MegaBox: Kim Schmitz’ neues Baby

3
SHARES
MegaBox

Ein Bildschirmfoto von MegaBox

anzeige

Bald am Start: MegaBox

Über den Start dieser Plattform wurde viel spekuliert in letzter Zeit. Mittlerweile steht die Betaversion und Unterstützer (7digital, Gracenote, Rovi und Amazon MP3) haben sich auch gefunden. Aber bereits Megaupload war ja beliebt, was ein käsiger Song featuring P Diddy, Will.i.am, Snoop Dogg, Chris Brown, The Game illustrieren soll. Von diesem Musikdienst sollen sowohl User als auch Künstler profitieren. Die Plattform soll den Künstlern dazu dienen, ihre Musik direkt an den Kunden zu verkaufen. Dabei sollen die Künstler sogar 90 Prozent des Gewinns erhalten, wurde durch Kim Dotcom angekündigt.

MegaBox

Ein Bildschirmfoto von MegaBox

Und damit geht der Streit mit der Universal Music Group weiter. Das Konzept klingt märchenhaft: Künstler bekommen sogar für Musik, die von Usern kostenlos downgeloadet wird, Geld. Der Schlüssel dazu nennt sich Megakey, wurde bereits mit über einer Million Beta-Usern getestet und für tauglich befunden. Das Ganze soll über Werbung funktionieren. Damit will sich Schmitz von der veralteten Musikindustrie und vor allem von den großen Labels absetzten.

They don’t understand that the rip-off days are over.

Seit Februar dieses Jahres kann sich Kim Dotcom wieder auf freiem Fuß bewegen, nachdem Gerüchte aufkamen, die US-amerikanische Bundespolizei habe sich Zugang zu den Festplatten des Megaupload-Gründers verschafft, um sich Inhalte daraus zu kopieren – das wohl ohne das Wissen der neuseeländischen Polizei. Angeklagt und verurteilt wurde er, da er durch Megaupload Internetpiraterie gefördert habe.

Ob er es mit seiner Megabox schaffen kann, sich wieder in eine Pole Position im Musikbusiness zu rücken, bleibt noch offen. Wir warten auf die endgültige Eröffnung der Plattform.

Mehr zum Thema:
    


Lesermeinungen (4)

zu 'MegaBox: Kim Schmitz’ neues Baby'

  • Winfried Strauss   25. Jun 2012   13:03 UhrAntworten

    Statt das auch unbekannten Künstlern 90 % der durch sie erzielten Umsätze ausgeschüttet werden wäre es für den Endkonsumenten vielleicht angenehmer, wenn diese einfach noch ein professionelles Mastering für ihre Tracks obendrauf bekämen. ;->> Okay, kommt darauf an wie sich auf dieser Plattform die Qualität so durchsetzt....

  • Musiker   25. Jun 2012   17:12 UhrAntworten

    Was sollen die Leute mit einem Mastering, wenn sie schon beim Aufnehmen/Mischen scheitern...

  • Burger   26. Jun 2012   00:05 UhrAntworten

    Klingt erst mal natürlich märchenhaft. aber hey: kim schmitz; hat eigentlich noch nie halbe sachen gemacht. bin gespannt.

  • kalr heinz   04. Okt 2012   11:12 UhrAntworten

    der fette wil nur kohle

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN