iStockaudio öffnet offiziell die Tore

4
SHARES

Wer mit seinen eigens kreierten Songs, Geräuschen oder Soundtracks ganz einfach Geld verdienen möchte hatte durch das Internet bisher nur wenige Möglichkeiten an die er sich halten konnte. Die Webseite iStockphoto hat sich diesem Problem zugewendet und veröffentlicht die Seite iStockaudio. Ähnliches Konzept (Verkauf von Photos) aber eben für Musik.

anzeige

iStockaudio öffnet offiziell die Tore

iStockaudio

iStockaudio

Die beliebte iStockphoto Seite hatte vor einiger Zeit bereits angekündigt, ihr Angebot zu vergrössern. Damals wollte man die eigentliche Fotoseite um eine Audio- und Videosparte erweitern.

Viele Fotografen und Grafiker kennen iStockphoto bereits. Jeder kann dort seine Kunstwerke zu barem Geld machen, indem er seine Werke dort zum Verkauf anbietet.
Was bisher nur Fotografen vorbehalten war wird nun für Musiker und Bands geöffnet.

Das Prinzip ist recht einfach. Jeder Musiker lädt sein Songs bei iStockaudio hoch und vergibt einen Preis.

Der Preis für jedes Werk ergibt sich aus der jeweiligen Kategorie. Damit einher geht auch die jeweilige Vergütung für das Werk.

  • Basic: 2 Credits
  • Detailed: 5 Credits
  • Complex: 15 Credits
  • Elaborate: 25 Credits

Gezahlt wird bei iStockaudio in Credits. Die Vergütung wird aus der heruntergeladenen Menge an Audiodateien berechnet. Dabei gibt es 5 Vergütungsstufen.

  • Base Royalty: 20%
  • Bronze: 25%
  • Silver: 30%
  • Gold: 35%
  • Diamond: 40%

Mitmachen kann jeder. Und es kann auch alles eingeschickt werden. Vom kurzen Sample bis zum kompletten Song. Geräusche, Alben, Soundtracks alles ist auf iStockaudio willkommen.

Für alle welche schon einmal davon geträumt haben mit ihrer Musik Geld zu verdienen haben mit iStockaudio endlich eine einfache Möglichkeit gefunden.
Denn die Verfahrensweise ist denkbar einfach. Hochladen, Kategorie eingeben und dann warten.

Link

Mehr zum Thema:


Lesermeinungen (7)

zu 'iStockaudio öffnet offiziell die Tore'

  • Weazle   17. Feb 2009   14:02 UhrAntworten

    Ist nur schade das man nur Wav dateien hochladen kann...

    Das Argument von wegen MP3 wäre Qualitativ zu schlecht & Kompatibilitäts gründe etc....
    kann Ich nicht wirklich nachvollziehen
    Das Selbe ist bei Imusician.com ...

    Das Modell ist ja ok bis auf eben den Punkt das eben nur Wav hochgeladen werden sollen.

    Ich meine Ich produziere mit FLS und rendere alles schon eh und je
    in MP3 mit min 196kbit ...meist höher

    Und einen echten Qualitäts unterschied zwischen Wav und MP3 kann ich nur erkennen wenn ich analyse tools benutze (Wavelab und Co)

    ich denke das man halt auch ordentlich MIxen und mit EQ Compressors etcumgehen können muss.

    Hinzukommt, das ist es was ich am meisten störend finde,
    No Poblem to render in Wav, aber der Upload geht bei mir leider mit maximum von 10 kbyte ...
    Da ist man nicht nur mal 5 min beschäftigt.... :-(

    Ein schnelles Internet ist halt nicht Überall standard....
    schade...!

    aber wie gesagt,
    Das Modell an sich ist schon ok ...

    weazle

  • Andreas Schmidt-Hoensdorf   17. Feb 2009   21:15 UhrAntworten

    Hallo Weazle,
    hör mal wirklich hin...
    da sind Welten zwischen 44.1/16 und 196kb...
    fängt an bei Sounds wie becken die unerträglich harsch "ziselig"klingen und geht weiter über verlorene Raumanteile(Ortung)
    etc...
    ausserem ist da nichts mehr mit EQ zu machen ist ja weg!
    Gruß,
    Andy

  • Carlos (delamar)   18. Feb 2009   09:58 UhrAntworten

    Ein MP3 mit 196kbit kann man schon deutlich von einer CD-Aufnahme unterscheiden, auch wenn es schon Möglichkeiten gibt, die Verluste möglichst gering zu halten.

    Als Anbieter eines solchen Dienstes würde ich jedenfalls auch darauf bestehen, die bestmögliche Qualität vom Komponisten zu bekommen. Schliesslich will ich ja auch bei den Foto-Diensten nicht ein winziges Bild herunterladen, dass beim Vergrößern pixelig wird.

    @Weazle
    Die meisten Anbieter solche Dienste bieten auch das Einsenden der Musik über CD an. Hast Du danach mal geschaut? Damit kannst Du den langsamen Upload umgehen.

  • Weazle   18. Feb 2009   13:49 UhrAntworten

    Andy / Carlos:
    vielleicht hab ichs nicht richtig ausgedrückt...

    ich mach seit mehr als 15 jahren Musik,
    also wenn ich zuerst ein Wav rendere in CD Quali oder ne CD Rippe ins Wav und dann hingehe und es Komprimiere dann hört man natürlich einen unterschied, ich rede aber davon das ich direkt ins MP3 rendere und ab 196kbit hört man nicht wirklich den Unterschied...

    und ich denke das es schon auch auf den Mix an sich ankommt bevor ichs rendere...Viele sachen hören sich nicht gut gemixt an ....
    Meine eigenen Tracks vergleiche ich mit Vinyls und aktuellen CDs, da die in der Regel ja von der Dynamic her gut als Vorgabe dienen können.
    Ich gebe zu, das meine erfahrung sich auf Tech und Club mixe Bezieht.
    Klassische Sachen, also Orchestral und so da ists klar ...nen freund macht Orchestral & Pop aufnahmen & Arragements sowie live aufnahmen...
    Da ists auch so, um so Higher ( besser als 44khz/16 bit) desto besser fürs Endergebniss... recordings finden dort 96khz /32bit statt.
    Bei einzelnen Sounds wie Becken oder auch Pauken kann es schon einen gewaltigen Unterschied machen, keine frage!
    auch wenns um Vocals geht....

    Dynamic & Raum ist schon wichtig,
    aber es kommt doch auch schon darauf an,
    wie Druckvoll der gesamt MIX an sich ist..
    bevor ichs mastere

    und da spielen der Umgang mit EQ und Co eine große Rolle.
    musste ich auch erst lernen aus nem Guten Track , der Matschig klingt
    nen sauberen Druckvollen mix zu machen. :-)
    gegebenen falls muß man ganz von vorne anfangen.

    ist vielleicht ein bisschen kurz und missverständlich von mir geschrieben gewesen mit der Aussage wav / MP3 .....;-(

    Es kann immer irgendwelche Gründe geben,
    wo auch ich nicht MP3 sondern explizit das WAV haben möchte.

    wie ich angefangen hab musik zumachen fragte ich mich immer,
    wie mein Kumpel so nen Fetten sound hinkriegt,
    bis ich gesehen hab das er vom Mixen ansich, nicht wirklich ahnung hatte,
    denn er jagte alles durch nen Finalizer,
    der das meiste wirklich fett und gut ausglich
    so das es im gesamt Mix auch wie die meisten Clubmixe Klang.
    Ich bin dann mal hingegangen wärend einer Production und hab den stecker gezogen ;-)
    ...Finalizer ohne sein wissen rausgemacht und siehe da ... das klang einfach nur noch dünn und scheiße :-)
    denn er Kümmerte sich nicht wirklich um EQ und Dynamic im Grund mix...sprich hätte er das mal gemacht hätte er einen noch besseren Sound bekommen mit Finalizer....

    Ich hab auch lange üben lernen müssen, bis ich soweit war das ich
    sagen konnte , ja jetzt klingts gut & fett..zu dünn!
    ohne Finailzer wohlgemerkt.
    Dann erst kam das Mastering.
    EQ und Dynamic machen Viel aus,
    aber selbstverständlich geb ich euch recht
    WAV ist grundsätzlich besser als MP3 (ist ja auch kein wonder)
    und Zaubern kann auch keiner! ... :-)

    und natürlich kommt es immer darauf an was für ein Music genre ich
    bedienen will.

    ***Möglichkeiten die Verluste möglichst gering zu halten.

    ich gleiche keine Verluste aus, der Mix an sich muss schon stimmig sein
    ....sonst muss ich was ausgleichen ;-)
    aber das Ziel ist es ja eben keinen Hörbaren unterschied zu bekommen also den Mix wirklich gut hinzukriegen.
    wenn ich direkt aus der Host ins MP3 Rendere ...

    ABER Anyway Wav is best

    Ich stelle meine Tracks immer auch gegenüber also Wav und MP3
    wenn sie ready sind
    wenn ich da einen Unterschied höre, nehme ich auch die Höhere Quali geg.falls entschließe ich mich auch fürs Wav, weil es besser ist.

    weazle

  • chain   18. Feb 2009   18:03 UhrAntworten

    könntest du ein hörbespiel deiner aussagen liefern?
    wäre doch bissl cool

    jens

  • Sib   22. Feb 2009   14:19 UhrAntworten

    @ Weazel

    Ich kenn einen DJ, der behauptet, dass, wenn er schon MP3s benutzt, die mindestens 320 kbs haben müssen. Alles andere bringe den Sound nicht her auf einer großen (guten) Clubanlage.
    Und ich sage auch, Sampels müssen unkomprimiert sein, wenn ich selber noch Effekte draufhauen will. Ich kenn ja deine Abhöre nicht, aber vergleich doch mal eine CD mit dem komprimierten Pendant über eine gute Anlage. Einer MP3 fehlt was, und es wird ja auch was rausgerechnet (allein schon der standartmäßige Hi- und Low-Cutfilter).

    Peace :)

  • Carlos (delamar)   24. Feb 2009   10:38 UhrAntworten

    Also die Sache mit der Kompressionsrate ist leider nicht so einfach, wie das festlegen eines Wertes. Schliesslich gibt es feste und variable Bitraten. Und dann gibt es unterschiedliche Encoder, die qualitativ weit auseinander liegen

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN