7 Dinge, die Du besser als andere Musiker machen kannst

Erfolg im Musikbusiness: 7 Dinge, die Du besser als andere Musiker machen kannst

Hohe Audioqualität - Erfolgreich im Musikbusiness

Gute Audioqualität im Player

Viele Menschen finden CDs inzwischen lästig. Das heisst aber noch lange nicht, dass die meisten Menschen nicht dennoch Musik in guter Audioqualität und ohne Kompressionsartefakte hören wollen. Wenn Du mit deiner Musik also bei einem Publikum, A&Rs oder anderen landen möchtest, dann sorge immer für Musik in CD-Qualität.

Es gibt zahlreiche Player und Dienste im Internet, die dir anbieten, deine Musik in bester Qualität online zu stellen. Die Dienste sind ab einer gewissen Datenmenge zwar nicht mehr kostenlos. Im Vergleich zu den Kosten einer CD-Pressung kommst Du aber eigentlich immer gut weg.

Und welche Qualtität ist nun gut genug? Optimal wäre sicherlich WAV mit 16-bit und 44,1 kHz. Diese sind aufgrund der Datenmenge aber schwierig zu streamen, was wieder zu weniger Aufrufen führen könnte. Dafür gibt es einige MP3-Encoder, die bei variabler Bitrate (VBR) eine wirklich gute Klangqualität schaffen. Diese reichen in den meisten Fällen völlig für einen potenziellen Fan, um zu entscheiden, ob er deine Musik überhaupt mag.

 

Richtig Taggen - Erfolgreich im Musikbusiness

Musik richtig Taggen / ID3 Tag sinnvoll ausfüllen

Musik höre ich meistens auf meinem iPhone, das an das Autoradio angeschlossen ist. Und da finde ich es störend, wenn immer wieder auf dem Display “Unknown Artist – Track 1″ erscheint. Woher soll ich wissen, wem ich da gerade zuhöre? Wie soll ich diesen Song später wiederfinden?

Die Lösung? Überaus einfach! Bitte füll den ID3 Tag in deinem MP3 vollständig aus. Du kannst hier nicht nur den Namen deiner Band und den Songtitel eingeben. Du findest auch einen Platz für das Jahr, den Albumnamen, das Musikgenre, das Album-Cover und für Apple-Produkte ist sogar Platz für den Liedtext.

Du selbst kannst entscheiden, einen bleibenden Eindruck beim Publikum zu hinterlassen. Entweder wir ärgern uns über den fehlenden Tag oder bekommen die Information und prägen uns im besten Falle sogar dein Band-Logo ein.

Übrigens kostet dich das Ausfüllen der ID3-Tags nur deine Zeit. Du kannst es mit kostenlos verfügbaren Programmen wie Winamp oder iTunes erledigen.

 

Proaktiv handeln - Erfolgreich im Musikbusiness

Tu selbst etwas für deinen Erfolg im Musikbusiness

Die Welt schuldet dir nichts. Die Welt wird sich auch ohne deine Musik weiterdrehen. Das ist hart, aber leider die Wahrheit.

Wenn Du gehört werden möchtest, dann wird es Zeit, dich bemerkbar zu machen. Ich habe Verständnis dafür, dass Du Musiker bist und im Grunde nur deine Musik komponieren und produzieren möchtest. Wenn Du aber auch gerne deine Musik gehört wissen willst, dann musst Du proaktiv handeln und selbst dafür sorgen, dass Menschen auf dich aufmerksam werden.

Schreib einen Blog, erstell eine Band-Webseite, melde dich auf sozialen Netzwerken an, lerne alles Wichtige über das Musikbusiness und geh auf jede Veranstaltung, auf der Du interessante Menschen aus dem Biz kennen lernen kannst. Nur wenn Du dich zeigst, wirst Du gesehen.

 

Effektives Networking - Erfolgreich im Musikbusiness

Konzentriere dich auf wenige soziale Plattformen

Es gibt unzählige soziale Plattformen und damit ebenso viele Chancen, neue Fans für dich und deine Band zu gewinnen. Das Nadelöhr ist der Faktor Zeit. Die hast Du nämlich nur begrenzt zur Verfügung. Und wenn Du jetzt beginnst, alle soziale Plattformen zu beackern, dann versiegen deine Anstrengungen und dann auch deine Kraft, ohne so richtig Gehör zu finden.

Bündele deine Kraft wie bei einem spitzen Nagel, der in die Wand geschlagen wird. Finde die sozialen Netzwerke, in denen deine Zielgruppe sich herumtreibt und sei dort aktiv. Du wirst weniger Zeit und Kraft benötigen, um einen guten Effekt zu erzielen – und das hält die Motivation hoch.

Und noch eine Geschichte, die dir vielleicht verstehen hilft, warum alle sozialen Netzwerke simultan zu vernachlässigen keine gute Lösung sein kann. Wenn Du zu Beginn überall ein Profil anlegst und dann schon nach kurzer Zeit dort nicht mehr aktiv bist, dann bekommt der Besucher den Eindruck, dass deine Band nicht mehr existierst und verliert das Interesse. Schade um die Chance.

Solltest Du ein Portal mal aufgeben müssen, so verweise als letzten Post vielleicht noch auf die Aktivität in einem anderen sozialen Netzwerk.

 

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Lesermeinungen (13)

zu '7 Dinge, die Du besser als andere Musiker machen kannst'

  • Manuel Schwarz
    03. Mai 2011 | 14:06 Uhr Antworten

    Super Artikel, aber das Liedtexte nur für Apple Geräte, bzw von Apple Software unterstützt werden ist doch quatsch?

    Ich mein das wäre Standard von ID3V2 Tags

    • Carlos (delamar)
      03. Mai 2011 | 22:39 Uhr Antworten

      Also beim ID3v2 sehe ich keinen Liedtext. Hab das bisher nur bei Apple Produkten wie iPhone, iPod & Co. gesehen.

      • Dave
        05. Mai 2011 | 16:34 Uhr

        Der Windows Media player kann auch Liedtexte anzeigen. Irgendwo muss er die ja her haben. Schätze das sich die Player das jeweils aus dem Kommentar ziehen, bzw es da rein geschrieben wird

  • patrick pierson
    03. Mai 2011 | 19:03 Uhr Antworten

    hi,
    wäre schön, wenn der delamar podcast auch ein ausgefülltes id3tag hätte, dass da nicht immer unknown bei künstler steht :-)

    pat

    • Carlos (delamar)
      03. Mai 2011 | 19:05 Uhr Antworten

      Wundere mich gerade über deinen Kommentar. Der delamar Podcast ist immer getaggt…

    • Thomas “thommytulpe” Nimmesgern
      03. Mai 2011 | 22:38 Uhr Antworten

      Hallo!

      Ich kann Carlos nur rechtgeben: Zumindest in Winamp seh’ ich zwei ausführlich ausgefüllte ID-Bereiche (für ID3v1 und für ID3v2).
      (Da ich kaum andere Programme zum Musikhören benutze, kann ich mich an dieser Stelle allerdings nur auf Winamp beziehen.)

  • Thomas “thommytulpe” Nimmesgern
    03. Mai 2011 | 22:35 Uhr Antworten

    Hallo!

    Zu Beginn steht derzeit: “Viele Menschen finden CDs inzwischen lästig. Das heisst aber noch lange nicht, dass die meisten Menschen dennoch Musik in guter Audioqualität und ohne Kompressionsartefakte hören wollen.”

    Vielleicht missverstehe ich da was – aber ich glaube, da ist eigentlich das Gegenteil dessen gemeint, was da steht.
    Da sollte (nach meinem Dafürhalten) stehen: “Das heißt aber noch lange nicht, dass die meisten Menschen Musik nicht in guter Audioqualität und ohne Kompressionsartefakte hören wollen.” (Ich hab’ bei der Gelegenheit nicht nur das “nicht”, sondern auch ein “ß” eingefügt.)

    Die jetzige Formulierung bedeutet ja, dass die Menschen heutzutage Musik nicht in guter Qualität hören wollen und dass man nicht voraussetzen kann, dass Menschen Musik in guter Qualität hören wollen (“Das heisst … nicht, dass … Menschen … Musik in guter Audioqualität … hören wollen”).
    Gemeint ist aber -nehme ich zumindest an- , dass Menschen auch nach dem Ende der CD Musik immer noch in guter Qualität hören wollen – deswegen meine obige Änderung.

    Allerdings enthält meine obige Änderung eine doppelte Verneinung, was auch nicht sooo toll ist – deswegen mal diese folgende Formulierung:
    “Viele Menschen finden CDs inzwischen lästig. Trotzdem wollen sie ihre Musik in guter Audioqualität und ohne Kompressionsartefakte hören.”
    Damit deckt sich (nach meinem Verständnis) das Gemeinte mit dem Geschriebenen.

    Oder hab’ ich da was missverstanden?

    • Carlos (delamar)
      03. Mai 2011 | 22:40 Uhr Antworten

      Hab den Satz korrigiert. Natürlich sollte da stehen, dass Menschen gerne hochqualitative Musik hören möchten. Die doppelte Verneinung war ausnahmsweise mal gewollt hehe :)

  • Manuel Schwarz
    06. Mai 2011 | 12:52 Uhr Antworten

    Ohne kleinkarriert zu sein ;)

    “In the latest ID3v2 specification there are 84 types of frame, and applications can also define their own types. There are standard frames for containing cover art, BPM, copyright and license, lyrics, and arbitrary text and URL data, as well as other things.”

    Englisches Wikipedia

    Nunja, ich find die Tipps allesamt klasse! Ich hoffe nur nicht dass es bald alle Musiker so machen ;)

  • polyaural
    26. Jun 2012 | 13:23 Uhr Antworten

    Ich nutze den Podcast via iTunes, und da kommt alles sauber „ge-tagged“ rein.

    Aber da einem immer was einfällt was sich verbessern lässt: Toll wäre, wenn die Folgenummer des Podcasts (aktuell Nr. 175, Respekt!) vorne im Titel ständen, so dass mein iPod sie chronologisch sortiert.

    Punkt 5 ist übrigens wichtiger als die meisten denken. Die anderen Punkte leuchten einem schnell ein, aber die „5“ hat es echt in sich.

    • Carlos San Segundo (delamar)
      26. Jun 2012 | 13:37 Uhr Antworten

      Komisch, bei mir sind die chronologisch sortiert..?

  • Mic
    27. Jun 2012 | 13:44 Uhr Antworten

    Hallo Carlos,

    wirklich sehr gute Tipps, die du hier nennst. Gerade der Punkt “Ausdauer” ist unglaublich wichtig. Vielen fehlt einfach die nötige “Puste” um durchzuhalten und sich somit von den anderen abzusetzen und wirklich erfolgreich zu sein.

    Vielen Dank dafür!

  • teor.de
    12. Jul 2012 | 21:20 Uhr Antworten

    ich finde, gerade punkt 4 wird immer schwieriger. zumindest was die social networks angeht.
    mittlerweile hat sichbdas ja rumgesprochen und ziemlich jede band überzieht diese plattformen mit werbekommentaren.
    man kann eigentlich dort kaum noch auffallen.

    völlig überlaufen und überladen alles.

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