Firewire S3200: Der neue Standard für Firewire

Firewire ist neben USB die am meisten verwendete Schnittstelle, um externe Hardware an Computer anzubinden. Gerade in der Video- und Musik-Produktion ist Firewire gar nicht mehr wegzudenken. Professionelle und semi-professionelle Audio Interfaces wie zum Beispiel die RME Fireface 800 oder die MOTU 828 MK3 und auch externe Prozessoren wie der Focusrite Liquid Mix oder die TC electronics Powecore werden über Firewire angebunden.

Der neue Standard Firewire S3200 soll nun die Bandbreite und Geschwindigkeit der vorhandenen IE1394 multiplizieren und für einen besseren Datendurchsatz sorgen.

Firewire S3200

Die neue Spezifikation der Schnittstelle Firewire S3200 sieht eine Vervierfachung der Geschwindigkeit gegenüber dem aktuellen Standard Firewire 800 bzw. 1394b.

Besonders erfreulich ist die Nachricht, dass die Steckverbindungen gleich bleiben werden, womit nicht nur eine Abwärtskompatibilität gewährleistet wird, sondern dem Nutzer das teure Einkaufen von neuen Kabeln erspart bleibt. Ein Upgrade der Konsumenten bzw. der Hersteller auf die neue Firewire Schnittstelle dürfte somit schon fast fliessend von statten gehen, was der Verbreitung des neuen Standards sicherlich förderlich sein wird.

Die finale Ratifizierung des Firewire S3200 Standards ist für kommenden Februar zu erwarten. Ab dann werden auch die Hersteller Ihre Forschung und Entwicklung für die neue Schnittstelle beginnen können.

Für uns Musikproduzenten ist der neue Standard von großem Interesse, da die größere Bandbreite nicht nur Platz für mehr externe Firewire-Geräte pro Controller bietet, sondern darüber hinaus den Entwicklern mehr Spielraum für Experimente und aufwendige Datentransfers lässt. Mit einem bisschen Glück werden wir in Zukunft mehr neue, externe Prozessoren sehen, die dem Nutzer mehr Funktionalität zur Verfügung stellen.

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