Sprich dich aus: Analog vs. digital

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Umfrage: Sprich dich aus

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Digital vs. analog

Wie sieht es in deinem Studio aus? Nutzt Du analoge Klangerzeuger und Effektgeräte ob des feinen Klangs? Oder bist Du ein Verfechter des Digitalen und schätzt die Exaktheit, die 1:1 reproduzierbaren Ergebnisse, das Speichern von Einstellungen etc.? Besitzt Du Plugins, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, besonders analog zu klingen? Wie überzeugend gelingt die Analog-Emulation dieser Produkte in deinen Ohren? Welchen Wandler bzw. welches Audio Interface hast Du im Einsatz und kannst Du aus deiner vergleichenden Hörerfahrung beurteilen, inwieweit man als Produzent von einem Gerät mit höherwertigen Wandlern profitieren würde? Oder umgekehrt, welche Einbußen mit minderwertigen Wandlern wirklich zu befürchten sind?

Umfrage: Sprich dich aus

Nutzt Du vielleicht sogar Bandmaschinen für die Aufnahme, weil Du ihren speziellen Sound schätzt und der digitalen Zerlegung misstraust? Wenn Du DJ bist: ist bei dir alles analog (Vinyl), alles digital? Ein unablässiger Strom von Fragen quillt aus diesem Füllhorn – wir sind sehr gespannt auf deine Antworten!

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Lesermeinungen (12)

zu 'Sprich dich aus: Analog vs. digital'

  • Skellington   07. Jan 2014   15:37 UhrAntworten

    Der "Dauerbrenner" mit der ambivalenten Antwort :)

    Ich arbeite in der Praxis komplett "in the box", weil mir alles andere einfach zu umständlich ist und es bei meiner bisherigen Arbeit nicht so einen großen Unterschied gemacht hätte bzw. mir den analogen Mehraufwand (der ganz schnell ein kleines Vermögen kosten kann) niemand gedankt bzw. bezahlt hätte.

    Es hängt natürlich auch von der Art der Produktion ab, aber im Grunde gefällt mir der Grundsound von Produktionen aus der Analog-Ära oft besser. Ist zwar zB bei den Beatles immer auch recht verzerrt und nicht besonders klangtreu, aber es hat einfach einen gewissen "Oomph", der mir bei modernen Produktionen irgendwie fehlt.

    Was ich definitv merke, ist, dass ich gerne mehr mit echten Instrumenten arbeiten würde, und das ist ja schließlich auch "analog".

  • Merano   07. Jan 2014   23:04 UhrAntworten

    Hmm, warum soll ich hier jetzt meine Philosophie zum besten geben? Gratis Content erstellen für faule Redakteuere?!? ;)

    Nagut: Allein die Frage "Wie sieht es in deinem Studio aus" da zeigen dann viele auf ihren Computer Monitor. So eine Ecke im Kinderzimmer, mit fiesen kleinen Boxen und vielleicht einem Mini- Masterkeyboard. Das nennen sie tatsächlich Studio. Doch das könnte lediglich ein Teil der Schaltzentrale eines Studios sein. Es fehlen noch Raum, Instrumente und Menschen.

    Einige Instrumente (Drums, Synths, Sampler) kann man ganz gut mit dem Rechner nachbilden. Doch einem Musiker wird das oft nicht reichen. Ein richtiger Musiker braucht meist eine analoge Grundlage. Musiker sind zwar Lernfähig und kompromissbereit, doch wird ein Singer / Songwriter von einer iPad Akustikgitarrensimulation sich meist eher befremdet fühlen und lieber seine Martin D50 benutzen. Akustische Instrumente erfordern analoge Technik, die aber mit digitaler Hand in Hand gehen. Kein "Entweder oder" wie es hier suggeriert wird.

    Ich besitze tatsächlich ein kleines Projektstudio.

    Ich verzichte auf ein Drumset, ein Edrum mit guten Samples vom Rechner muss reichen. Das ganze "anschmutzen" lässt es sich prima mit digitalen Mitteln erreichen. Hätte ich aber mehr Platz, würde ich ein echtes Drumkit vorziehen. Doch das zieht einen Rattenschwanz von Investitionen nach sich: Drumkabine zur akustischen Isolation. Aufwändigeres Monitoring. Sehr gute Micros. Eine sehr gute Preamp/Wandler Lösung. Gegenüber dem Edrum also etwa das 10fache an reinem Geld.

    Bei der E-Gitarre mache ich weniger digitale Kompromisse. Lediglich die Effekte sind zum Teil digitaler Natur und simulieren analoges. Der Recording Amp ist voll Analog wie 1940. Mit einem Mikrofon aufgenommen bekomme ich einen der digitalen Ampsimulation in jeder Hinsicht überlegenen, lebendigeren und besseren Sound hin. Die Sache ist relativ unaufwändig und für mich aufgrund meiner Studio- Situation (24 Stunden am Tag so laut wie ich will) leicht machbar.

    Um Stimmen (Gesang) aufzunehmen, ist es schön einen analogen Röhren Preamp zu benutzen. Das ist aber auch Geschmackssache.

    Ich benutze keine analogen Synths, mir reichen analoge Simulationen (U-He Diva) vollkommen.

    Am Ende, die analoge Summierung machen andere, ich geb nur die Mixspuren ab. Aber die Masteringleute haben da schon oft bewiesen, das es, Esoterik hin, Wärme her, tatsächlich subjektiv besser klingt.

    Man könnte theoretisch auf jegliche digitalen Hilfsmittel verrichten und wieder auf 1/4 Zoll Band aufnehmen. Sehr individuelle Produktionen machen das, als Stilmittel. Es ist auch eine Budgetfrage. Wer Raum hat für 27 Analoge Modularsynths und 45 Lautprecher/Amp Combis, hat auch meist die Mittel, sich seine Liebhaberei zu finanzieren und sich antike Telefunken Preamps zu kaufen.

    Doch der ganz normale Kinderzimmerproduzent ist mit billiger, rein digitaler "in the box" Technik erstmal gut bedient. So hab ich auch angefangen.

    Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

  • Wirgefuehl   08. Jan 2014   11:12 UhrAntworten

    Wir machen ja elektronische Musik und nutzen dafür Ableton Live mit diversen Plug-Ins und manchmal Reason als Klangerzeuger.

    Wir arbeiten oft im Heimstudio, nach Feierabend, und haben diverse Tracks gemacht, die ausschließlich im Rechner entstanden sind.
    Wir haben aber auch ein "richtiges" Studio mit etlichen (virtuell-)analogen Klangerzeugern, wie Waldorf XTk, Roland JP-8000, Clavia Nordlead und einigen Korg Electribes.

    Mal ganz unabhängig vom Klang: Es ist für uns einfach um einiges geiler, an der Hardware zu schrauben! Also das ist der Aspekt, der uns am analogen Equipment so gefällt.

  • Ich hallt ;)   08. Jan 2014   13:34 UhrAntworten

    Ich glaube die Frage ist mehr als esoterisch.
    Hätten wir vor 20 Jahren im Studio eine Technik gehabt welche heute in fast jedem Kinderzimmer steht wäre es für die Mixer und Masterer sicher eine tolle Sache gewesen.

    Zusätzlich geht man dann hin und nutzt Kompressoren/Limiter etc. etc. und erzählt dann, dass man den Unterschied eines original Aufgenommenen Amps und einer simulation höhren würde. Das kommt mir ein wenig wie der Streit MP3 und CD vor, oder etwa CD und Schallplatte, oder etwa....

    Hier einige Statements:
    1)
    Ein 4000 Euro Klavier zu Hause gesamplt klingt schlechter als manches 100 Euro Plugin
    2)
    East West Gold klingt besser als Sonatina Symphonic Orchester aber Sonatina Symphonic Orchester klingt besser als ... keins
    3)
    NI Studio Drummer klingt besser als was man sich im Durchschnitt an Drums und Mics leisten kannn
    4)
    BOSS GT-100 (oder das POD...) klingt besser als ein einfacher Verstärker (oder auch teurer Röhrenamp) mit einem 50 Euro Mic abgenommen.
    5)
    Die meisten höhren den Unterschied sowieso nicht
    6)
    Nach dem Mischen und Mastern höhrt man die meisten feinen Unterschiede zu den orginalen nicht mehr.
    7)
    Ich finde es toll, dass heute kreative Leute in der Kinderzimmerecke (warum soll das kein Studio sein?) von herzen bessere Musik machen als die teuren Megastudios die immer das gleiche Produzieren.

  • Mattes   08. Jan 2014   15:24 UhrAntworten

    Hui, der Heilige Gral ...

    Digital ist praktisch:

    Das, was heut auf nem Laptop läuft, währe vor kurzem noch unbezahlbar und RIESIG gewesen. Und hätte ein eigenes Kraftwerk gebraucht.

    Allerdings ist es aufwändiger, eine Produktion lebendig und nicht steril klingen zu lassen. Keinerlei Rauschen, keine sich verstimmenden Synths, keine human errors (beim Sequenzen, Samplen) etc.

    Größter Nachteil von Digital: m.M.n. wird Musik der breiten Masse z.Zt. sehr beliebig.

    Rein klanglich hat sich seit höherer Auflösungen/Speicherplatz einiges getan. Kein fisseliger 44.1/16 Klang mehr.

  • Peter C.   09. Jan 2014   18:18 UhrAntworten

    Analog vs. Digital ist heutzutage lustigerweise mehr denn je eine Kostenfrage und es ist bemerkenswert erstaunlich, wie sich die Zeiten doch gewandelt haben. Mitte der 1980er Jahre war Digitaltechnik fast unerschwinglich, während man heute für begehrte Analogtechnik auf Grund der Seltenheit hohe Preise zu zahlen hat.

    Aber nicht nur die Beschaffung begehrter analoger Hardware macht einen Geldbeutel schlanker, sondern auch der Betrieb und vor allem Wartung dieser Gerätschaften zaubern Energieversorger in Anbetracht hoher Strompreise natürlich ein Lächeln ins Gesicht und uns ein bescheidendes Auskommen auf einen Kontoauszug.

    Die digitale Technik ist in unserer Zeit aber nun soweit fortgeschritten und ausgereift, das der Kosten/Nutzenfaktor analoger Geräte nicht unbegründet in Frage gestellt werden darf.
    Ich vermisse jedenfalls nicht mehr z.B. solche Zeiten der anlogen Ära, als man einem Rhodes-Piano noch mit Nagellack und Haarspray zu Leibe rücken musste, um die Kontakte dingfest zu bekommen.

    Man kann der Meinung sein, das die analogen Kisten wie vor allem Synthesizer noch immer ihren ganz eigenen Klangcharakter und Seele haben, die von Plug-Ins nicht mitgesampelt werden können und teilweise mag das sogar auch so stimmen, aber heutzutage fragt niemand mehr danach, ob in der Produktion ein echter analoger Saurier oder ein Plug-In verwendet wurde.

    Die Digitaltechnik ist so weit ausgereift, das man vom soundtechnischen Aspekt her keine Kompromisslösungen mehr befürchten muss und man mit virtuellen Instrumenten auch im Sounddesign und Workflow den alten Kisten deutlich überlegen ist.

    Das Heimstudios heute mit der Ecke im Arbeitszimmer deutlich kleiner sind, ist natürlich der Digitaltechnik geschuldet. Es ist auch nicht mehr so wie früher notwendig, sich für jedes zusätzliche Vorhaben ein extra Gerät anschaffen zu müssen- wie z.b. auf Grund von Polyphonie-Knappheit bei Keybaords etc. und dadurch auch proportional die Größe des Heimstudios mitwuchs.
    Auch bedeutet es in umgekehrter Weise nicht, das solche heimstudioproduktionen nun schlecht sein müssen, nur weil man kein großes Prestige-Studio hat. Ganz im Gegenteil. Die moderne Technik gibt einem mehr denn je die Möglichkeit an die Hand, sofern gekonnt mit ihr umgegangen wird, sogar über das Demostadium hinaus, professionelle pressfertige Produktionen abzuliefern.
    Ich kenne keinen Produzenten auf der Welt der mir sagen könnte, wie groß das Studio bei dem oder dem STrack auf der CD gewesen sein muss !

    Wie erwähnt, ist das Betreiben analoger Gerätschaften so wie auch das Betreiben eines größeren Studios eine Frage von Kosten und vor allem sinnvollen Nutzen.
    Es ist natürlich Unsinn sich ein großes Studio mit Neve-Konsole, separaten Aufnahmeräume, Technik usw. zuzulegen, wenn man Zuhause nicht gerade eine ganze Big-Band oder Chamber-Ensemble aufnehmen möchte, andererseits dürfte es auch ein schweres unterfangen sein, im heimischen Kinderzimmer nur mit einem Schlepptop bewaffnet ein echtes Schlagzeug professionell aufzunehmen.
    Die Notwendigkeit analoger Gerätschaften wie Mikrofone, Verstärker usw. für die Aufnahme von Instrumenten akustischer Natur wie Gitarre, Gesang usw. steht trotz Digitaltechnik natürlich außer Frage.

    Ich denke, man dürfe auch gar nicht meinen dies oder das sei besser oder das einzige Wahre.
    Die Symbiose aus beiden Welten, analog und digital, kommt einer Produktion letztlich doch immer nur zu gute.
    Wie und wo eine Produktion letztlich aber entstanden ist, ist irrelevant, da alleine das Ergebnis zählt und es gibt genügend berühmte Songs aus vergangenen Tagen, die in einer Garage oder Keller aufgenommen wurden.

    • IrgendeinThomas   10. Jan 2014   11:36 UhrAntworten

      Ganz deiner Meinung die klanglichen Unterschiede von analogen Geräten zu guten digitalen Emulationen sind subtiler als manch dogmatischer Analog-Freak (der meist nur selbst dran glauben will um seine teuren Anschaffungen zu rechtfertigen) einem weismachen möchte. Außerdem darf man zudem auch eines nicht vergessen - mind. 99 Prozent aller Musikkonsumenten würden doch niemals den Unterschied heraushören, den Meisten ist sowieso vollkommen egal mit was etwas gemacht wird, da muß entweder der Groove, die Melodie, Text oder alles zusammen stimmen aber ob da digitale oder analoge Synhties verwendet werden ist sicher nicht das Kriterium schlechthin - selbst bei Konsumenten die auf HiFi-Genuss wert legen. Denn das ist sowieso generell so ein leidiges Thema das Musikproduzenten versuchen generell alles in bestmöglicher Klangqualität für eine gewisse Minderheit zu produzieren, die Mehrheit hört über billige In-Ears, Brüllwürfeln am PC, Küchenradios oder lausigen Autolautsprechern. Somit hat dieses Thema sicher keine Relevanz bis auf wenige Freaks.

  • Eine Meinung   22. Feb 2014   20:07 UhrAntworten

    Ich kann zu diesem Thema folgendes sagen. Bis vor 1 Jahr, habe ich ausschliesslich ITB mit all den tollen Plugins gearbeitet. Allerdings habe ich mich beim A/B Vergleich immer gefragt, warum Songs von namhafen Künstlern der elektronischen Musikszene soviel besser klingen, als meine. Argumente wie: wer ITB nicht klingt wird auch mit OTB nicht klingen oder es gibt kaum Unterschiede zwischen analoger und digitaler Summierung sowie die hohen Kosten, haben mich davon abgehalten analoges Equipment zu kaufen. Nach 10 Jahren des reinen ITB-Arbeiten und der Verzweiflung nahe, habe ich mir dann doch einen analogen Kompressor für 1200 Eurovon gegönnt. Der Vergleich von analoger zu digitaler Komprimierung hat mich so überzeugt, dass ich mir innerhalb der letzten 12 Monaten diverse weitere analoge Komponenten gekauft habe. Vom Pult, über weitere Kompressoren bis hin zu einer alten Tapemaschine und analogen Synths. Jede neue Komponente habe ich jeweils digital und analog verglichen. Vom EQ, der Bandsättigung bis zum Summieren.

    Mein Fazit:
    Die Unterschiede sind gewaltig. Alleine das Summieren einer 909 Kickdrum und einem 808 "Subs" klingen auf meinem Pult einfach besser als im Rechner. Mehr Druck und schönere Summierung. Jeder EQ, die Komprimierung, die Bandsättigung, alles klingt besser. Mein Sound klingt jetzt so, wie ich mr das immer gewünscht habe und ich brauche den A/B Vergleich nicht mehr zu fürchten.
    Über Aussagen wie: man hört den Unterschied zwischen analog und digital nicht, der analoge Hype wird von der Industrie gesteuert, wer es mit Plugins nicht kann kann es analog auch nicht, muss ich heute lachen.

    Jeder wie er es will oder kann, aber ich bereue die teuren Investitionen nicht. Dazu kommt, dass analoges Arbeiten für mich viel einfacher ist als digital. Ich bereue nur, dass ich nicht schon früher analoge Geräte gekauft habe.

    Ich habe meinen heiligen Gral gefunden und will nicht mehr anders arbeiten.
    Wer digital arbeiten will, soll das tun. Für mich ist das nix mehr!

    • Skellington   22. Feb 2014   20:43 UhrAntworten

      Sehr interessante Geschichte, danke dafür!

      Ich habe mir so etwas ähnliches schon oft gedacht, aber wer hat heute noch die Möglichkeit, wirklich mal in Ruhe A/B auszuprobieren?

      Zu dem Argument "der Analog-Hype wird von der Industrie gemacht": Die Marketingmacht, so einen Hype zu generieren, hätten doch vor allem richtig große Firmen wie Yamaha, Avid etc. – das High-End-Analog-Equipment, über das wir hier diskutieren, kommt aber doch überwiegend von kleineren Firmen, die teilweise sogar in Kleinserie herstellen. Ich glaube, das Argument kann man insofern nicht ganz stehen lassen.

      • Eine Meinung   23. Feb 2014   08:23 Uhr

        Hi Skellington,
        bitte sehr. Du hast natürlich recht. Das Argument kann man von mir aus gänzlich weglassen. Ich gebe auch nur wieder, welche Argumente mir in den letzten 10 Jahren entgegen gebracht wurden. Wobei diese Auflistung nicht abschliessend ist.

        Viele Plugins wie zum Beispiel von Universal Audio sind wirklich gutgemacht, so z.B. auch die UA Studer Bandmaschine. Das Problem mit den Plugins ist aber, dass es zu viele Einstellmöglichkeiten gibt. Und wenn man nicht weiss, wie sich eine echte Bandmaschine anhört, kann man das Plugin auch nicht bedienen und richtig einstellen. Hinzu kommt, dass es auch bei einer perfekten Konfiguration eine rechenbashierende Emulation bleibt. Auf meiner analogen Bandmascine kann
        ich ausser sie zu übersteuern nichts falsch machen. Aus dem Rechner aufs Band und wieder zurück und ich habe den gewünschten Sound.

        Im übrigen ist die einfachste Erklärung warum sich analg besser anhört die Tatsache, dass unser Gehör ebenfalls analog funktioniert :-)

    • Mattes   23. Feb 2014   08:15 UhrAntworten

      Ja, schöne Geschichte aus der Praxis.

      Es ist wohl wahr, daß gutes outboard noch den Schimmer erzeugen kann, der im A/B-Vergleich fehlt.

      Trotzdem denke ich, daß man ITB zu sehr guten Ergebnissen kommen kann, wenn man die Grundlagen wie Auflösung, Gainstructure (Leveling), Mikrodynamik, SRC-Probleme, Transient Design, tonale Balance, Räumlichkeit und Tiefenstaffelung im Mix beachtet.

      Dann evtl. ein Profimastering drauf, und die Unterschiede sind m.E.n. marginal.

      Eine Frage des Preises :) Wenn man gut davon leben kann, lohnt sich die Investition sicherlich!

    • IrgendeinThomas   26. Feb 2014   00:28 UhrAntworten

      Ich sprech dir deine Erfahrung nicht ab, doch ich führe mir folgendes vor Augen - ich kenne einige sehr erfolgreiche Produktionen (Nr.1 Hits in vielen Ländern) die meiner Meinung nach sehr gut klingen (und glaub da steh ich nicht ganz alleine da) und ausschließlich bzw. großteils ITB agemischt wurden. Das bestätigt mich wiederum eher darin das es vor allem aufs Know How ankommt und vielleicht noch mit einem exzellenten Mastering veredelt auch höchsten Ansprüchen genügt. Wie schon geschrieben sind die Unterschiede wohl höchstens sehr marginal wenn man alles in der Bedienung richtig macht.

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