hat irgendwo Ihre spezifische Eigenschaft, trotz linearer Neutralität, die ja eigentlich zu Grunde liegen sollte.

    Ich kann es auch technisch nicht erklären, weil ich in erster Linie Musiker bin, und das schon ziemlich lange.

    LG Condor

  • Uwe   05. Feb 2015   13:01 UhrAntworten

    Also wer bloß 2 Analoge Ein- Ausgänge + 2 elektrisch digitale Ein- Ausgänge braucht ist mit dem Quad Capture gut beraten.
    Über 1-2 hab ich einen Kopfhörer und meine primären Monitore zum Musik machen schrauben und mixen, an 3-4 digital out hab ich meinen Onkyo Surround Receiver+Bass Endstufen (dann im Stereo oder Pro Logic modus). Zu den Inputs als Instrumenteneingang kann ich nichts sagen
    aber der Rest arbeitet Perfekt. Hat am Eingang ein LoCut; Phase switch und einen Digitalen Kompressor/Gate (nach AD Wandler!!!!).
    Und auch noch eine Auto Sense Funktion.
    Kann auch noch bei 96 kHz eine Ausgangslatenz von 4,3 ms einstellen und es läuft, aber ich brauche das nicht da ich nur elektronische Musik mache ist bei mir die Latenz nicht so wichtig. Und die paar Keyboard und Maschine Drum Einspielungen verschiebe ich einfach nach vorn wenn nötig. Die Treiber arbeiten auch gut kann alles von Cubase aus ändern, hatte in einem Test gelesen das dass nicht geht, stimmt nicht - kann in den Projekteinstellungen jeder Zeit die Bittiefe und Samplingfrequenz ändern und das Interface übernimmt es, wie es sein muss. Nur die Puffergröße muss ich im Treiber ändern aber das Menü kann man auch von Cubase aus öffnen.
    Hatte vorher eine ESI MAYA 44 die fand ich für meine Zwecke und mein Budget ganz gut aber die Roland hat sich echt gelohnt sie klingt einfach viel besser. Mir ist besonders die bessere Hochtonwiedergabe im vergleich zu meiner alten Karte aufgefallen und die Bässe finde ich besser definiert/aufgelöst schwer zu beschreiben - aber viel offener und detailreicher würde ich sagen. Hätte nie gedacht das ein Audio Interface so viel ausmachen kann - es tut es. Es gibt natürlich viele bessere Karten die kann/will ich mir aber nicht leisten.
    Ich finde diese Karte echt genial kann sie nur Empfehlen. Auch für Unterwegs am Laptop + Mic zum Aufnehmen.

    Uwe

  • Mattes   05. Feb 2015   15:29 UhrAntworten

    Bekennender RME Fan! Hardware, Software/Mixer und Service unschlagbar. Und alle Karten funktionieren "rock solid!" Systemübergreifend (Linux). Die alten sind immernoch Referenz im Preissegment. Selten so eine unkomplizierte Karte gehabt.

  • Alex 28   05. Feb 2015   21:07 UhrAntworten

    Alles fing einmal mit Ahnungslosigkeit an, lenkte mich zu Creative Soundblaster schnell weg zu Terratec.

    Ich war nach einiger Zeit mit dem Wachstum um meine Kenntnis in Tontechnik und meinen Ohren dann aber doch recht zügig unzufrieden mit dem Klang bei Aufnahme und Wiedergabe. Besonders wenn ich A mit B direkt verglichen habe.

    Dann etwas später folgte, weil ich bis heute sehr zufrieden mit meinem ISA One von Focusrite bin, ein, wie sollte es auch anders sein Interface von Focusrite das Saffire PRO 24.

    Irgendwann bauchte ich gleichzeitig mehr Eingänge und wollte vom Audiointerface her nicht unbedingt bei Focusrite bleiben. Ich hatte einfach manchmal Artefakte die mir dort nicht gefallen haben im Vergleich mit anderen. Das betrifft aber das reine Hören über andere Interfaces und Monitore.

    Jedenfalls brachte mich das dazu, ein RME FF 800 und ein Motu 892 6? weiß ich nicht mehr so genau, zu vergleichen und ich mich für das Motu entschieden hab. Heute habe ich ein Motu 1248 AVB über Netzwerk angebunden und möchte es nicht mehr missen. Besser geht sicher immer, aber ob ich das dann noch hören kann bei einer hochwertigen Abhöre wage ich zu bezweifeln.

  • Jay   06. Feb 2015   15:41 UhrAntworten

    Teuer, aber einmal angeschafft, ist RME unschlagbar. Läuft bei mir seit Jahren ohne Probleme. Motu soll aber auch gut sein, wie Freunde von mir berichten.

  • fatman   06. Feb 2015   16:25 UhrAntworten

    Ich benutze das desktop konnekt 6 von t.c. electronic an einem firewire Anschluß an einem Windows PC. Nach 20 Jahren Homerecording und diversen Interface-Karten habe ich hier die momentan passende Lösung für meine Arbeitsweise gefunden. Der Treiber funktioniert zuverlässig, die Latenzen >10ms; wenn notwendig. Die Haptik und das Handling ist bei keinem Konkurrenzprodukt besser. Die 5 Soundmodule finden über ein Allen&Heath ZED14 und durch das konnekt 6 ihren Weg in den PC und auf die Monitore. Die Aufnahmequalität ist bestens, wenn die Soundmodule gefragt sind. Bei Gesangs-aufnahmen oder klassischen Gitarrenaufnahmen spielen andere Faktoren, wie Aufnahmeraum, Mikes und Preamps die entscheidende Rolle. Die A/D - D/A Wandlung spielt m.E. bei renomierten Herstellern (z.Bsp. RME, Focusrite, Motu, usw.) keine Rolle mehr. Da gilt das Motto: Bullshit in - Bullshit out!

  • Jan   07. Feb 2015   13:34 UhrAntworten

    Ich habe das Audient ID22. Habe mich gegen UAD Apollo, RME Babyface und SPL Crimson entschieden und bin begeistert :D

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