Live ab 21 Uhr: Piano & Klavier in der Musikproduktion
Heute Abend ab 21 Uhr geht es in eine weitere Runde mit dem delamar Podcast für Musiker und Musikbegeisterte. In der 120. Folge sprechen wir über Piano und Klavier in der Musikproduktion. Doch lies weiter…
Piano & Klavier in der Musikproduktion – Live ab 21 Uhr im delamar Podcast
Mit Paul haben wir einen erstklassigen Keyboarder und Pianisten im Team bei delamar. Und so haben wir uns gedacht, dass wir mal das spannende Thema Piano & Klavier aufgreifen und darüber sprechen, wie man mit diesem gute Aufnahmen macht und diese in seiner eigenen Musik einsetzt. Dazu wird es natürlich auch etwas Rahmenprogramm geben. Wir sprechen über das Feedback der letzten Woche, haben eine Hörerfrage mitgebracht und natürlich auch einen Song der Woche.
Im Kontrapunkt der heutigen Woche…nun, da will ich gar nicht vorgreifen…wird es spannend werden.

Der Podcast für Musiker
Hier ist eine Übersicht der geplanten Punkte für heute Abend:
- Was ist besser: Hardware oder virtuelle Instrumente?
- Woran erkenne ich eine gute Simulation/Emulation?
- Welches ist die beste Klavier-Software am Markt?
- Wie sieht es mit Stagepianos und deren Livetauglichkeit aus?
- Wieviel Gigabyte braucht eine gute Emulation, um zu überzeugen?
- Solltest Du in Live-Situation lieber mikrofonieren oder auf eine virtuelle Variante vertrauen?
- Wozu dient eigentlich der Deckel beim Flügel und warum wird der immer emuliert?
- Wie mische ich ein Piano / Klavier / Flügel im Mix am besten ab?
Diese Folge wird natürlich geraden denjenigen viel bringen, die selbst noch nicht so viele Erfahrungen mit dem Klavier und dessen Emulationen haben. Die Folge richtet sich vor allem auch an die, die nicht Klavier als Instrument spielen und dennoch in den eigenen Musikproduktionen verwenden wollen.
Natürlich nehmen wir gerne noch Fragen aus dem Chat und/oder den Kommentaren unterhalb dieses Artikels auf. Also, wenn Du dich noch einbringen möchtest, dann kannst Du heute Abend ab 21 Uhr dem Live-Podcast beiwohnen.
Hier ist der Link: Live-Podcast für Musiker


06. Jun 2011 | 02:27 Uhr
Hallo!
Um es mit einem einzigen Wort zu sagen:
VORFREUDE!
Ich bin ja auch ein alter Klavierspieler (nun ja, bei meinem Tastenfähigkeiten will ich das schöne Wort “Pianist” nicht in den Mund nehmen); da freu’ ich mich, wenn mein Lieblingsinstrument -DAS Instrument!- so prominent im Podcast kommt.
*freu*
06. Jun 2011 | 17:01 Uhr
Hallo,
Grüße in die Runde von einem relativ neuen delamari.
ich bin Live-Techniker + Keyboardspieler.
meine 2ct zum Thema:
echter Flügel: Live-Abnahme mit geschlossenem Deckel mit einer oder 2 Grenzflächen: Shure SM91 (nicht beta!) AKG oder Peavey,
Im Bereich der Bässe und des Diskants auf die Deckelunterseite gegaffert: Achtung: Gutes, rückstandsfrei ablösbares Gaffa nehmen! Viel hält viel!
alternativ mit hochwertigen Condensern ab AKG C 391, Neumann KM 184, Schoeps…
Auf den Gussrahmen geklebt: Taschentuch oder Schaumstoff zum Entkoppeln unterlegen: Bässe: hinteres Drittel, wo die unteren Mitten sich mit den Bass Seiten kreuzen, Höhen: Im Bereich des Diskants recht nah in Richtung Hämmer zeigend. Achtung bei den Mikrokabeln, die auch ordentlich verlegen, Zugentlastung beim Verschieben des Flügels machen.
Resultat ist ein höhenbetonter und die Hämmer betonter Klang, der setzt sich gut durch, und lässt einen relativ hohen Pegel koppelfrei zu.
Klavier: exotisch: C-Ducer auf den Resonanzkörper kleben, Achtung: doppelseitiges Klebeband: das als Zubehör erhältliche nehmen, es hat einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die Übertragung.
Einfach:
Gutes Mikro in den geöffneten Deckel. Breite Niere, z.B. MD421, Condenser s.o.
Flügel:
Studio, geöffneter Deckel: Probieren: Klein AB + über dem Kopf des Pianisten: (wenn er nicht mitsummt, seine Kleidung komische Geräusche macht oder er umblättern muss…)
Falls es wichtig ist: den Raum mitmikrofonieren, MS oder Strauss-Paket.
Bei Rockmusik: Stagepiano nehmen
Recording:
Gewichtete “Hammer-Action” Tastatur um ein gutes “Feeling” zu haben,
Persönlich nutze ich ein Roland EP880 und spiele meistens das in Protools 9 mitgelieferte virtuelle Instrument MiniPiano.
Zusätzlich zu MIDI nehme ich den Klavierklang des EP’s mit auf um die “originale Timing Referenz” zu behalten.
Wichtig für den originalen Klang ist auch die Dämpfer-Resonanz, und das Verhalten des Dämpfer Pedals.
Einen schönen Abend wünscht euch
Landolf
07. Jun 2011 | 15:18 Uhr
Hallo!
DAS nen’ ich mal Antwort – danke, Landolf!