3 einfache Tipps für mehr Fans & um deinen eigenen Stil zu finden

3 einfache Tipps für mehr Fans & um deinen eigenen Stil zu finden

Während die Musikindustrie noch nach dem nächsten Michael Jackson, der nächsten Madonna oder der nächsten Madonna sucht, bleibt für junge Nachwuchskünstler die Frage, ob das überhaupt erstrebenswert sein kann. Es ist schwer, in der Musikindustrie Geld zu machen und viele Labels wollen sich das Leben vereinfachen, indem sie auf Klonkünstler setzen. Einige Bands springen auf diesen Zug auf und schaffen es eine Zeit lang, damit zu überleben.

Doch mal ehrlich: Wo sind heute Bands wie Soul Asylum, Cranberries oder Stiltskin? Oder wer erinnert sich noch an Blue System?

Es geht nicht darum, die Tonleitern neu zu erfinden oder einen gänzlich neuen Musikstil zu kreieren. Wer aber erfolgreich werden und dann noch dauerhaft im Musikbusiness bleiben möchte, der sollte sich besser überlegen, welchen eigenen Geschmack er/sie mitbringt. Erst ein Alleinstellungsmerkmal, ein ganz eigenes Image kann für dauerhaften Erfolg sorgen (Lady Gaga, KISS, etc.)

 

Hier sind drei einfache Tipps, die Du beachten kannst, um deinen eigenen Stil zu entwickeln:

3 Tipps um im Musikbusiness aus der Masse herauszustechen

1. Konzentriere dich auf das, was Du kannst

Es wird immer wieder Musikstile geben, die mehr in Mode sind als andere. So haben Rock und Pop die 80er Jahre geprägt, die 90er brachten uns Techno und House und im neuen Millenium war dann HipHop besonders angesagt. Du hast die Wahl, dich auf die aktuelle Modemusik einzustellen und durchschnittliche Ergebnisse erzielen. Oder Du konzentrierst dich auf die Musik, die Du im Herzen trägst und seit jeher kennst, beherrschst und liebst.

Wenn Du deine Stärken ausbaust, wirst Du über alle anderen herausragen (auch wenn deine Schwächen vorhanden bleiben). Bügelst Du deine Schwächen aus, dann bist Du ausgewogen und durchschnittlich.

 

3 Tipps um im Musikbusiness aus der Masse herauszustechen

2. Konzeptalbum oder Ballermann-Hit?

Möchtest Du mit deiner Musik viele Menschen erreichen und am liebsten von ihr leben? Oder machst Du deine Musik nur zum Spass? Wenn Du von Musik leben möchtest, dann gilt es abzuwägen, ob Du lieber auf ein Konzeptalbum mit Polka-Heavy-Metal-Prog-Rock-Einflüssen gehst, oder dich doch lieber auf den allgemeinen Geschmack einschiesst.

Ein Blick in die Charts bringt die notwendige Information: Die meisten Menschen stehen auf Musik, zu der sie tanzen und Spass haben können. Es ist deine Entscheidung.

 

3 Tipps um im Musikbusiness aus der Masse herauszustechen

3. Sei anders

Die erfolgreichsten Bands und Künstler dieser Welt zeichnen sich dadurch aus, dass sie anders waren als der Rest. An wie viele Bands in Jeans und weissen T-Shirts auf der Bühne kannst Du dich schon heute nicht mehr erinnern?

KISS stachen heraus, weil sie sich wie Katzen geschminkt haben und das sonst keiner gemacht hat. Queen hatte seinen Erfolg erst, als sie in Frauenklamotten aufgetreten sind. Rammstein waren die ersten, die sich trauten harte Gitarrenklänge mit einer Art von deutschem Sprechgesang mit rollendem R zu spielen. Die Beatles fielen durch ihren Pagen-Haarschnitt auf. ZZ Top erkennst Du an ihren weissen Bärten. Die Red Hot Chili Peppers sollen früher mit nur einer Socke über das Geschlecht bekleidet aufgetreten sein…usw.

 

Ist das der einzige Weg, um erfolgreich zu werden?

Das vielleicht nicht. Aber es kann dir dabei helfen, wie ein Leuchtturm über der Masse an durchschnittlichen oder mittelmässigen Bands herauszustechen. Und dann fällst Du zumindest schon einmal auf. Wenn jetzt noch die Musik und das Angebot stimmen, dann hast Du die besten Chancen. Viel Erfolg dabei.

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Lesermeinungen (7)

zu '3 einfache Tipps für mehr Fans & um deinen eigenen Stil zu finden'

  • olisandammeer
    18. Mai 2011 | 09:49 Uhr Antworten

    right out front.

    carlos du hast es wieder einmal auf den punkt gebracht.

    tipp an alle die mit ihreer musik erfolgreicher werden wollen:

    bandologie.de

    buch bestellen, lesen, erfolgreich werden.

    liebe grüße

    oli

  • Robert
    18. Mai 2011 | 11:44 Uhr Antworten

    “Rammstein waren die ersten, die sich trauten harte Gitarrenklänge mit einer Art von deutschem Sprechgesang mit rollendem R zu spielen.”

    Das ist nicht ganz richtig. Sie waren die ersten die damit bekannt wurden. Gemacht haben das vor denen schon z.b. “Die Schweisser” aus München. Lange vor Rammstein.

    /Robert

  • volker vorndamme
    18. Mai 2011 | 13:13 Uhr Antworten

    Ich muss hier entschieden widersprechen! Das Problem sind nicht die vielen Bands die es gibt. Viele Bands sind gut und zeigen, dass Menschen nach wie vor Interesse an handgemachter Musik haben. Problem ist, dass es zu viele gleiche Bands gibt!
    Rammstein und zahlreiche andere Beispiele zeigen doch: Mach was anderes! Wenn Du dann noch ausreichend Selbstbewusstsein hast, wirst Du erfolgreich.

    stay wild!

  • Olaf
    18. Mai 2011 | 12:30 Uhr Antworten

    Aha, HipHop ist im neuen Millennium also besonders angesagt! Ist an mir wohl vorbeigegangen…

    Was hier im Artikel fehlt ist, dass ein Alleinstellungsmerkmal allein noch lange nicht ausreicht, um erfolgreich zu werden! Heute kann zwar jeder seinen Sülz auf irgendwelchen Internet-Plattformen zum Besten geben, aber man muss den Kram dann auch aktiv vermarkten. MySpace, Facebook & Co. sind voll von Bands und Musikern, die meinen, etwas ganz besonderes und einzigartiges zu sein. Nur glaubt ihnen das eben inzwischen keiner mehr, weil es jeder behauptet! Und jeder, der sich dann mal ernsthaft auf die Suche nach “echten Perlen” macht, verzweifelt irgendwann, wenn der 100. Track schon wieder genauso klingt, wie die 99 davor! Wirklich erfolgreich kann man nur werden, wenn man jemanden (z.B. ein Label, Verlag, Plattenfirma…) hinter sich hat, der den ganzen Tag nichts anderes macht, als Promotion! Will man das als Band oder gar Solist in ähnlichem Umfang machen, kommt man praktisch nicht mehr zum Schreiben neuer Songs. Das ist wirklich harte Arbeit, die jede Menge Zeit und schlussendlich auch Geld verschlingt! Wer kann es sich schon leisten, sämtliche Radiostationen, allein in Deutschland, mit CDs und Promo-Material zu versorgen? Das meiste davon landet dann sowieso postwendend im Müll, weil die Redakteure schon genug Zeug von den etablierten Medien auf den Tisch bekommen, das begutachtet, bewertet und ggf. in die Rotation aufgenommen werden will.

    “Entdeckt” wird man heute nicht besser, eher oder schneller als noch zu Zeiten von Frank Sinatra. Schon der meinte, es hätte ihn Jahre gekostet, um über Nacht berühmt zu werden. Es ist harte und oft entbehrungsreiche Arbeit, wenn man wirklich “nach oben” will! Wer Musik “nur” zum Vergnügen und aus Spaß an der Freude macht, wird eher nicht berühmt damit werden. Aber muss man das unbedingt? Es ist ja schließlich nicht so, dass damit alle Probleme, die man vielleicht hat, aus der Welt wären. Einige vielleicht schon, einige andere würden dafür hinzukommen. Und ob die dann unbedingt besser sind…?

    • Carlos (delamar)
      18. Mai 2011 | 12:47 Uhr Antworten

      Ich würde sogar behaupten, dass die unendliche Fülle an Bands und Optionen im Internet es sogar schwieriger machen, aus der Masse herauszuragen.

  • Paul Kim
    18. Mai 2011 | 13:38 Uhr Antworten

    Wer die Beatles auf ihren Haarschnitt reduziert, sollte sich nicht Musiker schimpfen!

    Nein, das war jetzt zu grob, aber manchmal bleiben die ansonsten ausgezeichneten Artikel ein bisschen stereotyp und oberflächlich.

    Das ist aber der einzige Kritikpunkt; Danke für den super-interessanten Artikel und die vielen anderen + den ausgezeichneten Podcast. Ich bin ein großer Fan eurer Arbeit!

  • Stefan
    29. Aug 2011 | 12:26 Uhr Antworten

    Ob Lady Gaga (Die ich künstlerisch übrigens sehr schätze) langfristig Erfolg haben wird, bleibt noch abzuwarten. Ich hab gesehen, dass die früher einen ganz anderen Stil gemacht hat und sich jetzt imho ziemlich auf eine Sorte Musik eingeschossen hat, die zwar Erfolg verspricht, aber wo ich mir denke, dass dabei Facetten verloren gehen. Rammstein sind aus meiner Sicht vor allem durch ihre feurige Bühnenshow und ihre politisch nicht ganz einwandfreien Texte bekanntgeworden.
    Man muss sich als Künstler was trauen, das hast du in deinem Artikel mehrfach angedeutet und ich würd genau das unterstreichen. Ein Studienfreund von mir hat mal für einen Auftritt, wo ne Band ausgefallen war in einer Woche ne Band zusammengestellt. Die konnten musikalisch nix reißen, also haben sie ne krasse Bühnenshow geliefert (Im Detail: Die hatten sich die Hosen an den Ar***backen ausgeschnitten und sich dann beim performen irgendwann umgedreht). Die waren nach dem Auftritt jedenfalls in der Gegend schlagartig bekannt – richtige Rockstars, obwohl die vorher noch nie jemand gesehen hatte.
    Wie Robbie Williams auch singt: “Let me entertain you!”

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