IUMA – Die Mutter aller digitalen Musikarchive

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IUMA

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IUMA im Internet Archive auferstanden

Die Songs werden von über 45.000 Bands zum kostenlosen Streaming oder zum Downloaden bereitgestellt und wurden von Jason Scott Sadofsky hochgeladen. Dieser hat sich als Archivist mit der Website textfiles.com, die Files historischer Bulletin-Board-Systeme archiviert, einen Namen gemacht. IUMA war hauptsächlich dazu da, Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihre Musik durch das Internet publik zu machen. Leider nahm die Website ab 2001 keine neuen Tracks mehr auf und ab 2006 verschwand sie fast ganz.

IUMANur wenige damalige Mitarbeiter setzten ihr Engagement auf freiwilliger Basis fort, um der Website weiterhin eine Comeback-Möglichkeit zu erhalten. Was IUMA damals ermöglicht hat, war für Anfang der 90er-Jahre eine großartige Neuerung.

Schaut man sich den Beitrag bei CNN an, der vom Online-Archiv erzählt, muss man unweigerlich schmunzeln:

Was damals noch unglaublich war – über Computer, verbunden mit der Stereoanlage, Musik zu hören – ist heute für jeden selbstverständlich. Und wer süchtig nach Musik war, musste sich spätestens jetzt mit dem Computer auseinandersetzen. So hat man gleich die Begeisterung einiger mehr für den Computer und die Beschäftigung mit dessen Technik geweckt.

Jason Scott Sadofsky

Jason »Textfiles« Scott - Bild von seinem Flickr-Account

Jason Scott beschreibt, wie eine gute Idee wie IUMA verschwinden konnte: »The best projects cause a lot of people to shrug or go „oh, that’s nice“ and then a much smaller percentage of people to drop whatever they’re carrying and stagger forward in disbelief. Here’s one of those«. Er selbst hat sich deshalb entschlossen, die Plattform wieder zum Leben zu erwecken und die Idee der drei Studenten, die sie 1993 gegründet hatten, weiterzuspinnen.

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