Geld verdienen mit Musik: 9 weitere Optionen
Geld verdienen mit Musik: 9 weitere Optionen
Ich fasse hier für dich all die Punkte zusammen, die ich persönlich als interessant gefunden habe. Einige sind sogar so offensichtlich, dass ich mich frage, warum diese nicht ohnehin im ersten Artikel zu Geld verdienen mit Musik gelandet sind.
Und natürlich bist Du auch weiterhin eingeladen, in beiden Artikeln mitzudiskutieren und deine Ideen hierfür mit einfließen zu lassen. An dieser Stelle auch vielen Dank an die Kommentatoren, die uns die folgenden Wege um mit Musik Geld zu verdienen beigesteuert haben.
Keep it up!
- CDs mit der eigenen Musik verkaufen (hatten wir schmählich vergessen).
- Samples und/oder Synthesizer-Patches entwickeln und verkaufen.
- Auf der Straße Musik machen.
- Musikkomposition für Warteschleifen und Telefonansagen.
- Webseite mit Unterrichtstutorials betreiben (dieser hier hat mir persönlich gut gefallen).
- Musiksoftware entwickeln.
- Eine eigene Party schmeissen, um sich zu promoten.
- Einen Musikladen aufmachen.
- Die Musik anderer Musiker verkaufen
Und ein weises Wort von Marc vom Newcomer Radio zum Schluss:
Auch wirklich gute, kreative und aus tiefster Überzeugung gemachte Musik muss irgendwie verkauft werden, wenn man davon leben will.
Ich freue mich wie immer auf Eure zahlreichen Kommentare!

15. Apr 2008 | 17:58 Uhr
Vielleicht könnte man das auch noch mit reinnehmen:
digitalmusician.net ist eine Plattform wo man seine Fähigkeiten an seinem Instrument anderen bereitstellen kann, indem man einen Part ihres Songs für sie einspielt.
Auch wenn nicht gerade viele Jobs wo man Geld verdienen kann dort angeboten werden.
15. Apr 2008 | 19:45 Uhr
Ich weiss zwar nicht, ob man dazu unbedingt bei diesem kommerziellen Dienst angemeldet sein muss, aber die Existenz als Studiomusiker ist definitiv ein Weg, um Geld mit Musik zu verdienen.
Danke für den Tipp, das war noch ein Weg, der anscheinend zu offensichtlich war.
:)
22. Nov 2008 | 18:49 Uhr
wie währe es mit dsds? da kommen ja auch welche groß raus die nicht unbedingt erster werden!
24. Nov 2008 | 11:31 Uhr
“Groß” raus ist sehr relativ. Sie steigen für ein halbes oder vielleicht ganze Jahr in den Kreis der B-Promis auf und dann verschwinden sie meist für immer.
Mal abgesehen davon, dass die Verträge sicherlich nicht gerade die besten sind, da Du ja am Anfang keine Verhandlungsmöglichkeiten hast…
21. Jan 2009 | 16:43 Uhr
Meine Idee war mal Musik für Homepages zu machen. Ob Hintergrundmusik oder Buttonsounds etc. allerdings ist das Internet ja mittlerweile nahezu laulos was die Homepages an sich angeht.
22. Jan 2009 | 01:23 Uhr
Musik für Games schreiben. Ist, finde ich, ein interessanter Weg. Man sollte allerdings etwas Erfahrung mit dem Schreiben und vor allem dem richtigen “Dosieren” (Filmmusik) haben.
So nebenbei hier mal eine Auflistung der Dinge, bei denen ich mit Musik Geld verdient habe:
1. Telefonwarteband
2. Jingle für Werbung
3. Verkauf einer eigenen CD über iTunes
4. Musik für Industriefilme
PS: Ich hab sicher die schlechtverkaufteste CD auf iTunes mit 7 Stück in einem Jahr *g*- allerdings war ich mir von Anfang an sicher, dass atonale Industrial-Hintergundmusik für Kunstausstellungen nicht besonders viele Käufer finden wird *lach*…
22. Jan 2009 | 09:27 Uhr
Danke für den Input!
26. Jan 2009 | 20:12 Uhr
Mittlerweile zahlt last.fm ja Royalities an die Künstler aus. Also kann es sich schon lohnen, etwas Musik hochzuladen.
27. Jan 2009 | 12:28 Uhr
Hast Du damit Erfahrungen Alice? Ich frag mich, ob man gegen die Großen tatsächlich bestehen kann als vielleicht wenig bekannter Künstler.
31. Mai 2009 | 10:53 Uhr
ubetoo hat glaube ich vor last.fm damit angefangen, aber um damit rrichtig zu verdienen müss man schon ziemlich bekannt sein
17. Jul 2009 | 12:02 Uhr
USB Sticks mit eigener Musik in Discos etc. verteilen.
17. Jul 2009 | 19:02 Uhr
Man sollte ruhig auch den Weg der Direktvermarktung über das Internet ergänzen. Es gibt hier zwar bisher keine guten Konzepte, welche insbesondere Nachwuchskünstler mit in die Wertschöpfung mit einbeziehen, aber ich bin fest überzeugt, das diesbezüglich sich in den kommenden Jahren einiges ändern wird.
Wir haben heute eine Situation, in der jede Nische ihren Absatzmarkt über das Internet findet (long tail). Hier fehlt es lediglich an ordentlichen Prozessen bzw. einer Plattform die eben dies Abbildet.
@Carlos: Man muss das mit dem “bestehen” im Internet ein wenig anders verstehen. Durch die besondere Situation ( The Long Tail von Chris Anderson ist sehr interessant falls sich das jemand genauer anschauen mag) im Internet, kann man diesen Nachteil der fehlenden Bekanntheit durch verschiedene Prozesse sogar ausnutzen. Durch Empfehlungssyteme (Expertensysteme, content-based, collaborative filtering) ist es viel besser möglich, unbekanntere Künstler einem bekannteren zu zuordnen. Ich bin fest davon überzeugt, das man hierdurch viel besser neue Künstler in ihrer Nische vermarkten kann und ganz neue Kundengruppen adressieren kann.
18. Jul 2009 | 12:49 Uhr
Die Direktvermarktung im Internet hatten wir ja im ersten Teil bereits besprochen, wo wir neun Wege aufführen.
Natürlich bietet das Internet eine Menge Möglichkeiten für neue, unbekannte Künstler. Inwiefern da jetzt Empfehlungssysteme (dauerhaft) funktionieren finde ich persönlich eher zweifelhaft. Man braucht sich ja nur mal Myspace anschauen, was seinerzeit als Empfehlung hätte dienen können. Heute tummeln sich da einfach zu viele aus dem Big Business, als dass man sich sicher sein könnte, mit wem man es zu tun hat.
Jedenfalls ist schon einmal klar: Heutzutage sind die Möglichkeiten für Bands besser denn je. Allein die Wahl zwischen dem herkömmlichen und dem alternativen Weg ist purer Luxus.
[...] diversen Methoden, um mit Musik Geld zu verdienen. Mit Hilfe der Kommentare sind wir auf ingesamt 20 Wege und Methoden [...]