SensSurface: Touchscreen zum anfassen

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In den letzten Jahren ist es immer moderner und interessanter geworden irgendwelche Computereingaben über ein Touchscreen zu realisieren. Gerade gipfeln die Möglichkeiten bei JazzMutant Lemur und dem iPhone von Apple. Ein Problem bleibt allerdings. Einen Kompressor über MultiTouch Eingabe einstellen ist nicht wirklich schön. Girton Labs möchte jetzt Abhilfe mit SenseSurface schaffen…

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SensSurface: Touchscreen zum anfassen

SenseSurface: Knob in der Hand

Touchscreens sind inzwischen ja richtig “in Mode” gekommen. Vor allem, wenn man sich die Entwicklungen des iPhones oder anderen Touchscreen-Geräten ansieht.

Ein Manko hat das iPhone allerdings. Obwohl man mit mehreren Fingern die Eingabe schön steuern kann ist es relativ schwierig audiorelevante Parameter einzustellen — also etwa den Cut-/Boost-Wert eines EQ’s.

Eine Lösung bringen jetzt Girton Labs SensSurface. SensSurface ist eine Technologie die es ermöglicht echte Regler an einem Computer zu befestigen und mit diesen eine beliebige Software zu steuern.

Die Anwendungsgebiete von SensSurface sind natürlich enorm.

  • Maus und Tastatur-Eingaben
  • Remote Steuerung für einen Sequenzer
  • Video Editing
  • Spiele
  • und so weiter

Ein sehr interessantes Konzept, dass Girton Labs da verfolgt. Wenn sich das System tatsächlich populär durchsetzt werden einige schöne Anwendungsfälle für die Audiowelt herauskommen — weit ab von den Entwicklungen des App Store und des iPhone.

Link zu Girton Labs SenseSurface
YouTube Video: Demonstration des SenseSurface

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Lesermeinungen (8)

zu 'SensSurface: Touchscreen zum anfassen'

  • ken park   17. Jul 2008   15:04 UhrAntworten

    Ich glaube solche Screenlösungen sind für den Studiogebrauch doch unpraktisch. Ich merke es bei mir: Der Bildschirm ist relativ weit weg durch das "normale" Kontrollpult davor. Ich müsste mich ja jedes Mal über die Konsole beugen. Und wenn ich dann mal den Mixer von Cubase mit 16 oder mehr Spuren geöffnet haben (selbst bei einem 19'' Monitor mit 1240*1024 Auflösung) möchte ich nicht wissen viele Pixel da für einen Poti übrig bleiben und wie genau dann dieses Surface reagiert. Im Demobild sind die Potis ja ~ 100 Pixel im Durchmesser :D

    Und meine Meinung is allgemein: Was ich mich einem magnetischen Poti für das Echtheitsgefühl machen kann, mach ich 10x schneller mit der Maus.

  • ken park   17. Jul 2008   15:13 UhrAntworten

    Diese Meinung gilt allerdings NOCH....

    Ich begrüße natürlich jeglichen Vorstoß in neue Interfaces. Kennt jemand z.B. noch/schon das Reactable?
    http://reactable.iua.upf.edu/

    Oder das Multitouch Audio Table?
    http://www.youtube.com/watch?v=vHvH-nWH3QM

    Oder das Audiopad:
    http://www.jamespatten.com/audiopad/

    Oder AudioCubes:
    http://www.youtube.com/watch?v=gcsilckw0iY

    Da ist auf jeden Fall Zukunftsweisendes dabei.

  • Don Schnulze   17. Jul 2008   16:29 UhrAntworten

    Also ich weiß nicht. Im Studio immer mit dem Arm bis zum Bildschirm zu langen, fänd ich auch etwas mühsam auf Dauer. Bei einem Laptop könnte es vielleicht praktisch sein, zumal man in einer mobilen Anwendung sonst das Touchpad benutzen müsste -- da könnte so ein Knopf u.U. schon u.U. schneller sein.

    Wenn's denn finktioniert.

    Die raufgeklebten Potis auf der Website sehen ja irgendwie ziemlich "fake" aus... Aprilscherz?

  • Zunda   17. Jul 2008   18:50 UhrAntworten

    @ Don Schulze: Aprilscherz dacht ich auch schon ;o)

    Laut der Website ist ja auch nur der große Poti (siehe Video) funktionsfähig.
    Kann ich mir bei der Größe auch durchaus vorstellen.

    Vom Praktikablen her, denke ich, dass ich innerhalb kürzester Zeit meinen Bildschirm eingesaut (Kaffee etc.) oder zerkratzt hätte.
    Möchte eigentlich meine Finger nicht auf'm Display haben.
    Muss man auch bestimmt sehr vorsichtig bedienen, da is mir mein Midi-Controller lieber. Steht eben, wie oben bereits erwähnt wurde, näher an meinen Händen.

    Das Hauptproblem sehe ich aber darin, dass ich ständig die Bildschirmlayouts wechsel. VST-Plugin / Instrument / Mixer / usw.
    Hab ja nicht für jedes Plugin nen eigenen Schirm, den ich ausrüsten könnte.

    Macht vielleicht für Laborzwecke und Industrie-Messtechnik mehr Sinn, da da teilweise ein Schirm 24/7 dieselben Dinge anzeigt.

  • Zunda   17. Jul 2008   18:53 UhrAntworten

    Ui, SORRY!!

    "DON SCHNULZE" - hatte eben versehentlich das "N" unterschlagen...

  • Joe   19. Jul 2008   00:44 UhrAntworten

    Hallo!

    hmm...ist das wirklich ernst gemeint?
    Ich meine, wie so das denn funktionieren?

    Grüße, Joe

  • Andreas Z. (delamar)   19. Jul 2008   15:06 UhrAntworten

    Also ich stelle mir die Handhabung eigentlich sehr angenehm vor. Man kauft sich ein relativ grosses Display und darauf legt man dann seine Mixoberflaeche. Ich find's also nicht schlecht ... und schneller als klicken allemal.

Sag uns deine Meinung!

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