10 Tipps für effektivere Bandproben: Mehr Zeit für das Wesentliche
8. Gitarrenständer
Du hast zwei Gitarren, die bei jeder Bandprobe dabei sind? Dann tu deiner Gitarre und dir selbst einen Gefallen und kauf jeder Gitarre einen eigenen Gitarrenständer. Die Investition für einen solchen ist nicht sonderlich gross, dafür minimierst Du aber das Risiko einer fallenden Gitarre.
Die Kosten für einen neuen Hals und die Reparatur deiner Gitarre liegen um ein Vielfaches höher als die für den Gitarrenständer. Und ich sehe immer mal wieder einen jungen Gitarristen mit seiner kaputten Gitarre im Musikladen hier um die Ecke…
9. Recording
Meine Band war immer extrem genervt, weil ich alle Proben aufnehmen wollte. Dabei hilft das auf so vielen Ebenen. Ich habe unsere Musik immer selbst gerne gehört und aus den Aufnahmen konnte man so vieles hören, das während der Bandprobe untergegangen war.
Vor allem aber hilft es, objektiv zu bleiben. Denn Du kannst die Aufnahmen aus dem Proberaum auch noch einige Tage später anhören, wenn Du nicht mehr so euphorisch bist, den nächsten Welthit geschrieben zu haben. Oftmals tauchen auf den alten Aufnahmen aber auch neue Ideen auf, die Du während der Probe gar nicht wahrgenommen hattest.
Und im Jahr 2010 kosten selbst Multitrack-Recorder nicht mehr die Welt. Selbst kleinste Bands können sich einen solchen in den Proberaum stellen.
10. Spass!
Musikmachen macht Spass! Und eine Bandprobe kann das auch, selbst wenn das sicherlich nicht ganz so aufregend wie ein Konzert vor grossem Publikum ist. Wenn irgendwann der Spass nicht mehr vorhanden ist, dann ist das zumeist kein gutes Zeichen und sollte mal genauer untersucht werden.
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22. Apr 2010 | 18:08 Uhr
ich geb Dir grundsätzlich in allen Punkten Recht. Allerdings schreibst Du irgendwie so als ob in dem ganzen System kein Platz mehr ist für einen Punkt, der eigentlich immer mitschwingen sollte und für mich ganz elementar Punkt 10 ergänzt und fördert:
Geselligkeit
Das heißt, daß auch mal ein Abschweifen erlaubt sein muß, bzw. gezielt Zeit für ne nette Runde eingeplant werden sollte. Auch im lockeren Gespräch, das sich eh meist über neues Equipment und sonstige Träumereien dreht;-), kann so einiges entstehen und die Probe wird so auch nicht zur Pflichtkür.
Achja und die Probezeit nicht übertreiben find ich auch noch wichtig.
Hans
29. Apr 2010 | 09:32 Uhr
Gute Liste! Was ich aber zB auch noch wichtig finde: Kein neues Equipment bei der Probe testen. Das sollte man VORHER machen, sonst nervt es gewaltig wenn der Sound nicht stimmt, irgendwas ausfällt beim Proben oder das Gerät spinnt oder man eine Funktion nicht findet … oder oder oder. Zumindest sollte man das, was man testen möchte, vorher schon einmal ausprobiert haben und wissen wie es geht.
07. Jun 2010 | 22:00 Uhr
Also für mich und meine Band ist alles, was in diesem Artikel ist nichts neues. Das mein ich jedoch positiv. Ich kann aus Erfahrung sprechen, dass das der einzig richtige Weg ist, efffektiv zu proben. Seit der Gründung meiner Band funktioniert alles genauso und das wichtigste ist, es funktioniert! ;-) Hab schon einiges früher mitgemacht aber das ist es echt…
Ich würde aber noch den Punkt Kommunikation mit dem Rotstift untermalen. Das ist so scheisse wichtig, dass es keinen Sinn macht zu proben, wenn man das nicht beherrscht. Es kommt dann immer wieder vor, dass jemand angefressen ist, weil über irgendwelche Probleme einfach nicht gesprochen wird… Bei uns scheppert das immer direkt… Aber das ist wie ein Sommergewitter. Erst schlechte Luft, dann ein gewaltiger Rumms und danach ist die Luft einfach herrlich ;-) Ausserdem stärkt es den Zusammenhalt der Band!
Desweiteren finde ich gut, dass Musikern dieser Weg auf dieser Seite gezeigt wird. Weiter so!!!