Musikmesse cologne on pop floriert

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Musikbusiness: Musikmesse cologne on pop floriert

Trotz dieser Zahlen wirkte die Convention auch in diesem Jahr noch recht beschaulich und teilweise improvisiert; aber vielleicht macht das den Charme der Veranstaltung aus. Die Teilnehmerzahl ist überschaubar, der Dialog aber in entspannter Atmosphäre umso intensiver.

„Wir konnten die Zahlen des letzten Jahres bei den Akkreditierten und Panelisten noch deutlich steigern“, so Claudia Jericho, die Verantwortliche für den Convention-Bereich von c/o pop, „für c/o pop bedeutet das gerade in schwierigen Zeiten die Bestätigung, das wir auf dem richtigen Weg sind.“

Quo vadis, Musikbusiness? Norbert Oberhaus, Geschäftsführer der c/o pop, über die Zukunft der Musikindustrie: „Die Zukunft wird anders aussehen, als wir sie uns im Augenblick vorstellen können, so viel ist sicher. Doch diese Frage betrifft nicht nur die Musikindustrie, sondern die gesamte Kreativwirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel man überhaupt bereit ist, für Inhalte zu bezahlen? Was muss eigentlich passieren, wenn man per Internet alles umsonst bekommen kann?“ Gute Frage. Oberhaus weiterhin: „Ich habe das Gefühl, dass sich die großen Player wie die GEMA bewegen und öffnen. Sie bleiben nicht mehr bei ihrer sturen Haltung, sondern sind ja auch hierher in die Höhle des Löwen gekommen und haben sich den Fragen gestellt. Das Problem, das wir haben, können wir nur lösen, wenn wir miteinander in den Dialog treten, statt starr auf unseren Positionen zu verharren. Wir haben gemeinsam ein Problem, das wir gemeinsam lösen müssen.“

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Lesermeinungen (1)

zu 'Musikmesse cologne on pop floriert'

  • Carlos (delamar)   18. Aug 2009   15:22 UhrAntworten

    Bin gespannt, ob die c/o pop auf Dauer die angeschlagene Popkomm ablösen wird.

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