Spotlight turned to notebooks: Apple auf dem (Audio-)Vormarsch?

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Auf dem gestrigen Special Event stellte Apple neue, überarbeitete Notebooks vor. Alle Notebooks wurden einer kosmetischen Überarbeitung unterzogen, jedoch wird das kleine Notebook mit 13” in Zukunft ohne FireWire Port ausgeliefert. Das ärgert natürlich den Musikverliebten Apple-Jünger.

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Spotlight turned to notebooks: Apple auf dem (Audio-)Vormarsch?

Apple Special Event: Spotlight turned to notebooks

Apple veranstaltete gestern, pünktlich zum Start des Weihnachtsgeschäftes, nochmal einen Special Event. Auf dem Special Event “Spotlight turned to notebooks” präsentierte der iCEO neue Notebooks mit überarbeitetem Look und Feel.

Apple Special Event: Zusammenfassung

  • Neue Notebooks:
    • MacBook
    • MacBook Pro
      • Eine On-Board Nvidia GeForce 4900M, wahlweise kann eine leistungsstärkere GeForce 4900M GT aktiviert werden
    • Überarbeitetes Design:
      • “Unibody”: Der Rechner besteht aus einem einzigen Aluminium Teil und soll damit besonders robust sein
      • Extragrosses Touchpad mit Multi-Touch Gesten Unterstützung: Das ganze Touchpad ist die Maustaste
      • Mini-Display Port statt DVI oder mini-DVI
      • Bildschirm: OLED und komplett Glas verkleidet
    • MacBook Air
  • Neue Cinema Displays

Apple Special Event: Neuerungen für die Audiowelt

Die Audiowelt dürfte wohl teilweise etwas vor den Kopf gestossen werden von den neuen Laptops von Apple. Das neue MacBook hat zwar noch 2 USB-Anschlüsse jedoch keinen einzigen FireWire-Port mehr.
Wer also ein FireWire-Audio-Interface sein eigenen nennt muss nicht nur einen teureren sondern auch gleich einen grösseren Computer von Apple kaufen. Damit stösst Apple vor allem die Leute vor den Kopf die mobil mit ihrem Rechner auflegen oder Musik machen.

Desweiteren verkündete Apple auf dem Special Event die aktuellen Verkaufszahlen. Man berichtete Stolz, dass Apples Marktanteile stetig steigen.
Zwar ist der Mac in der Audiobranche nicht unbekannt jedoch wird auch hier oft dem Windows Rechner der Vorzug gegeben. Wie wird sich diese Firma in den nächsten Jahren weiterentwickeln? Werden immer mehr Musik und Produzenten auf den Mac umsteigen oder bleibt Windows weiterhin der Vorreiter auf diesem Gebiet?

Apple Special Event: Preis und Verfügbarkeit

Preis: MacBook ab 949€, MacBook Pro ab 1.799€, MacBook Air 1.699€
Betriebbsystem: OS X

Link

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Lesermeinungen (3)

zu 'Spotlight turned to notebooks: Apple auf dem (Audio-)Vormarsch?'

  • Markus   15. Okt 2008   16:10 UhrAntworten

    Da der Mac für viele zur Weltanschauung gehört, wird er wohl noch viele Jahre Abnehmer finden, sind ja auch feine Geräte. Mit dem Weglassen von Firewire zwingt man MacBook-Anwender ganz dezent zu einem teurern Produkt, denn kaum einer wird bereit sein, sein gewohntes und bewährtes FW-Interface gegen eine USB-Lösung auszutauschen. Der Bereich der DAWs wird sich aber mittelfristig wohl immer mehr auf PC-basierende Systeme einschießen. Wenn Steinberg, Magix (Samplitude/Sequoia) oder Cakewalk (gut, die sind zu sehr mit Microsoft verbandelt) einmal etwas Risikobereitschaft zeigen und ihre Anwendungen nach Linux portieren würden, könnte das diesen Markt ganz schön in Wallung bringen.

    Man denke nur an ein speziell angepasstes, hochoptimiertes und superstabiles Minimal-Linux, das der Softwarehersteller genau auf die Bedürfnisse seiner Anwendung zugeschnitten hat und außerdem noch kostenlos verteilen dürfte ...

    Gerade Steinberg hätte hier beste Voraussetzungen, haben sie mit Yamaha als Mutterkonzern auch einen Hardwarehersteller an Bord, der gleich noch passende Treiber, bzw. eine native Unterstützung für die eigenen Interfaces liefern könnte ...
    Die Plugin-Hersteller würden ganz bestimmt nachziehen und die Interface-Hersteller auch, weil die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen würden.

    Steinberg hatte ja schon einmal einen Ausflug zum Ende der 90er aufgetauchten BeOS gemacht, welches ja das Multimediabetriebssystem werden sollte (http://de.wikipedia.org/wiki/Beos).

    Aber da werden wir wohl noch weiterträumen müssen ...

  • carlos (delamar)   15. Okt 2008   20:12 UhrAntworten

    Apple ist ja bekannt für diese klare Trennung von Consumer und Poweruser Notebooks. Der normale MacBook schien für mich immer so eine Art Lockangebot zu sein, um potenzielle Interessenten für die überteuerten Macbook Pro vorzubereiten.

    Obwohl der PC schon lange seinen Siegeszug in Sachen Multimedia vollzogen hat, kursiert unter den Musikern noch immer das Gerücht, dass die Hits nur auf Macs geschrieben werden...oder dass Macs deutlich stabiler lauften...nuja.

  • Andreas Z. (delamar)   15. Okt 2008   20:38 UhrAntworten

    Soweit ich mich erinnere gibt es doch schon Geraete die auf Linux basieren und schoen im Handformat daher kommen. Ich glaube es gibt Messgeraete die das so machen.

    Mir ist noch was eingefallen. Mit dem staendig groesser werdenden und mehr koennenden Trackpad koennte Apple vorhaben die User nach und nach auf eine ganz neue Bedieungsform vorzubereiten...

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