Sprich dich aus: Masterst Du deine Musik selbst?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Masterst Du deine Stücke selbst?

Nachdem ein Mix angefertigt worden ist, sind Basics wie die Lautstärken, die Verteilung im Panorama und die rein künstlerischen Effekte auf allen Spuren bzw. -gruppen geregelt. Was kommt danach? Meist wird noch einmal mit EQs eingegriffen, manchmal mit Multiband-Kompressoren, Enhancern, effektübergreifend mit getrennter Mitten/Seiten-Bearbeitung (M/S) und mehr. Wichtige Ziele sind der letzte Schliff der Stücke an sich, vor allem aber auch die Herstellung eines homogenen Klangbilds in der Gesamtschau der Stücke eines zusammenhängenden Albums. Und/oder die Lautheitsanhebung, um die Stücke im Wettbewerb mit anderen Tracks durchsetzungsfähig zu gestalten. Unsere Frage an dich: Machst Du das selbst? Wenn ja: Warum? Wenn nein: Warum nicht?

Umfrage: Sprich dich aus

Hier gibt es kleine Überschneidungen zu den Aufgaben eines Produzenten. Sich eines Paares frischer Ohren zu bedienen sowie den Erfahrungsschatz, die Ideen und die handwerkliche Expertise anderer Menschen heranzuziehen, ist auch beim Audio Mastering nicht verkehrt. Ganz zu schweigen davon, dass dafür Equipment vonnöten sein könnte, das sich längst nicht jeder leisten kann.

Was bist Du bereit, für ein gutes Mastering auszugeben? Was hast Du schon für ein Master ausgegeben und warst Du zufrieden? Bist Du im Audio Mastering oder technischen Mastering tätig? Hältst Du Mastering für überbewertet oder sträflich links liegengelassen? Wie beurteilst Du die Lage im Lautsheitskrieg? Denk dir hier noch ein paar Fragen selbst aus und beantworte diese dann unten in der Kommentarbox. :) Sprich dich aus!

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Lesermeinungen (45)

zu 'Sprich dich aus: Masterst Du deine Musik selbst?'

  • CreaiveJuli   08. Apr 2014   12:28 UhrAntworten

    Ich finde mit den richtigen Plug-Ins kann man schon selber mastern und gute Ergebnisse erzielen.
    Aber genauso denke ich, dass ein Master-Ingenieur mit seiner vielen Erfahrung und seines speziellen Equipments eine Besonderheit für einen Mix darstellt.

    Ich mastere meine Tracks selber, weil ich mir von Masterstudios das Mastern nicht leisten kann und, weil ich denke, dass für mich zurzeit der Mastermix mit Plug-Ins ausreicht.
    Aber ich würde nicht ausschließen Mal einen Track mastern zu lassen um zu hören wie sehr der Track aus dem ungemasterten Material verbessert wurde!

    Lg CreativeJuli

  • Julian Kastenhuber   08. Apr 2014   12:29 UhrAntworten

    Absolut wichtiges Thema für Produzenten! ;-)

  • Praszca Optional Liliom   08. Apr 2014   12:40 UhrAntworten

    Wie bei allen anderen Abläufen Sitze ich auf der Couch und dirigiere :D

  • Carlos San Segundo   08. Apr 2014   12:42 UhrAntworten

    Beides natürlich - je nachdem, worum es sich handelt und wie viel Budget zur Verfügung steht.

  • Stefan Antistatikk   08. Apr 2014   12:45 UhrAntworten

    Kommt immer auf die Produktion an. Bei einzelnen Tracks schraub ich gern selber am 2Bus rum, wenns in Richtung EP / Album geht wird das ganze ausgelagert. Dabei interessiert mich das verwendete Equipment eher weniger. Viel wichtiger erscheint der zweite Satz, unvoreingenommene Ohren und das Verständnis für Klangästhetik des ME.

  • Skellington   08. Apr 2014   12:45 UhrAntworten

    Die Universal-Antwort-Waffe: Es kommt darauf an :)

    Wenn ein bisschen Geld da ist, ist es natürlich toll, wenn sich jemand mit unabhängigen Ohren noch einmal um den Gesamtklang kümmert, Schwächen im Frequenzverlauf ausbügelt, das ganze etwas lauter macht etc.

    Das Mastering, das ich habe machen lassen, hat immer sehr viel gebracht und ich war sehr zufrieden damit; was mich natürlich nicht daran gehindert hat, nach jeweils einem Jahr mit meinen eigenen Mixen unzufrieden zu sein ;-)

  • Danny Schantz   08. Apr 2014   12:58 UhrAntworten

    Selbst. Das spart :D

  • hm   08. Apr 2014   13:10 UhrAntworten

    Mastering ist überbewertet!

    Ich behaupte mal beim Großteil der Tracks würde niemand hören, ob es sich nun um den originalen Track oder das Master handelt. Und selbst wenn: Oft wurde dann der originale Track als "besser" bezeichnet ;)

    Die Tracks die ich zum mastern gegeben habe, wurden klanglich alle nur subtil "gemastert" (verändert). Da die Unterschiede einfach zu minimal sind, habe ich seit geraumer Zeit auf dieses "Mastering" verzichtet. Wer gibt schon gerne ~100 Euro für unnötige Dinge aus? Welche nichtmal unbedingt mal den Track wirklich verbessern?

    Mastering macht meiner Meinung nach nur bei Vinyl Sinn.

    Finde es aber belustigend das viele EDM-Leute heute 50-250 Euro mit ihren Tracks verdienen und trotzdem noch die Hälfte für's Mastering verschwenden. Die Tracks hätten sich nämlich auch ohne Mastering genauso gut verkauft.

  • Teddy Altman   08. Apr 2014   14:09 UhrAntworten

    Selbst. Man lernt, wie man aus wenig und vllt. auch preiswerten Equipment das Beste rausholen kann. Das macht einfach Spaß.

  • Ignomus   08. Apr 2014   14:23 UhrAntworten

    Mastere meine Sachen auch alleine, denn dafür reicht das eigene Equipment eigentlich immer.
    Natürlich können geschulte Ohren das viel Exakter und schneller umsetzen.
    In meiner Anfangsphase hätte das auch noch Sinn ergeben aber mittlerweile hab ich selbst ein Geschultes Ohr, genug technisches Wissen und praktische Erfahrung um das zu machen.

    Ich würde heute nur mastern lassen, wenn ich mir einen bestimmten Sound vorstelle, den ich mit meinem Equipment einfach nicht so hin bekomme.

  • Michael Kunzmann   08. Apr 2014   14:49 UhrAntworten

    Ich finde es wichtig die eigenen Stücke die im Studio produziert wurden nach dem Mix down an ein Mastering Studio (oder anderes studio) weiterzugeben. Jedenfalls an jemand der sich damit ein wenig auskennt. Ich finde es ist sehr wichtig dass die Nummer von jemand anderem unvoreingenommen gehört wird. Wenn ich die Nummer im Studio mache, gehe ich davon aus dass ich schon das beste Resultat habe. Kann also unmöglich auf derselben abhöre den Mix Mastern. Deshalb bin ich fürs weitergeben.

  • Metaphor   08. Apr 2014   16:09 UhrAntworten

    Ich bin für beide offen. Bisher habe ich meine Platten immer selbst gemaster. Zum Einen weil ich den Anspruch hatte, Alles aus einer Hand machen zu wollen aber auch aus finanziellen Gründen.

    Aktuell arbeite ich mit einem Kumpel an einem neuen Album. Hierbei überlegen wir und diesmal nur auf den Mixdwon zu beschränken und das Mastering einem Paar frischer Ohren zu überlassen. Wie das ganze am Ende kalngtehnisch klingen soll wissen wir denke ich schon recht konkret, so dass man die Wünsche dann auch gut an den Mastering-Ingenieur weitergeben kann.

    Ein Paar "offene Ohren" kann nicht schaden, der Abstand zum eigenen Material tut sicher auch mal gut ;)

  • Matthias Hasenbein   08. Apr 2014   19:48 UhrAntworten

    Selbst.

  • Marcus   08. Apr 2014   22:51 UhrAntworten

    Mir macht es Spaß selber Hand anzulegen, wobei es bei mir noch keine "ernste Sache" ist. Spiele mit diversen Tools herum und bin momentan recht angetan von der iOS-App "Final Touch" von Positive Grid. Habe damit richtig gute Ergebnisse erzielt!

  • IrgendeinThomas   08. Apr 2014   23:42 UhrAntworten

    Je nachdem, wenn es eine kommerzielle Veröffentlichung sein soll bei der es sich um eine Albumlänge handelt überlass ich das schon lieber Spezialisten, für alles das dabei durch den Raster/der Selektion fällt wie auch alles andere Nichtkommerzielle natürlich selber - denke professionelles Mastering lohnt sich sowieso generell nur wenn man höhere Ambitionen mit der Musik hat es sei denn man hat Geld wie Heu.

  • Patrick   09. Apr 2014   07:21 UhrAntworten

    Als Mastering Ingenieur biete ich meinen Kunden ein kostenloses Demo-Master an. Bevor man etwas kauft, sollte man wissen, wie es denn klingt.

    Dadurch kann jeder selbst entscheiden, ob er es selbst genausogut hinbekommt oder er kann es auch gerne mit einem anderen Master vergleichen.

    Der Unterschied überrascht oft viele und so haben alle etwas davon.

    Bei Interesse gerne meinen Vornamen in Wiesbaden googlen.

  • Hirade   09. Apr 2014   07:41 UhrAntworten

    Am wichtigsten ist der Mix. Und der kann heute schon so gut gemacht werden, dass es beim Mastern oft nur noch um die Lautstärke geht - homogen übers ganze Album, und sicher nicht so laut wie möglich, da einige Endgeräte damit gar nicht umgehen können.
    Mastern tu ich selbst, aber unter Beizug von Ohren die das Stück / Album noch nie gehört haben. Und dann wird halt wirklich nur noch sehr wenig an Mitteln eingesetzt, da die Source ja eigentlich schon top sein muss.
    Der Master wird dann im Auto, Stereoanlage, Küchenradio, MP3 Player usw. abgehört und mittels Checkliste vor allem im Frequenzraum optimiert.

  • Alex 28   09. Apr 2014   08:11 UhrAntworten

    Es kommt bei mir darauf an was ich mit dem Song erreichen will. Will ich es kurz in einem Club anspielen, mach ich das selber. Geht es aber dann sicher in Richtung Album, lass ich das machen. Ich finde das hier das Geld gerechtfertigt ist. Denn das Knowhow und Equipment sich auch noch anzulegen, dürfte auch noch eine Menge Zeit mehr mitbringen die dann in das Land streicht.

  • Franz – Hermann Schmidt   09. Apr 2014   09:20 UhrAntworten

    Gerade in diesem bisher kurzem Jahr, habe ich mir einige nicht ganz billige Programme und Plugs gekauft, die einen guten Endmix erlauben.

    Ob nun der Endverbraucher es hört ob gemastert wurde oder nicht, sei erst mal dahin gestellt.

    Was ich für unsere Darbietungen und als Playbacks bzw Demos brauche mische ich bis zum Endmix selber.

    Ich würde mir aber nicht anmaßen zu sagen, daß ich genauso gut Mastern kann, wie einer der das Professionell macht und top Referenzen hat.
    Das sind schon Leute, die einen gesunden Satz Ohren, das nötige Know-How und sogar das Gen verinnerlicht haben.

    Dazu kommt noch die Ausstattung eines Masteringstudios mit Geräten, die schon vom Preis her utopisch sind, aber trotzdem wahnsinnig gut klingen.
    Und wer meint. dass er mit T-Racks billig Zeug, genau solche Ergebnisse erzielen kann, weiß mit Verlaub gesgt garnicht was Mastern überhaupt bedeutet.

    Ich würde einen Track der veröffentlicht werden soll immer und jeder Zeit einem Mann übergeben, der wirklich die Kenntnisse und die Fähigkeiten dazu hat.

    Vielleicht wird die Qualität deswegen auch immer schlechter, weil im Moment nur Lautheit zählt, und nachher wird zu allem Überfluss auch noch mit MP3 Qualität der übelsten Sorte abgehört.
    BRRR. mich schüttelts bei dem Gedanken mit soviel Borniertheit.

    LG Condor

  • P. Chris   09. Apr 2014   11:01 UhrAntworten

    Das Pre-Master wird von mir selbst erstellt, um meine Vorstellungen sehr konkret zu Umranden.
    Die Finalisierung wird vom Spezialisten bewerkstelligt, der immer noch hier und da das letzte Quäntchen Optimum herausholt und alles "wie aus einem Guss" klingen lässt, trotz sich sehr unterscheidenden Sound und Werke.

    Viele produzierende geben ihre Produktionen nicht gerne aus der Hand und auch ich gehöre eigentlich dazu, weil ich auch nichts davon halte, sich möglichst zwei Dutzend verschiedene Meinungen einzuholen:
    A) würde es ohnehin jeder immer etwas anders machen als man selbst und zu meckern und zu finden gibt es immer etwas, wenn man jemanden alleine schon nur die Möglichkeit anbietet, etwas finden zu sollen.
    B)Kann man es nie allen recht machen. Was dem einen zu pikant, ist dem anderen zu lasch.
    C)Geht es um die Umsetzung MEINER Vorstellungen und nicht um die anderer, weil Person XY in einem Stück vielleicht eine warme Röhre auf die Akustikgitarre gelegt hätte oder jemand meint, das ganze Stück müsste vollkommen anders klingen.
    D) Will man auch irgendwann fertig sein.
    Ich finde zu viele Meinungen daher auch eher sehr kontraproduktiv.

    Es ist daher nicht immer leicht ein zweites Paar Ohren zu finden, das genau versteht und ähnlich tickt, wohin Du mit deinen Vorstellungen hin möchtest. Jemand, der die eigenen Vorstellungen nicht einfach nur "berücksichtigt", sondern konkret mit umsetzen kann.
    Das ist wahrscheinlich einer der "Grundängste", weswegen man seine Sachen nicht so gerne aus der Hand gibt.
    Hat man aber eine solches Paar zweiter Ohren gefunden, dann ist eine Zusammenarbeit meist sehr fruchtend und es fällt einem auch wesentlich leichter, dieser Person zu vertrauen.

    • Rob   10. Apr 2014   13:36 UhrAntworten

      Hallo Chris,

      viele Deiner Ausführungen kann ich nachvollziehen, erlaube mir aber an einer oder anderer Stelle eine andere Sichtweise anzubieten:

      Es sind ja grundsätzlich immer viele Meinungen im Spiel und lässt sich auch nicht vermeiden! Es kommt halt auf den Rahmen an:

      Eine kleine Homerec-Produktion aus einer Hand braucht nicht viele Meinungen. Entweder wird es später gemocht oder nicht. (Obschon sich auch hier schon die Spreu vom Weizen unterscheidet. Denn es braucht ja schon ein gehöriges Handwerk, um Musik richtig zu gestalten)

      Aber ein größerer Auftrag eines Kunden hat schon unzählige Meinungen zur Folge:

      - Der Auftraggeber, der sich auch oft erst im Vorfeld seine verschiedenen Meinungen zusammenbündeln muss.
      - Dann die Vergabe des Auftrags und die Vorproduktion, in dem dann schon die eigene musikalische "Meinung" ins Spiel gekommen ist. ( es braucht zudem umfangreiches handwerkliches Wissen wie Formenlehre, Tonsatz, Harmonielehre, Kontrapunkt usw., gerade bei Orchester-Scores)
      Wenn dann auch ein gemeinsamer Weg gefunden wurde, kommen später noch viele weitere Meinungen zusammen:
      - in der Produktion: Die verschiedenen Studiomusiker spielen immer ihren eigenen Kram, auch wenn sie sich bemühen, objektiv zu spielen. Man muss sich hier halt auch die passenden raussuchen. Das gleiche gilt bei Sängern, Sprechern, usw.
      - Beim Mixing herrschen wieder eigene Meinungen, die zu gemeinsamen Kompromissen geführt werden müssen.
      - Das Mastering ist auch wieder eine Meinung, die passen muss.

      Das ist aber auch der Reiz einer größeren Produktion. Es muss halt vom Auftragnehmer gut geführt werden und er hat die "Hauptmeinung". Die muss man als Auftragnehmer beim Vergeben von Subaufträgen dann schon Durchsetzen können.
      Der kann sich aber auch nur auf die vielen beteiligten Menschen verlassen, die alle Ihr eigenen "Meinungen" ins Spiel bringen. Das ist aber großartig, weil was ganz tolles daraus entstehen kann! Deshalb hat man ja seine "Leute", die man schon kennt und mit denen es passt.

      Es ist zwar durchaus anstrengend, aber ich bevorzuge immer die Beteiligung mehrerer Menschen an einer Produktion, weil es verdammt gute Ergebnisse hervorbringt: jeder arbeitet oft in Höchstkonzentration! Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Denn alleine ist man oft viel zu träge und festgefahren, als wenn man mit mehreren zusammenarbeiten muss. Allerdings sollten bei einer größeren Produktion dann wirklich nur sehr gute und erfahrene Musikerprofis beteiligt sein, sonst funktioniert es nicht gut (das berühmte schwächste Glied in der Kette...)

      • P. Chris   10. Apr 2014   19:22 Uhr

        Hallo Rob,

        deinen Einwand mit den angeführten Punkten stimme ich dahingehend zu, wenn es sich bei einem Projekt um einen Auftrag handelt.

        Da ist es selbstverständlich, das man die Kette aller Involvierten zu Wort und Kritik kommen lässt und man eine Dienstleistung zu erfüllen hat, die zur vollen Zufriedenheit des Kunden auszufallen hat und nicht in erster Linie nur zur gänzlich eigenen Zufriedenheit.
        Ich habe aber auch schon einige Fälle von Kunden erlebt, die über das Limit vereinbarter Korrekturschleifen hinaus (und ohne das Budget erhöhen zu wollen), immer wieder Sonderwünsche ansprachen, die dann nicht selten im völligen Gegensatz zu bereits vorgenommenen Wirkungstests standen, weil jener oder dieser Ansprechpartner des Kunden noch einen "witzigen" Einfall hatte, die aber meiner Erfahrung nach völlig am Zielpublikum vorbei schrammen würde.

        Da muss man auch in seiner eigenen beratenden Funktion mal ein gewichtiges Wort sprechen und klar machen können, das jeder bitte bei seinen Job bleiben und machen solle, den er am besten macht.
        Ich als Musiker versuche ein Produkt durch die musikalische Untermalung attraktiv und verkaufsfördernd zu gestalten und mäkle am Entwickler auch nicht in letzter Instanz herum, das ich oder ein Bekannter sein Produkt in "grün" aber eigentlich viel ansprechender finden würde. Wäre ein witziger Einfall, hätte aber letztlich nichts mit einem konkret werden einer Produktion zu tun, die sich in der Abschlussphase befindet.

        Was ich damit sagen möchte ist, das man bei vielen Meinungen auch schnell dazu verleitet werden kann, das eigentliche Ziel und Charakter einer Produktion aus den Augen zu verlieren und die bekannte Volksweise "das viele Köche einen Brei verderben", meiner Erfahrung nach öfter zutrifft als einem lieb ist.
        Der Grundsatz aber ist, "wer zahlt, hat immer recht" und dann mache ich ganz genau das, was der Kunde wünscht.
        Andererseits verlässt sich ein Auftraggeber aber auch auf deine Kompetenz und Rat als Komponist, ansonsten würde er DIR den Auftrag nicht erteilen, sondern jenen mit dem "witzigen" Einfall.

        Mein Beispiel und meine Abneigung hinsichtlich zu vieler Meinungen, bezog sich aber gänzlich auf ganz eigene Projekte, wo man sich den "Luxus" erlauben kann, letztlich mehr recht haben zu dürfen, als der andere *lach*.
        Wenn man aber einen kompetenten Partner zur Seite hat, dann fällt es einem auch leicht, sich zu irren und dies auch zuzugeben und sich auf den anderen zu verlassen.

  • Wirgefuehl   09. Apr 2014   12:38 UhrAntworten

    In unserer Soundclound kann man ganz gut hören, welche Tracks wir
    1. überhaupt nicht gemastert haben - weil wir damals noch nicht wussten, was das eigentlich ist :) (Danke an delamar für die Aufklärung!)
    2. selbst gemastert haben - mit entsprechendem Ergebnis
    3. Mastern lassen haben - das machen wir bei kommerziellen VÖs,da wir finden, das wir das den potenziellen Käufern schuldig sind.

  • Marena Selena Avila   09. Apr 2014   13:36 UhrAntworten

    Ich mastere immer selbst. Das gehört zu meinem Produktionspaket für andere Künstler immer dabei. Warum ich aber das mache ist die Tatsache, dass ich exakte Vorstellungen habe, wie der jeweilige Track später knallen soll.....oder auch nicht. Je nach dem. Außerdem habe ich in den vergangenen Jahre viel zu viel Geld in Master-Hardware und Plug-Ins gesteckt, so dass es ja unlogisch wäre, dann noch ein externes Masterstudio damit zu beauftragen.

    Also wenn es fantastisch werden soll.......dann mach es selber!

  • Franz – Hermann Schmidt   09. Apr 2014   15:12 UhrAntworten

    Hi Marena

    Knallen und Mastern passt scchonmal gar nicht zusammen, und wenn einer so auf den Putz haut, dann läuten bei mir die Alarmglocken.

    Nichts für ungut

    LG Condor

  • Milli Milhouse   09. Apr 2014   15:30 UhrAntworten

    Ich mastere aus Kostengründen alles selber und musste zudem feststellen das viele Vermarktungsportale generell nur bis zum Anschlag komprimierte Masterspuren akzeptieren. Alles andere gilt als scheinbar "nicht gemastert". Aber dies ist ja leider schon wieder ein anderes Thema... der sog. "Loudness War" ...

    • P. Chris   10. Apr 2014   11:40 UhrAntworten

      In der Industrie, gerade für z.B. TV/Werbemusik etc. gibt es die Richtwerte "R128/EBU 128 Empfehlung" für das Master.
      Tatsächlich wird hier schon angebotenes Material im Vorfeld schematisch aussortiert, die diese Richtwerte gar nicht erst erreichen oder nicht konstant halten.

      Die Allerwenigsten erreichen Zuhause im Heimstudio diese Richtwerte mit ihren Mixen und Master, auch wenn sie glauben, mit Maximizer und RMS-Normalisierungen und ihren Plug-In`s schon ziemlich professionell konkurrenzfähig zu sein. Sind sie meist aber sehr selten.
      Ein professionelles Master für die Industrie hat aber mit weitaus mehr zu tun, als nur einen möglichst hohen RMS und Vollpegel zu erreichen.
      Es geht um konstante Werte von LUFS und Nichtüberschreitung von Spitzenpegeln bei trotzdem unterschiedlichsten Dynamikverhalten, da Mixe und Sounds ja auch nie alle gleich klingen.

      Das alles macht letztendlich auch zumeist den Unterschied zwischen professionellen Master vom Spezialisten und den "professionellen" Master aus Heimstudios und eigener Hand aus !
      Zum einen hat man die nur auf "netten Plug-In`s" aufgebauten technischen Möglichkeiten Zuhause nicht wirklich und zum anderen fehlen die Kenntnisse, was ein professionelles Master eigentlich wirklich ist und welche industriellen Anforderungen es zu erfüllen hat.
      Viele glauben auch, nur einen marginalen Unterschied zwischen eigenem "Heimmaster" und Profimaster zu hören.
      Vom reinem Hinhören mag das stellenweise auch durchaus so sein, aber wenn es dahingehend um wichtige konstante Messwerte und technische Belange geht, unterscheidet sich das Profimaster vom "Heimmaster" dahingehend meist gewaltig.

      Der sog. Loudness-War ist dem sicherlich geschuldet doch macht ein professionelles Master weitaus mehr aus, als einfach nur am Ende der Kette einfach nur laut zu sein ;-)

      • Hirade   10. Apr 2014   13:42 Uhr

        @P. Chris: Ich bin mit dem grössten Teil Deines Beitrages nicht einverstanden, nur schon EBU R128 wird heute standardmässig von zB. Cubase unterstützt und das macht es auch richtig gut. Ich behaupte mal, dass es ab und an sogenannte Homestudios gibt, die besser ausgerüstet sind als Studios die für ihre Arbeit Geld verlangen, oder auch der Bediener ab und an besser ist als der sogenannte Profi. Für mich sind die Grenzen sehr verschwommen, und das je länger je mehr. Aber klar: beide, Home und Studio, müssen wissen was sie warum tun ;)
        Ich denke am wichtigsten ist halt doch der Mix, und das Mastering macht dann wirklich nur noch sehr dezent den letzten Schliff für die Homogenisierung innerhalb des Songs und des Albums.

      • Rob   10. Apr 2014   15:45 Uhr

        @Hirade

        Ich stimme Dir nicht zu. Solche "Geschichten" sind halt typisch Internet. Da gibts ja genug Leute, die anderen zB. verzapfen wollen, man brauche keinen Klavierunterricht.

        Die vollumfängliche Klaviertechnik zu erlernen (vom musikalischen Empfinden mal ganz abgesehen) kann man nicht im Selbststudium. Absolut ausgeschlossen! Das sage ich als praktizierender Konzertpianist. Die immer wieder gerne zitierten Ausnahmetalente sind eben einsame Ausnahme (nur ganz wenige unter 8 Milliarden Menschen). Also gerade die sollten nicht als Maßstab für Gerd Mustermann sein, weil es einfach völlig ineffizient ist.

        Ein Profi ist NICHT nur selbsternannter Profi, sondern kennt sich wirklich aus, meistens durch Studium und Unterricht. (Auch das Arbeiten in einem großen Studio bei guten Leuten kann guter Unterricht sein)
        Niemals aber wird man Profi nur durch eigenes tun. Es ist immer ein umfangreiches "Selbststudium" vonnöten. Selbst die großen Erfinder waren früher hervorragende Physiker!.
        Man kann bis zu einem bestimmten Punkt nicht mehr ohne Hilfe wissen wo Fehler lauern und vor allem, wie man sie auch noch wegbekommt. Dafür bedarf es einen Tutor oder Lehrer, egal ob bei Musik, Sport oder anderen Tätigkeiten.

      • Skellington   10. Apr 2014   16:25 Uhr

        @ Rob

        Während ich dir grundsätzlich zustimme, dass ein solides Handwerk sehr hilfreich ist und dass die meisten sehr von einer profunden Anleitung profitieren, gibt es doch genug Beispiele von Leuten, die nie irgendwo etwas akademisch gelernt haben und trotzdem beängstigend gut sind. Es ist sicher nicht die Regel, aber deine pauschale Aussage, dass man als überwiegender Autodidakt garantiert nie etwas auf die Reihe bekommt, kann ich so nicht stehen lassen.

        Gerade angesichts dessen, dass wir heute im Internet so viel lernen können (zB bei delamar), nimmt die Bedeutung eines akademischen Bildungs-Monopols, wie es in den letzten Jahrhunderten bestanden hat, immer mehr ab.

      • Hirade   10. Apr 2014   16:51 Uhr

        @Rob
        Du schreibst "Ein Profi ist NICHT nur selbsternannter Profi, sondern kennt sich wirklich aus". Und genau da liegt Dein Denkfehler. Ein Professional ist nichts anderes als einer der seinen Lebensunterhalt mit der betreffenden Tätigkeit verdient. Es sagt NICHTS über seine Ausbildung, Talent oder Können aus.
        In der Musik (Dein Beispiel Pianist) spielen sehr viele Faktoren mit. Viele der berühmtesten Lieder basieren auf 2-3 Akkorden, und nicht hyperausgefeilten Arrangements. Auch hier denkst Du falsch, sorry. Es ist seltenst der Virtuose der das Herz berührt.

      • Rob   10. Apr 2014   19:14 Uhr

        @skellington

        auch wenn Du mir nicht zustimmst: ein Diamant wird erst wertvoll durch das künstlerische Schleifen. Vorher mag er vielleicht gute Anlagen haben, mehr aber nicht. Es gibt nicht viele gute Schleifer weltweit.

        GENAUSO ist es auch mit der Kunst. Ein Mensch mit höchster Begabung hat die besten Anlagen, muss aber entsprechend viel tun, damit diese Anlagen zum Zuge kommen.
        Es ist nicht richtig, zu glauben, dass die Begabungen es schon richten werden. Gerade in der Musik ist der Anspruch und Qualität so dermaßen hoch, dass man um viel Arbeit beim Lernen, die richtigen und guten Tutoren und das richtige Glück Vitamin nicht drumherum kommt.
        Ganz ehrlich, ich hatte schon viele begabte Menschen bei Aufnahmeprüfungen oder bei Wettbewerben, aber keiner dieser war besonders erschreckend magisch faul oder ohne guter Ausbildung. Die Geschichte von den ach so tollen Autodidakten ist zumindest in der klassischen Musik nicht vorhanden. Entweder man übt 10 Stunden, hat die besten Lehrer oder man tut es nicht, wenn man Konzertpianist werden möchte. Vielleicht mag das ja bei den Tontechnikern oder Mastering-Leuten nicht so sein.
        Aber auch da setzen sich nur die Besten durch.

        @Hirade

        "Ein Professional ist nichts anderes als einer der seinen Lebensunterhalt mit der betreffenden Tätigkeit verdient. Es sagt NICHTS über seine Ausbildung, Talent oder Können aus."

        Wenn Du meinst, dass die Welt so einfach tickt, bitte sehr. Es gibt keine beruflichen Hobbyjuristen, oder Hobbyärzte, so gibt es auch keine "Hobbytonmeister" und ebenso keine Berufsmusiker, die kaum Ausbildung haben.

        Es gibt aber jede Menge Scharlatane, die auch noch Geld für stümperhafte Arbeit nehmen wollen. Schauen wir uns die Esoteriker an. Die Leben von der Argumentation des nicht Beweisbaren. Leider ist der Beruf des Musikers auch nicht geschützt, aber was da an "selbsternannten Musikern" rumläuft, ist erschreckend.
        Aber der Markt regelt sich selbst. In einem Haifischbecken ist nur Platz für die Besten, denn niemand möchte Geld für jemanden bezahlen, der den Anforderungen nicht gewachsen ist.

        Dann schreibst du:

        "Viele der berühmtesten Lieder basieren auf 2-3 Akkorden, und nicht hyperausgefeilten Arrangements. Auch hier denkst Du falsch, sorry. Es ist seltenste der Virtuose der das Herz berührt.

        Das ist jetzt nicht Dein ernst oder? Das ist also der Anspruch, mit dem Du auch Deine Musik machen willst? Oder wofür soll diese Argumentation sonst dienen?
        Da sind sie ja wieder wieder, diese typischen Internet-Argumentationen, dass ja alles ganz einfach und simpel ist, man ja nur ein wenig Begabung und Glück braucht, um einen Hit zu landen. Wer so denkt, ist entweder naiv oder hat wirklich keine Ahnung, wie es abläuft. Sorry, aber so läuft es nicht da draußen, auch wenn man auch "professionell" sein möchte.

      • P. Chris   10. Apr 2014   20:26 Uhr

        Hallo Kollegen,
        da möchte ich mich auch noch einmal gerne einklinken.

        Das ein Profi "nichts anderes" sei als jemand, der mit seinem Tun seinen Lebensunterhalt verdient, möchte ich so nicht ganz stehen lassen.
        Ich möchte es eher so umschreiben, das man durchaus nicht Profi sein muss, um mit seinem Tun Geld zu verdienen.
        Man muss oder wird aber Profi sein um definierend erklären zu können, warum man ausgerechnet mit seinem Tun Geld verdient.

        Das Versus ob fundierte Ausbildung oder langjährige autodidaktische Praxis... beides spricht weder ausschließlich gegen, noch ausschließlich für Erfolg.
        Der wesentliche Unterschied liegt hier meiner Erfahrung nach insoweit zwischen Kenntnisse und Können, Theorie und angewandter Praxis, wo sich Spreu vom Weizen trennt.
        Das Umsetzen "können" hinsichtlich von umsetzen "wollen", macht meiner Erfahrung einen Profi aus, wobei ich dabei nicht erst hinterfragen möchte, ob jemand dazu in der Lage wäre, sondern davon ausgehe, das jemand dazu in der Lage ist.

        Das viele der berühmtesten Lieder nicht auf hyperausgefeilte Arrangements und nur auf 2-3 Akkorden beruhen, ist auch sehr Genreabhängig und häufig in der Popmusik anzutreffen.
        Ich bin allerdings nicht einverstanden, das bei Hits mit 2-3 Akkordschematik, jene Arrangements nicht ausgefeilt wären.
        Es ist weitaus schwieriger, einen auf 2-3 Akkorden aufgebauten Song mit Umkehrungen oder Phrasierungen so zu arrangieren, das er dennoch ansprechend abwechslungsreich klingt.
        Das ist dann oft auch einem vordergründig subtilen, aber dennoch nicht selten sehr ausgefeilt intelligenten Arrangement geschuldet, über die sich viele Künstler ganz bewusst und äusserst gezielt den Kopf zerbrechen.
        Genreabhängig und im wesentlichen zutreffend stimmend, das zum Beispiel ein Jazz-Gitarrist mit ganzen 5000 Akkorden 5 Leute begeistert kann, während ein Rock-Gitarrist mit ganzen 5 Akkorden, 5000 Leute begeistern kann.

      • Skellington   10. Apr 2014   21:54 Uhr

        @ Rob

        Man muss natürlich nach Genre differenzieren. Du sprichst von Klassik, und da ist es absolut richtig, dass man mit etwas Talent alleine (und ohne viel Üben oder Unterricht) nicht dahin kommt, die gesamte Virtuosen-Literatur rauf- und runterzuspielen.

        Das Metier ist aber sehr speziell, eine ziemlich elitäre Blase und, wie ich zu behaupten wage, nicht ganz der Mittelpunkt des Interesses der meisten delamar-Leser. Manche wissen nicht einmal so richtig, dass es die Welt überhaupt gibt.

        Und so wenig mir die allgemeine Verflachung der Popmusik in den letzten 30 bis 40 Jahren gefällt, hat derjenige Recht, der hier darauf hinweist, dass die Musik, die die Menschen am meisten erreicht, oft eher simpel als komplex ist. (Dabei berühren wir u.a. auch die ewige und wahrscheinlich unbeantwortbare Frage, inwiefern große Popularität ein Wertmaßstab bei Musik sein kann.)

        Insofern kannst du nicht die hohen Ansprüche aus deinem Metier pauschal auf alle andere Musik anwenden. In der Popularmusik gibt es eine Menge Beispiele von sehr erfolgreichen Musikern (gerade Sänger), die keine akademische Ausbildung genossen haben.

        Ich behaupte nicht, dass man nur mit Ableton Live bewaffnet und null Handwerk oder Ahnung von Musik (-Theorie) nachhaltig einen relevanten und substantiellen Output erzeugen kann; aber wie gesagt, es gelten nicht überall die gleichen Maßstäbe. Du vergleichst hier ein wenig Äpfel mit Birnen.

      • Rob   10. Apr 2014   23:02 Uhr

        @skellington

        Nur, damit wir uns nicht Missverstehen: Das Wort "akademisch" habe ich nicht ins Gespräch gebracht, das kommt von Dir und ich frage mich warum? Mir kommt es vor, als sei es von Dir bewusst negativ besetzt worden, um irgendetwas in der Art:

        Immer diese studierten arroganten Besserwisser. Wenn das tatsächlich so sein sollte, ja dann weiß ich auch nicht weiter..

        Mir ging es nur darum, dass die Musikwelt eben nicht so simpel ist, wie manche hier glauben. Sonst gäbe es auch nicht solche Plattformen wie delamar,

        Jeder gute Job bedarf eine umfassende Ausbildung! Gerade die Kunst ist eben nicht Zufall, sondern gezieltes kreatives Einsetzen eines aufwändig gelernten Handwerkes.

        Dann noch eins, wenn ein Musiker noch nicht mal von der Existenz der klassischen Musik-Welt als Keimzelle der Musik weiß, wie will er dann überhaupt vernünftig Musik produzieren? Jeder Song hat seinen Ursprung aus der Klassik im Evolutionsbaum. Gut, ich hoffe, wir reden hier jetzt nicht von Volksmusik, aber selbst die kennt mehr als 2-3 Akkorde.
        Schau doch mal, wen John Williams für seine beliebte Filmmusik so alles als Vorbild hatte: Er hat sich mit Prokoffiev, Hindemith, Stravinsky und Orff auseinandergesetzt. Selbst Hans Zimmer hatte in beginn in London jede Menge Mentoren und Tutoren, die sein Talent durch den Nachdruck seiner Mutter endlich erkannten und förderten. Dann schau dir bitte mal seine aktuellen Zöglinge an: Harry Gregson-Williams, Mark Mancina‚ John Powell. Die haben teilweise hochkarätige Studiengänge in Komposition absolviert.
        Dann frage ich mich noch, wer hier überhaupt elitär ist: der klassisch ausgebildete (oder Jazz-)Musiker, der sich mit Theorie, Tonsatz, Kontrapunkt und Harmonielehre auskennen muss oder ist nicht gerade Der "Musiker" elitär, der von alledem nichts wissen will, es ihm scheinbar auch nicht interessiert, aber immerzu daran glaubt, einen Hit zu landen?

        Wie gesagt, es ging mir nie darum, "akademisch" ausgebildet zu sein. Das hast Du ja in die Diskussion geworfen.
        Es geht mir einzig allein darum, dass mir alten Hasen niemand ernsthaft weißmachen kann, dass man ohne Wissen und Know-how und Erfahrung ziemlich "magisch" großartig erfolgreich wird. Sorry, dazu bin ich zu lange als "Profi" im Geschäft. Know-how erfährt man am besten durch Fehler, aus denen man lernt. Allerdings lernt man ganz schlecht, wenn man von Tuten und Blasen eh keine Ahnung hat und es scheinbar auch nicht einmal interessiert. Daher gibt es für alles, was man nicht nur beruflich machen möchte, eine Ausbildung. Gerade in Musik ist das so, auch wenn sich das bei manchen noch nicht herumgesprochen haben sollte.

        Dazu ein Spruch Platons:

        "Anfänger zeichnen große Kreise, Weise zeichnen kleine Kreise"

        Genauso ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und wenn doch, dann ist er garantiert kein Meister mehr.

        Wenn ich aber lese, dass nach Meinung mancher wohl 2-3 Akkördchen reichen, um einen Welthit zu landen, dann frage ich mich wirklich, ob dies nun tatsächlich elitäres oder völlig naives Denken ist?

        P.Chris hat das Thema ja auch schon auf den Punkt gebracht.

      • Skellington   11. Apr 2014   12:48 Uhr

        @ Rob

        Noch einmal: ich streite nicht ab, dass ein solides Handwerk, wie auch immer es erworben worden sein mag, oft enorm hilfreich ist (während zu viel an musiktheoretischem Wissen beim Schreiben einer Rock- oder Techno-Nummer auch gewaltig im Weg stehen kann). Gerade natürlich in der Klassik und auch in der Filmmusik (wobei auch ich da finde, dass zB John Williams ein paar mehr Farben in seiner Palette hat als Hans Zimmer).

        Aber das sind zwei Nischenmärkte. In der gesamten Popularmusik gibt es so viele Leute, die eben nicht an irgendeinem Konservatorium studiert haben. Genauso gibt es viele fähige Tonleute, die auch nicht Tonmeister sind.

        Mit "elitärem Denken" meine ich etwas wie: "Es gibt entweder nur Konzertexamen oder Tonmeister, und alles andere ist zwangsläufig Murks." Den Gedanken, dass auch Nicht-Akademiker etwas maßgebliches beitragen können (schau mal bei "Beatles" nach), kann man vielleicht als "naiv" bezeichnen, aber nicht als elitär. Du verwendest in diesem Zusammenhang das Wort falsch.

        Niemand hier behauptet (jedenfalls ich nicht), dass eine musikalische Ausbildung Humbug sei. Es ist aber falsch, dass sie der einzig selig (und erfolgreich) machende Weg ist. Dieter Bohlen, so sehr ihn viele vielleicht hassen mögen, ist auch erfolgreich. Wie P. Chris schon richtig angemerkt hat, liegt die Realität im Durchschnitt irgendwo in der Mitte, nicht in einer Extremposition.

        Aber um zur Ursprungsfrage zurückzukommen: masterst du deine Musik selbst? Was machst du überhaupt in Sachen Musikproduktion, außer dass du Konzertpianist bist?

    • P. Chris   10. Apr 2014   23:27 UhrAntworten

      Ich denke, wir sind hier doch sehr vom Leitartikel und der wesentlichen Thematik abgekommen, indem wir hier diffuse Pro&Contra Streitthemen und Ansichten um das letzte Wort austragen (und die Realität gewöhnlich doch letztlich immer irgendwo in der Mitte liegt), aber kaum Erfahrungsberichte, technische Divergenzen oder nette Anekdoten zur wesentlichen Diskussion "Masterst Du Deine Musik selbst ? (und wenn ja oder nein, WARUM?)" beisteuern, die für die Delamari`s gewinnbringender sein dürften, als unsere verschiedenen Überzeugungen und Belange (weswegen ich z.B. auch eben der Ansicht aus eigener Erfahrung bin, das zu viele Meinungen eher kontraproduktiv sein können ;-)

      • Skellington   10. Apr 2014   23:41 Uhr

        Du hast verdammt recht!

        Also: ich lade immer das Preset "Broadcast Ready" in den Master-Channelstrip. Da ist schön viel Exciter drin und es klingt automatisch funky ;-)

      • Rob   11. Apr 2014   01:07 Uhr

        Hallo P.Chris,

        Ich finde diese Diskussion wichtig und empfinde sie auch als erwünscht!

        Die Fragen auf delamar möchten ja bewusst Meinungsverschiedenheiten haben. So habe ich es zumindest verstanden.
        Selbst imperative Aufforderungen ("Sprich Dich aus!") laufen ja darauf hinaus. Dann darf man auch mal abweichend diskutieren. Wenn so krasse Gegensätze gewünscht sind, muss da auch mal ziemlich ausgeholt werden.

        Zu Deinem Thema "zu viele Meinungen sind kontraproduktiv" frage ich mich:

        Mehrere Meinungen müssen nicht ja nicht zwangsweise kontraproduktiv sein.
        Es kommt bei Meinungen eher auf das schwächste Glied der Kette an ;)

        Mastering ist ein seit Jahren anerkannter Prozess und fester Bestandteil einer Audio-Produktion.
        Wenn nun Der eine sagt, Mastering sei das Allerwichtigste und der andere sagt, Mastering sei völlig überbewertet, dann ist das ja nicht unbedingt eine interessante und aufschlussreiche "Fachdiskussion" mehr innerhalb des Masterings (sorry delamar!), sondern es soll ja das Mastering selbst bewertend diskutiert werden. Da prassen dann zurecht oft explosive Extreme aufeinander, weil ja auch die Wissensdynamik auf delamar extrem ist.

        Mir fällt oft auf, dass viele Menschen in D für Musik möglichst kein Geld ausgeben wollen und musikalische Ausbildung oft sowieso als überflüssig oder eben als "elitär" ansehen. Hier wird dann oft zeitgleich das romantisierende Bild des selfmade-Hit-makers ohne viel Ausbildung, nur mit Talent und Glück bestückt, propagiert.
        Diese Haltung führt dann oft und gerne auch zu solchen romantisierenden legendenbildenden Geschichten, wo einige wenige weltweit erfolgreiche Musiker als Beispiel genommen werden, die auch ohne den ganzen "doofen Wissens- und Ausbildungs-Schnickschnack" erfolgreich geworden sind. Das mag ja wirklich auf einige zutreffen, jedoch gerade gerade dies hilft doch niemanden weiter! Es sind halt nur die weltweit seltensten Ausnahmen, die die weniger romantische Hauptregel bestätigen.
        Darüber sind sich Leute mit solcher Haltung wohl auch durchaus bewusst.
        Aber gerade diese Geschichten werden als "Tricks" der Argumentation immer wieder gerne genommen. Diese Tricks sind deswegen so beliebt, weil sie "Killerphrasenstatus" haben.
        Sie sind nämlich argumentatorisch grundsätzlich keinem Gegenbeweis zugänglich. Mit dieser Art Argumentation bewegen sich auch Esoteriker durch die Foren und durch die Welt. Warum das immer wieder so abläuft, entzieht sich meiner Kenntnis. Mit kommt vor, als ob es gerade im Netz sehr viele lernresistente Narzissten oder unwissende Jünger gibt. Keine Ahnung.

        Daher kann man Mastering nicht so einfach weg, oder herdiskutieren. Es wird immer einen sehr wichtigen Stellenwert haben und unzertrennbarer Bestandteil der Produktion bleiben.

    • P. Chris   11. Apr 2014   00:03 UhrAntworten

      @ Rob:
      Sei mir bitte nicht böse, aber Vergleiche zwischen dem Genius John Williams zu ziehen, der wahrlich meisterhaft durch dutzende Sequenzen und Partituren ein Gesamtwerkt erschafft (und vor allem um die alten Meister und Werke weiß, wo er sich inspirierend Muse holen kann) und einen Zimmer, der vor allem meist (nur) sphärisch Flächen dogmatisch einsetzt... da möchte ich bezüglich Zimmer gerade in meine Stuhllehne beissen... und die ist aus harter Eiche :D

      Die alte klassische Hollywood-Komposition mag zwar nicht mehr den Zahn der Zeit treffen, aber dieser Williams/Zimmer-Vergleich ist insofern so elitär anspruchsvoll, wie z.B. Gershwin mit Bohlen zu vergleichen.
      War aber an dieser Stelle nur nett lustig gemeint ;-)

      • Rob   11. Apr 2014   09:47 Uhr

        Hallo P.Chris

        Warum wertest Du Hans Zimmer so sehr ab? Hans Zimmer ist ein hervorragender Komponist und macht sein Handwerk perfekt, von Orchestrierung angefangen. Er ist ein ganz großer der Branche und das verdient.

        Und es ist auch nicht "alte Hollywood-Komposition".
        Jeder große Film braucht ebenso als emotionalen Träger und Träger große Musik. Da ist ein Orchester auch in Zukunft das Instrument der Wahl. Das wird sich auch in Zukunft nicht gravierend ändern.

        James Horner, James Newton Howard, Jean Claude Petit und dazu die ganz neuen jungen Wilden in Hollywood haben allesamt eine perfekte musikalische Ausbildung, Warum ist das denn immer so schlimm für manche? Man kann sich immerzu weiterbilden, es gibt zahlreiche Bücher und sogar mittlerweile zahlreiche nicht zu teure Angebote, in denen man sich auch systematisch weiterbilden kann. Wo also ist das Problem?
        Auch Hans Zimmer hatte sehr gute Mentoren und Tutoren und hat in der Zeit von ´80 bis ´90 extrem viel gelernt. Diese immer wieder von den vermutlich gleichen Leuten erzählten romantischen Legenden über sein weniges Können entsprechen einfach nicht der Wahrheit.

        Die Spitze der Branche hat keinen Platz für Durchschnitt oder schlechte Leistung. Das ist leider so. Es muss aber auch nicht gleich immer die Spitze sein, oder?

        Daher finde ich auch, dass gerade so etwas ziemlich "elitäres Denken" ist, mit scheinbar null Anstrengung, Frust und Bildung gleich immer einen Welthit landen zu wollen und dabei gegen Leute zu schimpfen, die studiert haben. (damit meine ich jetzt nicht Dich P. Chris)
        Das ist aber pure Arroganz.

      • P. Chris   11. Apr 2014   13:26 Uhr

        Hi Rob,

        bezüglich Hans Zimmer ist das einfach nur eine rein persönliche, subjektive Geschmacksfrage, da ich selbst großer Fan von John Williams, John Barry, Ennio Morricone, Alan Silvestri und alter MGM-Schinken bin und sich ihre Stile doch sehr hörbar von einem Hans Zimmer und der Media Ventures-Schmiede unterscheiden.

        Das bedeutet natürlich nicht, das Hans Zimmer, Harry Gregson Williams, Klaus Badelt usw. nicht zu den ganz Großen ihrer Garde gehören, aber die alte Schule zumindest für mich noch etwas ganz besonderes und außergewöhnliches ist.

        Wie ich bereits weiter oben geschrieben hatte, bin ich der rein persönlichen Auffassung, das weder eine fundierte Ausbildung oder das Selbststudium gänzlich alleine, weder für, noch gegen Erfolg sprechen.

        Eine fundierte Ausbildung wirft einem aber definitiv keine Knüppel zwischen die Beine und da stimme ich Dir ohne jeglichen Einwand vollkommen zu und teile Deine Ansicht, das eine solche Einstellung "das man ja nichts mehr so konkret erlernen müsse", fatal ist.
        Wenn man z.B. ernsthaft krank wird, möchte wohl jeder auch gerne von einem Spezialisten behandelt werden und nicht von einem, der sein Wissen während der Anamnese mit dem Laptop in der Hand gerade aus You Tube- Tutorials bezieht ;-)
        Man darf natürlich auch nicht die interne Jobbörse vergessen, die eine profunde Ausbildung mit sich bringt um sich nicht nur praktisch zu beweisen, sondern auch für eine Zukunft und Existenz qualifizieren zu können, wenn man im Bereich der Musik beruflich Fuß fassen möchte.
        Das ist etwas, was das Selbststudium Zuhause wohl eher nicht gleich mitbringt und von vielen "Musikromantikern", wie Du Sie gerne beschreibst (und ich beipflichte), meist gar nicht berücksichtigt wird.

        Andererseits muss ich aber auch sagen, das es nicht wenige Absolventen eines Musikstudiums gibt, die der Meinung sind, das nur sie ermächtigt sein sollten, ein Instrument in die Hand zu nehmen und Musik machen dürften.
        Eine solche Einstellung halte ich für nicht weniger fatal, denn dann wäre unsere Welt an kunterbunter Musik sicherlich auch sehr farblos.

        Ich persönlich halte es nur für am wichtigsten, das man seine Vorstellungen auch umsetzt, sich entfalten kann und sich hinsichtlich der Kunst nicht zu sehr von anderen beirren oder gar diktieren lassen sollte, wie diese Vorstellungen bitteschön auszusehen hätten.
        Wie aber erwähnt, liegt die Realität doch meist immer irgendwo in der Mitte ;-)

  • Skellington   09. Apr 2014   16:26 UhrAntworten

    Man muss hier auch bedenken, dass unterschiedliche Musikstile unterschiedliche Anforderungen an den Mastering-Prozess bedeuten. Bei elektronischer Musik, wo die Einzelsignale relativ konstant sind (Stichwort 4/4-Bassdrum) und allgemein nicht so viel Dynamik herrscht, ist letzten Endes weniger zu tun als bei akustischer Musik mit dynamischen Signalen komplexeren Arrangements und mehr "Luft" zwischen Tönen, Instrumenten und Songabschnitten.

    Bei Elektronik / sonstigen Stilen werden auch im Produktionsprozess viel schneller maßgebliche Einzelsignale (zB Hihat oder Kick Drum) einzeln ausgetauscht, was extreme Auwirkungen auf das Frequenzspektrum des Gesamtmixes haben kann. Bei tendenziell eher handgemachter Musik ist das nicht immer so einfach, und so kann es passieren, dass man am Ende einen Mix hat, der zwar in sich stimmig ist, aber im Vergleich zu anderen Produktionen irgendwie nicht genügend High bzw. Bottom End oder was auch immer hat.

    Natürlich geht es beim Mastering idealerweise nicht darum, Fehler in der Mixphase auszugleichen; aber zB kann eine zu große Dynamik im Mix durch ein gutes Mastering soweit gezähmt werden, dass sie unter "realen" Bedingungen nicht zum Ausschlusskriterium (à la "Mach mal den nächsten Titel") wird.

    Bei sehr "produzierter" / sample-basierter Musik, sei es Hiphop, EDM oder was auch immer, ist "zu viel Dynamik" eher selten das Problem. Da kann man dann evtl. auf ein externes Mastering tatsächlich verzichten.

  • Marc Shake   10. Apr 2014   16:27 UhrAntworten

    Mastering sollte ja eigentlich von jemanden gemacht werden, der das Gesamtwerk "so" noch nie gehört hat, denn der Komponist/Producer ist ja vorbelastet und legt zuviel Wert auf irgendwelche Tonspuren, die dem "normalen" Hörer völlig egal sind.

    Dennoch mastere ich selbst. Eher schlecht als Recht aber da ich meine Sachen ohnehin in allererster Linie für mich selbst rausklöppel kann es mir auch egal sein. Es gibt aber ja jede Menge lustige Tools, um einem die Arbeit zu erleichtern.

    Har-Bal ist so ein Tool. Man lädt nen "Referenz-Track" und das Ding hat intern eine Horde schlauer Äffchen, die dann die EQ-Einstellungen und Kompressoren durchprügeln und am Ende klingt das Zeug irgendwie besser.

  • learning by doing   16. Apr 2016   00:48 UhrAntworten

    Hi Leute sehr viel interessante Meinungen, finde ich gut!!!
    Zum einen muss ich euch da echt mal sagen ich stimme dem oben genannten definitiv zu: WENN MAN WEIS WAS MAN MACHT!
    Folgendes werde ich hier schildern: ich selbst befasse mich seid 6 Jahren mit Musik in allen verschiedenen Genre. Anfangs lief es darauf hinaus das ich erstmals Verschiedene Beats produziert habe dann kann recht schnell das Thema Mixing zum Vorschein und klar auch das Thema Mastering... Ich bin echt kein studierter aber man kann sich vieles selbst aneignen wenn man nur lang genug dran bleibt und Geduld mit sich bringt.

    Das ganze ging dann so weit das ich mir sagte naja wenn ich das jetzt schon ne Weile mache, wieso nicht noch nebenbei etwas Geld mit verdienen?
    Hier kommt dann zur Sprache und damit werben zu können brauchst en Abschluss und en Zertifikat (wenn nicht über Mundpropaganda empfohlen wirst)
    Habe mich dann an einer Musik Schule angemeldet (Fernstudium) Thema Mixing und Mastering... Das Ende vom Lied war, dass sollte eig ne ganze Weile gehen aber mir persönlich war es zu doof um jede einzelne Lerneinheiten zu durchlaufen in Themen wo ich eig schon wusste worauf sie hinaus wollten und habe direkt nachgefragt ob ich die Abschlussprüfung vorziehen kann.. Nun war folgendes 6 Songs 3 mixen und die 3 anderen Mastern alle 6 Songs hatten verschiedene Kriterien im Ausgangsmaterial und habe mein Zertifikat bekommen
    Mein Fazit ( en Arsch voll Geld zum Fenster geworfen für ein Stück Papier) Zertifikat in der Hand nach einer Woche !
    Unter uns gesprochen Musik verbindet es gibt so viele Leute man tauscht sich und seine Erfahrungen aus experimentiert herum sollte technisch natürlich richtig angewendet werden und wenn man mit dem ein oder anderen Mix oder Masterengeen gut gestellt ist kann mich sich dann auch im Vorfeld von "Profies" ne Meinung einholen wenn er sich deine Werke anhört ob den reinen Mix oder das Master Kritik ist immer gut und negative hat mir sehr dabei geholfen das ich diesen Wisch nach gewisser Zeit und Geduld nach einer Woche in der Hand halten konnte und ich habe mir alles selbst beigebracht! Es bleibt immer aus auch ich habe schon eigene Produktionen weg gegeben zum Mastern aber nur um Referenz zuhören um zu schauen erfülle ich dir Kriterien reicht man Master an das eines Profies etc.
    inzwischen habe ich einige Leute an der Hand die die Songs von mir gemixt und gemastert bekommen fünktioniert alles aus einer Hand wenn man zum auch die eigene Produktionen einfach mal paar Tage nicht mehr gehört hat andere Songs hört und dann wieder an die eigenen Sachen geht.
    Ist doch unterm Strich Jedem das Seine wie man es haben möchte oder machen möchte, ich persönlich finde es besser sich mit anderen Jungs aus den Bereichen auszutauschen und das man sich gegenseitig hilft

Sag uns deine Meinung!

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